AWS Outposts: Amazon stellt seine Cloud ins Rechenzentrum der Kunden

Die AWS-Cloud-Infrastruktur kann künftig bis in das Rechenzentrum von Kunden reichen. AWS Outposts sind modulare Server, die zwischen Amazons Dienste und das lokale Netzwerk gestellt werden. Das soll Latenzen und Leistung verbessern.

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Amazon bringt die AWS-Infrastruktur auf Server im eigenen Rechenzentrum.
Amazon bringt die AWS-Infrastruktur auf Server im eigenen Rechenzentrum. (Bild: AWS)

Amazon nimmt mittlerweile Bestellungen für seine AWS Outposts entgegen. Dabei handelt es sich um lokal aufgestellte Server, die mit der AWS-Cloud verbunden sind. Vorgestellt wurde das Konzept bereits auf der Veranstaltung AWS re:Invent 2018, auf dem gleichen Event im Jahr 2019 ist es verfügbar. "Sie müssen nicht mehr Zeit damit verbringen, detaillierte Hardwarespezifikationen zu erstellen", schreibt das Unternehmen in der Ankündigung. Die Outposts sollen als lokale Rechenressource direkt beim Kunden den Zugriff auf Cloud-Ressourcen mit möglichst geringer Latenz ermöglichen.

Interessant könnte sein, dass die Server - die Rechenhardware und Netzwerkanbindung enthalten - von AWS aufgebaut, gewartet und verbunden werden. Das könnte Administratoren Zeit und damit Geld sparen. Außerdem sollen die Outposts modular aufgebaut sein, was Hardwareergänzungen vereinfacht. "Wenn sie mehr Rechenleistung oder Speicherplatz benötigen oder auf neuere Generationen der EC2-Instanzen aufrüsten möchten, können sie die Anfrage mit wenigen Klicks einleiten - und wir übernehmen den Rest", schreibt das Unternehmen.

400 GBit Ethernet möglich

Outposts bestehen laut AWS aus einer mit der Cloud-Infrastruktur vergleichbaren Hardware. Allerdings sind einige weitere redundante Elemente verbaut, wie es bei On-Premises-Systemen normal ist. Dazu zählen Netzwerkswitches und Netzteile der Server in zweifacher Ausführung. Jeder Serverschrank ist etwa 2 m hoch, 1 m tief und 61 cm breit. Angebunden werden die Systeme per Lichtwellenleiter mit bis zu 400 GBit/s und Kompatibilität zu 100, 40, 10 und 1 Gigabit Ethernet.

Die Outposts sind zum Start auch in Europa verfügbar. Dabei wird Amazon diese im Rahmen eines dreijährigen Servicevertrages anbieten. Das Unternehmen hat nicht gesagt, was die Server kosten. Allerdings sollen darin alle EC2- und EBS-Ressourcen mitinbegriffen sein.

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ullikoch 15. Feb 2020

Da geb ich dir nur zum Teil Recht. Inkompetenz innerhalb langfristiger IT-Strategie auf...

E-Mover 07. Dez 2019

Jeder mit IQ über Zimmertemperatur würde halt auch gerne 'gekauft haben'. Deshalb würde...

Tijuana 04. Dez 2019

@z3r0t3n: Eine wirklich interessante art eine Link zu Posten, werde ich mir merken :-)



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