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Stellenabbau: Deutsche Telekom streicht 1.300 Jobs in der Zentrale

Die Deutsche Telekom beginnt den Stellenabbau in der Konzernzentrale. Quer durch alle Bereiche sollen 1.300 Arbeitsplätze verschwinden. Besonders das obere Management ist betroffen.
/ Achim Sawall
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Deutsche Telekom: Konzernzentrale in Bonn (Bild: Wolfgang Rattay/Reuter)
Deutsche Telekom: Konzernzentrale in Bonn Bild: Wolfgang Rattay/Reuter

Die Deutsche Telekom wird bis zu 1.300 Arbeitsplätze in der Konzernzentrale abbauen. Die geplanten Stellenstreichungen waren schon im Jahr 2011 von der Konzernführung bestätigt worden, aber noch, ohne konkrete Zahlen zu nennen. Ein Konzernsprecher sagte Golem.de: "Wir passen im Grunde unsere Konzernzentrale dem Unternehmensumbau der vergangenen Jahre an. Es ist so, dass wir bis zu 1.300 Jobs in der Konzernzentrale einsparen möchten. Das betrifft alle zentralen Funktionen" .

Die Planungen werden jetzt umgesetzt. Neu sei nur, dass die Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen nun begonnen hätten, erklärte der Sprecher. Die Verhandlungen liefen aber noch.

Das Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster) hatte im August 2011 berichtet, dass der Stellenabbau bis zum Jahr 2015 geplant sei. Betroffen sei vor allem das gehobene Management. "Da gibt es einen unglaublichen Wasserkopf" , zitierte die Zeitung aus Konzernkreisen. Die Kürzungen – die Zeitung ging noch von 1.600 aus – erfolgten im Rahmen eines Sparprogramms. "Im Rahmen des laufenden Sparprogramms 'Save for Service' schauen wir uns auch Funktionen in der Zentrale an" , sagte ein Sprecher dem Handelsblatt. Zum Umfang des Abbaus wollte er sich nicht äußern.

In Berlin soll die Telekom in Erwägung ziehen, ihr Gebäude in der Französischen Straße, das ehemalige Kaiserliche Telegrafenamt, aufzugeben. Dort stünden zu viele Räume leer. Die Telekom-Lobbyisten sollen in die School of Transformation an der Tucholskystraße umziehen, berichtete das Manager Magazin(öffnet im neuen Fenster) . Wenn die Konzernspitze in Berlin Büros benötigt, würde sie dort auch Räume erhalten.


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