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Toyota misst Fahrverhalten: Das vernetzte Auto wird zum Versicherungsprämien-Albtraum

Toyota arbeitet mit Amazon Web Services zusammen, um künftig das Fahrverhalten seiner Kunden zu speichern. So könnten Versicherungen Tarife anpassen.
/ Andreas Donath
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Das haben wir nun vom Connected Car. (Bild: IngoMoringo/Pixabay)
Das haben wir nun vom Connected Car. Bild: IngoMoringo/Pixabay

Unvorsichtige und rasante Autofahrer könnten künftig von ihren Versicherungen stärker zu Kasse gebeten werden. Der Grund ist die hohe Vernetzung der Fahrzeuge. In diesem Zusammenhang weitet Toyota nun seine Zusammenarbeit mit Amazon Web Services (AWS) aus. Künftig sollen viele Fahrzeugmodelle Leistungsdaten in die Cloud hochladen. So sollen neue Dienste entstehen können. Das berichtet die Website The Register(öffnet im neuen Fenster).

Die Daten stammen von einem Gerät namens Data Communication Module (DCM), das Toyota in viele Modelle in Japan, den USA und China einbaut. Mit den Daten sollen nach Angaben des japanischen Herstellers(öffnet im neuen Fenster) im Rahmen der Toyota Mobility Services Platform "neue kontextbezogene Dienste wie Carsharing, Mitfahrgelegenheiten, Full-Service-Leasing und neue Unternehmens- und Verbraucherdienste wie proaktive Fahrzeugwartungsbenachrichtigungen und fahrverhaltensbasierte Versicherungen" entstehen.

Grundsätzlich neu sind Autoversicherungen, die das Fahrverhalten berücksichtigen, nicht. Bei Telematik-Tarifen wird eine Blackbox in das Fahrzeug eingebaut. Mit deren Daten kann das Fahrverhalten überprüft und das individuelle Risiko des Fahrers bestimmt werden. Die Sparkassen Direktversicherung hatte beispielsweise schon Ende 2013 versuchsweise eine Versicherung angeboten, bei der der Fahrstil des Fahrers überwacht wird und er Aussicht auf fünf Prozent Rabatt erhielt. Dabei wurde ein Scoring-Wert aus den Daten errechnet, der – je nach Fahrstil – auch zum Verlust des Rabattes führen konnte.


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