Apple-Retail-Verkäufer: "...dann machst du jemand anderen reich"

Apple wird mit seiner Ladenkette unermesslich reich, doch die Verkäufer bleiben arm. Das beschreibt ein Bericht der New York Times. 9To5Mac hat Apple-Verkäufer dazu befragt.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple Retail Store in Toronto
Apple Retail Store in Toronto (Bild: Mark Blinch/Reuters)

Apple zahlt nicht gut, doch die Verkäuferschulungen sind erstklassig, und die anstrengende Arbeit macht Spaß, durch tolle Kollegen und die meist freundlichen Kunden. Das ergab eine Umfrage des Onlinemagazins 9To5Mac unter Verkäufern von Apple Retail Stores.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler IoT (m/w/d)
    Pfeiffer Vacuum GmbH, Aßlar
  2. DevOps Engineer (w/m/d) CMS Platform
    ING Deutschland, Nürnberg
Detailsuche

Zuvor hatte die New York Times vorgerechnet, dass Apple seinen Shop-Beschäftigten im Durchschnitt 25.000 US-Dollar im Jahr zahlt, dafür aber Jahreseinnahmen von 473.000 US-Dollar pro Person verbuchen kann. Konzernchef Tim Cook erhielt 2011 Aktienoptionen, die über zehn Jahre laufen und nach heutigem Börsenwert ein Volumen von 570 Millionen US-Dollar haben. Ein Apple-Verkäufer: "Wir leben in Amerika. Wenn du nicht reich bist, dann machst du jemand anderen reich. Dass ich für Apple viel mehr Geld einbringe, als sie mir bezahlen, ist mir egal. Der Job zahlt meine Rechnungen und am Ende des Tages ist es das, was zählt. Ich habe für ein anderes renommiertes Technologie-Unternehmen gearbeitet, die auch eine Menge Geld machten, und ich habe weniger verdient als bei Apple. Ich bin also jetzt in einer besseren Situation."

Wie die New York Times unter Berufung auf den Marktforscher Retailsails berichtete, erzielten die 327 Apple Retail Stores, gemessen an ihrer Fläche, höhere Umsätze als jeder andere US-Einzelhändler, Internetunternehmen eingeschlossen.

Alle Apple-Retail-Store-Beschäftigten bekommen laut einem unbestätigten Bericht eine Lohnerhöhung: Zum 20. Juli 2012 würde der Stundenlohn um 4 US-Dollar steigen. Bezahlt werde Verkäufern 9 bis 15 US-Dollar in der Stunde und bis zu 30 US-Dollar für die Genius-Teams vom technischen Support. Cory Moll, Verkäufer in einem Apple Retail Store in San Francisco und bekannter aktiver Gewerkschaftler, erklärte der New York Times, dass er eine Erhöhung von 2,82 US-Dollar pro Stunde bekommen habe. Damit stieg sein Stundenlohn um 19,5 Prozent auf 17,31 US-Dollar.

Golem Karrierewelt
  1. Container Technologie: Docker und Kubernetes - Theorie und Praxis: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.-16.12.2022, virtuell
  2. Blender Grundkurs: virtueller Drei-Tage-Workshop
    12.-14.12.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Einige der 9To5Mac-Befragten stimmten dem Tenor der New York Times zu, andere lobten den Konzern. "Apple vermittelt seinen Mitarbeitern viele Fähigkeiten, die im Leben überall eingesetzt werden können." Die Kommunikationstechniken seien auf sehr hohem Niveau, so ein früherer Apple-Beschäftigter. Viel Lob bekamen die Arbeitskollegen und auch die Kunden, die meist sehr freundlich seien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Chris1705 01. Jul 2012

Sehe das ähnlich: Seit letztem Monat arbeite ich (bis zum Semesterbeginn) in einem Call...

spiderbit 28. Jun 2012

du solltest meinen Beitrag zuende lesen, das hast du offensichtlich nicht getan, da sonst...

dafire 28. Jun 2012

Schichtleiter, Filialleiter, Genius-Bar Mitarbeiter... sowas gibts bei Apple alles...

Anonymer Nutzer 28. Jun 2012

das sollte reichen ;)



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Core-i-13000
Intel präsentiert Raptor Lake mit bis zu 5,8 GHz

Auf der Innovation hat Intel die 13. Core Generation vorgestellt. Kernzahl, Takt und Effizienz sollen deutlich steigen.

Core-i-13000: Intel präsentiert Raptor Lake mit bis zu 5,8 GHz
Artikel
  1. Ukrainekrieg: Meta stoppt ausgefeilte russische Desinformationskampagne
    Ukrainekrieg
    Meta stoppt ausgefeilte russische Desinformationskampagne

    Gefakte Webseiten deutscher Medien machen Stimmung gegen die Russland-Sanktionen. Die falschen Artikel wurden über soziale Medien verbreitet.

  2. Polizei NRW: Palantir-Software verteuert sich drastisch
    Polizei NRW
    Palantir-Software verteuert sich drastisch

    Nordrhein-Westfalen muss deutlich mehr Geld für eine Datenbanksoftware ausgeben. Doch es sollen damit schon Straftaten verhindert worden sein.

  3. Creative Commons, Pixabay, Unsplash: Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos
    Creative Commons, Pixabay, Unsplash
    Rechtliche Fallstricke bei Gratis-Stockfotos

    Pixabay, Unsplash, CC ermöglichen eine gebührenfreie Nutzung kreativer Werke. Vorsicht ist dennoch geboten: vor Abmahnmaschen, falschen Quellenangaben, unklarer Rechtslage.
    Eine Analyse von Florian Zandt

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AMD Ryzen 7000 jetzt bestellbar • CyberWeek: PC-Tower, Cooling & Co. • Günstig wie nie: Asus RX 6700 XT 539€, Acer 31,5" 4K 144 Hz 899€, MSI RTX 3090 1.159€ • AMD Ryzen 7 5800X 287,99€ • Xbox Wireless Controller 49,99€ • MindStar (Gigabyte RTX 3060 Ti 522€) [Werbung]
    •  /