• IT-Karriere:
  • Services:

Cloud-Storage: AWS verdient nur durch Datentransferkosten Millionen

Apple, Netflix, Pinterest: Viele große Kunden zahlen allein durch den Transfer von Daten aus der Cloud Rechnungen in Millionenhöhe. Cloud-Anbieter verdienen daran nicht nur viel, sondern binden ihre Kunden auch effizient an ihre Plattform. Apple will sich deshalb wohl unabhängiger machen.

Artikel veröffentlicht am ,
AWS verdient viel Geld mit Datentransfers.
AWS verdient viel Geld mit Datentransfers. (Bild: Amazon/Montage: Golem.de)

Einige der größten Kunden von Amazon Web Services (AWS) zahlen allein für Datentransfers in und aus der Cloud Beträge in Millionenhöhe. Das US-Magazin The Information stellte eine Statistik für die Jahre 2017 und 2018 zusammen, in der zehn große Unternehmen und AWS-Kunden aufgelistet sind, darunter Apple, Adobe, Airbnb, Netflix, Pinterest und Salesforce. Es ist klar, dass solche versteckten Kosten, die pro Gigabyte mit Centbeträgen beziffert sind, schnell zu einer großen Investition werden können. Auch Anbieter wie Microsoft und Google verlangen dabei für Transferprozesse Geld.

Stellenmarkt
  1. GK Software SE, verschiedene Standorte (Home-Office möglich)
  2. Cataneo GmbH, München

Im Jahr 2017 gab Apple den Angaben zufolge 50 Millionen US-Dollar für Transfers aus - etwa 6,5 Prozent der gesamten AWS-Rechnung von 775 Millionen US-Dollar des Konzerns in diesem Jahr. 2018 senkte das Unternehmen diese Kosten auf etwa 4 Millionen US-Dollar. Das führt The Information darauf zurück, dass Apple mittlerweile versucht, durch eigene Cloud-Infrastruktur unabhängiger zu werden. Auch wendet sich der Konzern von AWS ab und lagert einen Teil seiner Daten auf andere Drittanbieter aus.

Mehr User, mehr Daten, mehr Kosten

Bei Pinterest sieht das anders aus: Das Unternehmen stellte im Jahr 2018 26,4 Millionen US-Dollar für Datentransfers bereit, eine Steigung von 78 Prozent zum Vorjahr. The Information sieht einen Zusammenhang zwischen den Ausgaben und der wachsenden Zahl der Pinterest-User, die in den Jahren 2017 und 2018 von 175 Millionen auf 265 Millionen anstieg.

Die Strategie von Cloud-Anbietern wie AWS, Microsoft und Google ist simpel: Daten in die Cloud zu migrieren, ist größtenteils kostenlos und einfach erledigt. Allerdings ist es kostenpflichtig, in der Cloud gespeicherte Daten wieder von dort zurückzutransportieren oder auf neue Verfügbarkeitszonen zu spiegeln. Das schafft eine Bindung an die Cloud-Infrastruktur des Anbieters, weil eine Kostenbarriere entsteht. Andererseits kann die Auslagerung von Serverinfrastruktur Kosten für Personal, Hardware und Software einsparen, die bei großen Unternehmen ebenfalls im Millionenbereich liegen können.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Super Mario 3D World + Bowser's Fury + Amiibo-Doppelpack Katzen-Mario/Katzen-Peach für 64...
  2. (u. a. Apple MacBook Air M1 13,3 Zoll 8GB 256GB SSD 7-Core GPU für 999€, Apple AirPods Pro für...
  3. (u. a. LG OLED65CX9LA 65 Zoll OLED 120Hz + LG Velvet Smartphone für 1.799€, 2x Sandisk Extreme...

FloPinguin 25. Okt 2019

Kannst auch verschlüsselt hochladen

tscs37 24. Okt 2019

IPFS kannst du vergessen, das Protokoll gehört in den Mülleimer. dat: oder BitTorrent...

McTristan 24. Okt 2019

*lol* der war gut, fast hätte ich es dir geglaubt. *rofl* Nee mal im ernst, nach Jahren...

der_inquisitor 23. Okt 2019

Man muß die Cloud Service Provider nicht mögen, aber die Berechnung des Datenverkehrs...


Folgen Sie uns
       


Monster Hunter Rise - Fazit

Das nur für Nintendo Switch (und später für PC) verfügbare Monster Hunter Rise schickt Spieler ins alte Japan.

Monster Hunter Rise - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /