Samsung vermisst zwei Prototypen seiner OLED-Fernseher im Format 55 Zoll. Sie sollten auf der Ifa in Berlin ausgestellt werden, kamen aber nie dort an.
Wahrscheinlich das erste Mal wird der Bundesgerichtshof darüber entscheiden, ob Eltern für Urheberrechtsverletzungen ihrer Kinder haften müssen. Ein 13-Jähriger hatte die Kinderschutzfilter umgangen, 1.147 Musikdateien fanden sich auf seinem Rechner.
Die Bundesjustizministerin hat zur Klage der EU wegen der Vorratsdatenspeicherung in Deutschland erklärt: "Wir müssen jetzt nicht zahlen und haben auch rückwirkend keine Zahlungen zu leisten."
Drei US-Kongressabgeordnete haben sich an die US-Regierung gewandt, weil sie das Vorgehen gegen Megaupload für einen Verstoß gegen die Redefreiheit halten.
Trotz eindeutiger Statements für Android prüfen Smartphone-Hersteller Alternativen zu dem Betriebssystem. Die Milliardenstrafe gegen Samsung macht ihnen Angst.
Ein neuer Bericht von China Labor Watch behauptet, dass Schulen in China unter 16-jährige Schüler zwingen, in Fabriken von Samsung Electronics zu arbeiten.
Seit gestern ist ein Gesetz gegen Abzocke in Warteschleifen in Kraft. Doch Verbraucher sollten nicht darauf vertrauen. Viele Firmen haben das "noch gar nicht mitbekommen".
Der Programmierer Gottfrid Svartholm Warg wurde auf Druck der schwedischen Regierung in Phnom Penh verhaftet, wo er seit vier Jahren lebt. Obwohl es kein Auslieferungsabkommen gibt, soll der Pirate-Bay-Mitbegründer nach Schweden gebracht werden.
Seit Monaten versucht Microsoft offenbar, seine Partner aus der ersten Angebotsreihe von Windows-RT-Tablets zu beruhigen. Doch die wollen nur eines hören: dass das Gerücht über einen Preis von 199 US-Dollar für Surface nicht stimmt.
Menschen unter 30 in Deutschland wollen in einer relativen Mehrheit von 46 Prozent überhaupt kein Urheberrecht im Internet. Umfragen der Musik- oder Filmindustrie haben bisher nur manipulativ gefragt.
Alcatel-Lucent erzählt, wie mit VDSL2, Bonding und Phantom Mode über die Kupferdoppelader für den Endkunden Datenübertragungsraten von weit über 100 MBit/s erreicht werden können.
Amazon hat gestern den Verkauf des Kindle Fire eingestellt, am 6. September dürfte der Nachfolger vorgestellt werden. Zugleich machte Amazon erstmals gewisse Angaben zu den Verkaufszahlen, die nicht überragend sind.
Update Eine Abgemahnte hat der Kanzlei Urmann & Collegen untersagen lassen, dass ihr Name auf dem Online-Pornopranger auftaucht. Jetzt warten alle gespannt, ob die Rechtsanwaltsgesellschaft Berufung einlegen wird.
Ifa 2012 Web.de und GMX haben ihre Preise für die De-Mail vorgestellt. Aktuell befindet sich United Internet mit den beiden Marken aber noch im staatlichen Akkreditierungsprozess und hofft, im vierten Quartal die Urkunde zu bekommen.
Das Amazon Tablet Kindle Fire kann beim Hersteller nicht mehr bestellt werden. Konzernchef Jeff Bezos verweist auf eine "spannende Roadmap" mit neuer "Hardware".
Bereits 28 Prozent des Umsatzes beim Filmverleih basiert auf Video-on-Demand. Im ersten Halbjahr 2011 waren es noch 18 Prozent. Auf die herkömmliche Videothek entfielen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 68 Prozent des Verleihumsatzes, obwohl der Verleih dort billiger ist.
Google hofft, dass der Bundestag das Leistungsschutzrecht stoppen wird. Jeder Link mit einem kurzen Textabschnitt stehe sonst künftig unter Verbots- und Kostenvorbehalt.
Time Warner folgt dem Beispiel von Google in Kansas City und baut auf 1 GBit/s aus. Freuen können sich die Bewohner aus Teilen von New York City über die schnellen FTTH-Zugänge.
Gigaset zeigt auf der IFA den Prototypen eines Touch-Festnetztelefons, das auf Android basiert und Voice-over-IP über SIP und Videokonferenzen ermöglicht. Über HDMI-Anschluss kann das Bewegtbild auf ein externes Display übertragen werden.
Die Bundesregierung hat das Leistungsschutzrecht in einer erneut verschärften Form verabschiedet. Der umstrittene Gesetzentwurf geht jetzt in die parlamentarische Beratung.
Laut Microsoft ist der Kauf von Office-Paketen in Deutschland und Österreich derzeit gefährlich, denn gefälschte Produkte sind im Umlauf. Sie können nicht aktiviert werden und sind teilweise nur von Experten erkennbar.
Sein Anwaltsteam in Neuseeland kann Kim Dotcom jetzt bezahlen, die US-Anwälte müssen weiter auf ihr Geld warten, wie der Megaupload-Gründer Golem.de erklärt hat.
Update Am 29. August 2012 will die Regierung ihren Entwurf zum Leistungsschutzrecht verabschieden. Die neue Version schließt neben Suchmaschinen auch RSS-Feeds und Twittermeldungen mit ein.
Lexmarks Umsatz mit Inkjet-Produkten ist so massiv eingebrochen, dass der Hersteller seinen kompletten Rückzug aus dem Produktionsbereich erklärt hat. Alle Patente sollen verkauft und eine Fabrik geschlossen werden.
In Deutschland nutzen weniger Menschen das TV-Kabelnetz. Zugleich steigt die Zahl der Satellitenschüsseln. Jeder vierte Haushalt hatte 2011 einen Receiver für DVB-T.
Wer im Facebook App Center auf den Button "Spiel spielen" oder "An Handy schicken" klickt, gibt laut Verbraucherschützer bereits die Einwilligung in die Datenweitergabe.
Der Hardware-Entwicklungschef Bob Mansfield hat im Sommer seinen Rückzug bei Apple in den Ruhestand erklärt. Doch Firmenchef Tim Cook braucht ihn für zukünftige Produkte.
Wer einen Film ausgeliehen hat und ihn gleich behalten möchte, kann das jetzt haben, ohne den Datenträger illegal zu kopieren und zu brennen. Videobuster-Kunden können Verleihfilme billig kaufen.
IBM gibt viel Geld für Kenexa, einen Anbieter von Cloud-basierter Software für das Personalwesen, aus. Kenexa greift bei der Personalsuche auf Informationen in sozialen Netzwerken zurück.
HTC hat eine Zusammenarbeit mit Google am Nexus 7 ausgeschlagen. Jetzt bereut der Hersteller die Entscheidung und will mit Pegatron ein eigenes Tablet bauen.
Ein Bundespressesprecher der Piratenpartei hat die Pro-Atom-Arbeitsgruppe Nuklearia abgemahnt, weil sie in einem Flyer bewusst gegen eine Parteitagsentscheidung verstoßen hat. Der Bundesvorstand der Partei nahm die Abmahnung zurück. Doch es bleiben Fragen offen.
In einem Bieterwettstreit um About.com hat sich Interactivecorp durchgesetzt. Die Ratgeber- und Fachartikelplattform About.com hat laut Comscore 52 Millionen Unique Visitors im Monat.
Facebook-Chef Mark Zuckerberg lässt den Stararchitekten Frank Gehry einen riesigen Großraum für Programmierer errichten. Es soll der größte offene Grundriss der Welt werden.
Die Telekom will offenbar mit VDSL2-Vectoring von Alcatel-Lucent eine Datenübertragungsrate von 100 MBit/s für ihr VDSL-Angebot erreichen. VDSL 100 könnte für 20 Millionen Haushalte bereitgestellt werden.
UBS und Citigroup wollen mehr Dollar-Millionen von der Nasdaq, deren IT-Systeme am ersten Handelstag der Facebook-Aktie Probleme bereitet hatten. Allein die Schweizer UBS will deswegen 365 Millionen US-Dollar verloren haben.
Cutting Sword of Justice will mit einem Virus die Mehrheit der Rechner der Erdölfördergesellschaft Saudi Aramco lahmgelegt haben. Das Unternehmen bestätigte eine Malware-Infektion auf seinen Workstations.
Der Postbenutzerverband DVPT findet die De-Mail zu teuer und kritisiert die 10-MByte-Volumenbegrenzung der Telekom. Eine De-Mail als deutsche Insellösung sei zudem wenig sinnvoll.
Facebooks Chef für Infrastructure Engineering, Jay Parikh, hat etwas darüber erzählt, wie das weltgrößte soziale Netzwerk seine Daten verarbeitet. Der größte Teil der Daten ist in einem Cluster abgespeichert, der über 100 PByte groß ist.
Musik-CDs verstauben im Regal, die Songs werden als Datei auf dem Rechner oder in der Cloud gespeichert. Von den unter 24-Jährigen würden lediglich 39 Prozent der CD nachtrauern.
Telekom und die United-Internet-Marken GMX und Web.de haben 1,3 Millionen Vorbestellungen für De-Mail. Die Piratenpartei rät von der Nutzung des kostenpflichtigen Dienstes ab.
LG Display hat die Produktion von In-Cell-Touchscreen im Griff. Die Technik, die die Touch-Funktion direkt in das LCD integriert, sei am Anfang schwer beherrschbar gewesen. Sie soll in einem größeren Display im iPhone 5 zum Einsatz kommen.
HP will zwei weitere Tablets auf den Markt bringen. Der Computerkonzern leidet unter sinkenden Umsätzen und berichtete den höchsten Verlust in der 73-jährigen Konzerngeschichte.