Das Speech-to-Text-Angebot Transcribe von Amazon soll künftig auch automatisiert persönliche Informationen entfernen können. Dazu gehören Namen, Kontaktdaten oder auch Bankinformationen. Kunden sollten wohl aber nicht all zu großes Vertrauen in den Dienst setzen.
Um Nummer eins im Cloud-Business zu werden, strukturiert Google derzeit um. Auch einige Mitarbeiter müssen gehen. Das Unternehmen will sich dabei auf fünf Kernmärkte konzentrieren.
Amazon-Chef Jeff Bezos kündigt an, 10 Milliarden US-Dollar an Projekte zu spenden, die den Klimaschutz voranbringen. Kritiker merken an, dass Amazon seine Geschäfte mit der fossilen Industrie immer weiter ausbaut und sogar Klimawandelleugner mitfinanziert.
Das französische Unternehmen Nextmotion hat wichtige Daten seiner Kunden in einer komplett offenen Datenbank abgelegt. Angreifer konnten darauf per IP-Adresse zugreifen. Dazu gehörten Hunderttausende Bilder von Gesichtern und Körperregionen von Patienten, die sich einer Schönheitsoperation unterzogen hatten.
Passwörter, private Schlüssel, Daten von AWS-Kunden und eine Führerscheinkopie: Ein AWS-Mitarbeiter hat umfangreiche Daten auf Github veröffentlicht. Zwar war das Datenleck nur fünf Stunden öffentlich einsehbar - eine missbräuchliche Nutzung kann jedoch nicht ausgeschlossen werden.
Ob Google, Microsoft oder Amazon: Unternehmen befinden sich im internationalen Wettlauf um die treffendsten Übersetzungen. Kontext-Integration, Datenmangel in kleinen Sprachen sowie fehlende Experten für Machine Learning und Sprachverarbeitung sind dabei immer noch die größten Hürden.
Mit Corretto pflegt Amazon eine eigene Distribution des OpenJDK für Java 8 und 11. Die Technik steht nun auch als Standard-Linux-Paket in den gepflegten Repositories bereit. Das soll Admins die Arbeit vereinfachen.
Ganz oder gar nicht: Google will bis zum Jahr 2023 das führende Cloud-Unternehmen werden. Das ist ein ambitioniertes Vorhaben, denn Unternehmen wie Amazon Web Services, Microsoft und Alibaba müssen dazu überholt werden.
Die Linux-Distribution Ubuntu ist das beliebteste System für Kunden von Amazons Web Services (AWS). Um dies auch in Einnahmen umzuwandeln, startet Distributor Canonical nun eine Pro-Version von Ubuntu, mit einigen Zusatzfunktionen wie zehn Jahre Support und Kernel-Livepatches.
Mit Hilfe von Machine Learning will Amazon die Überprüfung von neu erstelltem Code automatisieren. Der dafür geschaffene Dienst Codeguru soll außerdem die Leistung von Anwendungen analysieren und entsprechende Ratschläge zum Verbessern geben.
Die AWS-Cloud-Infrastruktur kann künftig bis in das Rechenzentrum von Kunden reichen. AWS Outposts sind modulare Server, die zwischen Amazons Dienste und das lokale Netzwerk gestellt werden. Das soll Latenzen und Leistung verbessern.
Nutzern von Amazon Web Services steht künftig ein Inferencing-Chip für Deep-Learning-Aufgaben zur Verfügung. Der Machine-Learning-Dienst Sagemaker soll nun zudem vollständig automatisiert arbeiten können und das Unternehmen hat eine Java-Bibliothek für Deep Learning als Open Source bereitgestellt.
Mit dem Graviton2 baut AWS sein Cloud-Angebot mit selbst entwickelten ARM-Prozessoren aus: Die EC2-Instanzen mit 7-nm-CPUs liefern die siebenfache Performance ihrer A1-Vorgänger, die Chips haben 64 statt 16 Kerne. Eine Graviton2-Instanz schlägt eine aktuelle Xeon-Instanz.
Nach IBM, Google und Microsoft bietet jetzt auch AWS Cloud-Dienste auf Quantencomputern an. Zudem richtet der Internetkonzern ein Forschungszentrum ein, an dem die Rechner weiterentwickelt werden sollen.
Das Internet der Dinge verwendet teils sehr energiesparende Sensoren. Trotzdem soll auf diesen künftig die Sprachsteuerung über Alexa laufen können. Dazu lagert Amazon weitere Teile der Software in die eigenen Rechenzentren aus.
Ob E-Mails, Webseiten oder Texte: AWS Translate kann Kunden bei der Übersetzung helfen. Das ist mittlerweile in 54 Sprachen möglich. Merkwürdig: Obwohl diverse afrikanische Sprachen unterstützt werden, ist der Dienst in der einzigen afrikanischen AWS-Region noch deaktiviert.
Hat Amazon einen milliardenschweren Auftrag des US-Verteidigungsministeriums aus politischen Gründen nicht bekommen? Der Internetkonzern ist von einer unfairen Vergabe an an Microsoft überzeugt und klagt. US-Präsident Donald Trump und Amazon-Chef Jeff Bezos mögen sich nicht.
Neben Stadia von Google und Project Xcloud will offenbar ein weiterer Konzern ins Geschäft mit Spielestreaming einsteigen: Amazon soll über seinen Ableger Twitch entsprechende Pläne für 2020 haben.
Amazon sah im Rennen um einen Zehn-Milliarden-Auftrag des US-Verteidigungsministeriums schon wie der sichere Sieger aus. Doch nun erhielt Microsoft den Zuschlag für das Cloud-Projekt.
Apple, Netflix, Pinterest: Viele große Kunden zahlen allein durch den Transfer von Daten aus der Cloud Rechnungen in Millionenhöhe. Cloud-Anbieter verdienen daran nicht nur viel, sondern binden ihre Kunden auch effizient an ihre Plattform. Apple will sich deshalb wohl unabhängiger machen.
Hinter dem Weggang des SAP-Chefs steckte offenbar ein anderes Job-Angebot. Bill McDermott führt nun den auf IT-Support-Management spezialisierten Cloud-Anbieter Servicenow, dessen Chef zu Nike wechselt.
Mit Gutschriften für die eigene Cloud-Platform will Amazon große und wichtige Open-Source-Projekte sponsern. Neben Java- und Cloud-Technik hebt Amazon dabei zunächst vor allem die Sprache Rust hervor.
Google nimmt für den Standort Europa viel Geld in die Hand. So soll in Finnland ein weiteres Rechenzentrum für 600 Millionen Euro entstehen. Weitere Standorte hat Google in Irland, Belgien, den Niederlanden und auch Deutschland.
Zwischen 100 und 200 Millionen US-Dollar hat Microsoft für die in Berlin programmierte To-do-App Wunderlist bezahlt. Nun möchte einer der Entwickler die Anwendung zurückhaben.
Wenn Server einfrieren oder hängenbleiben, hilft oft nur der Weg zur Hardware samt Zwangsabschaltung. Amazons Web Services bieten das nun in ihrer Cloud für virtuelle Maschinen, bei denen eine Kernel-Panic ausgelöst werden kann.
AWS expandiert erneut in Israel und kauft das kleine Unternehmen E8 Storage. Dieses entwickelt skalierbare Flash-Systeme für Cloud-Speicher. Für Amazon könnte das eine Möglichkeit sein, schnelleren Flash-Speicher weltweit zu etablieren.
Mit dem Open-Source-Projekt PartiQL hat Amazon eine Abfragesprache vorgestellt, die eine Vielzahl verschiedener Datenbanken einheitlich ansprechen können soll. Das Unternehmen hat die Technik nach eigenen Angaben zunächst für eigene Probleme entwickelt.
Amazon Polly wird um Neural Text-to-Speech erweitert. Dieses soll natürlicher klingen als traditionelle Ansätze. Das System kann etwa Nachrichtenmoderatoren imitieren. Erste Audiobeispiele klingen bereits recht überzeugend, auch wenn einige Dinge die synthetische Herkunft verraten.
Die Academy Software Foundation (ASWF) will kollaborativ Open-Source-Software für die Filmindustrie erstellen. Der Organisation traten nun auch Netflix und Amazons Cloud-Anbieter bei. Ein Werkzeug von Pixar wird zudem künftig von der ASWF gepflegt.
Angreifer verteilen wahllos Schadcode auf Amazon-S3-Buckets. Sie infizieren jeden Bucket, der ungeschützt im Netz hängt. Bislang sollen 17.000 Domains betroffen sein. Obwohl die Angriffe nur in einem Bruchteil der Fälle effektiv sein dürften, offenbaren sie ein größeres Problem.
Eine Untersuchung der IDC stellt fest, dass viele KI-Projekte an hohen Erwartungen und fehlenden Fachkompetenzen scheitern. Trotzdem scheint es einen starken Aufwärtstrend bei der Adaption von Machine Learning zu geben - ebenso bei der Beachtung ethischer Werte.
Zehn Milliarden US-Dollar ist das Cloud-Projekt Jedi dem US-Verteidigungsministerium wert. AWS soll planmäßig der Hauptauftragnehmer werden. Oracle findet das unfair und beschuldigt die Konkurrenz, die Ausschreibung manipuliert zu haben.
Googles Deep Learning Containers sind in der Cloud gehostete Entwicklungsumgebungen, in der Nutzer ohne viel Einrichtungsaufwand ihre Machine-Learning-Software trainieren können. Die Container schöpfen Ressourcen direkt aus der Google-Cloud mit Intel-CPUs und Nvidia-GPUs. Amazon war aber zuerst da.
Microsoft hat wie viele Unternehmen eine Liste aufgestellt, die vor dem firmeninternen Nutzen bestimmter Programme warnt. Produkte wie Slack erfüllen demnach nicht die Bedingungen, um relevante Daten ausreichend zu schützen. Microsoft rät sogar vom eigenen Portal Github in der Cloud-Version ab.
Hinter all den modernen Computern rasseln im Keller heutzutage noch immer Bandlaufwerke vor sich hin - eine der ältesten digitalen Speichertechniken. Golem.de wollte wissen, wie das im modernen Rechenzentrum aussieht und hat das GFZ Potsdam besucht, das Tape für Backups nutzt.
Build 2019 "KI eröffnet so viele Möglichkeiten", sagt Microsoft bereits vor der Build 2019. Das Unternehmen will Reinforcement Learning als einfach zu nutzendes Produkt anbieten. Auch Handschrifterkennung und die Expansion des Open-Source-Standards ONNX sind geplant.
Im ersten Quartal 2019 fielen Umsatz und Gewinn von AMD niedriger aus als im Vorjahr. Der Hersteller befindet sich in einer Übergangszeit, erst ab Herbst sollen die Zahlen wieder deutlich besser werden.
Apple Pay, App Store und iCloud: All diese Dienste werden größtenteils nicht von Apple selbst, sondern von Unternehmen wie Amazon Web Services gehostet. Das kostet 30 Millionen US-Dollar im Monat. Allerdings will sich Apple in Zukunft unabhängiger machen.
Entwickler können sich mit den AWS DL Containers die Einrichtung einer Umgebung für ihre Machine-Learning-Programme sparen. Die Docker-Container sind zu gängigen Frameworks wie Apache MXnet und Google Tensorflow kompatibel.
GTC 2019 Nach Baidu und Google nun auch Alibaba und Amazon: Weitere Cloud-Anbieter setzen die Tesla T4 von Nvidia ein. Sie eignet sich dank Turing-Technik für Training, Inferencing oder Video-Transcoding.
GDC 2019 Die systematische Sammlung und Analyse von Daten macht Spiele erfolgreich. Bekanntestes Beispiel ist Fortnite, für das eine Software von Amazon die Vorlieben und Ärgernisse der Kundschaft auswertet.
Mit den Amazon Web Services bereichere sich das Unternehmen an Open-Source-Software, ohne viel zurückzugeben, sagen einige Kritiker. Das Unternehmen sieht sich selbst eher als "stillen Beitragenden" und bemüht sich um größeres Engagement.