Megaupload: Steve Wozniak besucht Kim Dotcom

Megaupload-Gründer Kim Dotcom alias Kim Schmitz hat sich offenbar mit Steve Wozniak in Neuseeland getroffen. Das geht aus einem Tweet von Dotcom hervor, der einen neuen Account(öffnet im neuen Fenster) eröffnet hat. Dort heißt es: "Toller Kerl und Unterstützer der EFF. Die EFF hilft Megaupload-Nutzer ihre Dateien zurückzuholen. Danke Woz und EFF."
Die digitale Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) bietet einem Megaupload-Nutzer in den USA Rechtsbeistand, der die Herausgabe seiner Daten fordert.
Dotcom traf den Apple-Mitbegründer wohl bereits Mitte Mai 2012, als Wozniak mehrere Vorträge über innovative Unternehmensführung und Produktentwicklung in Neuseeland hielt, wie der New Zealand Herald(öffnet im neuen Fenster) berichtete.
"Woz kam in mein Heim, als ich noch unter Hausarrest stand" , sagte Dotcom dem Magazin Torrentfreak(öffnet im neuen Fenster) . "Er ist eine echte Legende und uneingeschränkt solidarisch. Wenn ich mein Eigentum zurückerhalte, werde ich ein wichtiger Unterstützer der EFF. So viel steht fest."
Der 38-Jährige ist auf Kaution frei und erwartet die Anhörung in dem Auslieferungsverfahren. Dotcom und die drei Mitbeschuldigten Mathias O., Fin B. und Bram K. sollen sich mit der Verbreitung von illegalen Kopien von Filmen und Spielen über Megaupload bereichert haben.
Schmitz und vier seiner Mitarbeiter wurden im Januar 2012 verhaftet . Seine Villa wurde durchsucht, Rechner und Speicher beschlagnahmt und die Plattform Megaupload offline genommen. Dotcoms Vermögen wurde eingefroren und anschließend teilweise wieder freigegeben. Da keine Fluchtgefahr mehr besteht, darf Dotcom wieder mit seiner Familie in seiner angemieteten Villa wohnen.
Die Anhörung für das Auslieferungsverfahren ist für den 20. August 2012 angesetzt.



