Security: Slack und Github sind Microsoft zu unsicher

Microsoft hat wie viele Unternehmen eine Liste aufgestellt, die vor dem firmeninternen Nutzen bestimmter Programme warnt. Produkte wie Slack erfüllen demnach nicht die Bedingungen, um relevante Daten ausreichend zu schützen. Microsoft rät sogar vom eigenen Portal Github in der Cloud-Version ab.

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Microsoft will seine Daten ohne Slack sicherhalten.
Microsoft will seine Daten ohne Slack sicherhalten. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Microsoft ist firmenintern gegen die Kommunikationssoftware Slack - neben Github und anderen Programmen und Frameworks. Das berichtet das IT-Blog Geekwire mit Verweis auf interne Quellen. Der Grund dafür: Die Software entspreche nicht den Sicherheitsstandards des Unternehmens und dürfe daher nicht für geschäftsrelevante Daten verwendet werden. Stattdessen sollen Mitarbeiter auf Microsofts eigene Office-365-Suite und speziell Microsoft Teams umsteigen. "Die Versionen Slack Free, Slack Standard und Slack Plus stellen nicht die Einstellungen zur Verfügung, die unser intellektuelles Eigentum (IP) ordnungsgemäß schützen", heißt es in einer Liste, die Geekwire vorliegt.

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Nicht nur Slack wird darauf genannt, sondern auch andere Konkurrenten wie Amazon Web Services, Kaspersky und das Rechtschreibprogramm Grammarly. Dass Microsoft allerdings auch das eigene Entwicklerportal Github darin nennt, ist eher überraschend. Allerdings handele es sich dabei um die Cloud-Variante des Produkts, bei der nicht genau gesagt werden kann, wo relevante Daten gespeichert sind. Die On-Premise-Version ist davon nicht betroffen.

Nicht auf den Wettbewerber setzen

Im Auszug wird klar, dass Microsoft Slack nicht nur wegen Sicherheitsstandards auflistet. Die Enterprise-Grid-Edition ließe sich auch nach den Unternehmenskriterien verwenden. "Allerdings ermutigen wir zum Nutzen von Microsoft Teams, anstelle einer konkurrierenden Software", schreibt Microsoft. Dies kann auch bei AWS als Konkurrenz zu Azure und Kaspersky als Wettbewerber von Windows Defender ATP behauptet werden. Wobei letzteres Unternehmen von US-Konzernen und EU-Institutionen wegen der Herkunft aus Russland oft mit Misstrauen behandelt wird.

Slack ist ein relativ erfolgreicher Konkurrent von Microsoft, schreibt aber bisher trotzdem Verluste. Das hält das Unternehmen nicht davon ab, an die Börse zu gehen. Im April wurde ein entsprechender Prozess bei der US-Börsenaufsicht SEC angemeldet, seit Juni ist das Unternehmen als Slack Technologies Inc notiert.

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Donner72 26. Jun 2019

Eigentlich geht es doch darum, dass MS möchte, dass die eigenen Projekte, welche...

/mecki78 25. Jun 2019

Die einzigen, die mit Sicherheit derzeit Geld verdienen, dass sind die Firmen, die...

Anonymer Nutzer 25. Jun 2019

Darf ich fragen was du arbeitest? Scheint ja nicht die aktive Softwareentwicklung zu...

bodsch 24. Jun 2019

ich muss jetzt ~2 monaten dieses teams benutzen. ich fand slack schon schlimm. allein der...

Andreas_L 24. Jun 2019

Die Aussage ist nicht (ganz) richtig. Sie sind eher gemischt open und closed. Die...



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