Abo
  • Services:
Anzeige
Martin Delius
Martin Delius (Bild: John MacDougall/AFP/Getty Images)

Piraten: Delius tritt als Geschäftsführer der Piratenfraktion ab

Martin Delius
Martin Delius (Bild: John MacDougall/AFP/Getty Images)

Ein weiterer führender Politiker der Piraten zieht sich von einem Parteiamt zurück: Martin Delius. Er wurde für einen unsäglichen Nazivergleich bekannt.

Martin Delius gibt seinen Posten als Geschäftsführer der Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus auf. Das gab der Softwareentwickler bei Twitter bekannt. "Ja ich ziehe mich als Parteigeschäftsführer zurück, um mich wieder mehr der inhaltlichen Arbeit zu widmen", hieß es dort.

Anzeige

Wie er über seine Fraktion mitteilen ließ, wird Delius nach der Sommerpause des Abgeordnetenhauses sein Amt abgeben. "Nach fast einem Jahr intensivster organisatorischer Arbeit, die ich als Parlamentarischer Geschäftsführer in der neu aufzubauenden Piratenfraktion hatte, möchte ich mich wieder stärker der inhaltlichen Arbeit widmen." Eine "neue, große und wichtige Aufgabe" für ihn werde der Untersuchungsausschuss zur Berliner Flughafenaffäre. "Das ist viel Arbeit", so Delius.

Als Nachfolge schlug er seinen Vize Heiko Herberg vor. Die Entscheidung über die Neubesetzung werde öffentlich in der nächsten Fraktionssitzung getroffen. Delius war seit Herbst 2011 parlamentarischer Geschäftsführer der Partei, die bei der Wahl 8,9 Prozent der Stimmen erhalten hatte. Mitten in die Debatte um Neonazis in der Partei platzte er im Spiegel mit der Aussage: "Der Aufstieg der Piratenpartei verläuft so rasant wie der der NSDAP zwischen 1928 und 1933." Später entschuldigte er sich dafür.

Vor Delius waren bereits zwei der Bundespressesprecher zurückgetreten. Zuvor legte der Chef der Berliner Piratenpartei, Hartmut Semken, sein Amt nieder. Er stand in der Kritik, weil sein Freiheitsbegriff so weit ging, dass er auch Nazis in der Partei duldete, wie er in der Debatte um Bodo Thiesen erklärte. Semken wurde auch zur Last gelegt, den Vorstand belogen zu haben über eine E-Mail, die er aus einer Vorstandssitzung heraus an den Spiegel schrieb, von der er zunächst jedoch behauptet hatte, sie nicht geschrieben zu haben. Er räumt diese Lüge selbst ein.


eye home zur Startseite
tilmank 10. Jul 2012

Wer fährt denn gewohnterweise mehr als 21 über dem Limit? :p Das macht man höchstens...

tilmank 10. Jul 2012

Dem nur kann ich nicht zustimmen. Aber wenn man stattdessen eine der anderen üblichen...

eskimo 21. Jun 2012

Na, so hoch ist die geistige Latte ja auch nicht, bei einer Partei, von deren Programm...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ROMA KG, Burgau
  2. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut
  3. über Ratbacher GmbH, München
  4. Bosch Software Innovations GmbH, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 129,99€
  2. 4,99€
  3. 4,99€

Folgen Sie uns
       


  1. LG G6 im Hands on

    Schlankes Smartphone hat zwei Kameralinsen

  2. P10 und P10 Plus im Hands on

    Huaweis neues P10 kostet 650 Euro

  3. Mobilfunk

    Nokia bringt Vorstandard 5G-Netzwerkausrüstung

  4. Blackberry Key One im Hands on

    Android-Smartphone mit toller Hardware-Tastatur

  5. Deutschland

    Smartphone-Aufnahmen in Wahlkabinen werden verboten

  6. Stewart International Airport

    New Yorker Flughafen wohl ein Jahr schutzlos am Netz

  7. Blackberry Key One

    Android-Smartphone mit Hardware-Tastatur kostet viel

  8. Arrow Launcher 3.0

    Microsofts Android-Launcher braucht weniger Energie und RAM

  9. Die Woche im Video

    Angeswitcht, angegriffen, abgeturnt

  10. Hardlight VR Suit

    Vibrations-Weste soll VR-Erlebnis realistischer machen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Limux: Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
Limux
Die tragische Geschichte eines Leuchtturm-Projekts
  1. Limux München prüft Rückkehr zu Windows
  2. Limux-Projekt Windows könnte München mehr als sechs Millionen Euro kosten
  3. Limux Münchner Stadtrat ignoriert selbst beauftragte Studie

Wacoms Intuos Pro Paper im Test: Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
Wacoms Intuos Pro Paper im Test
Weg mit digital, her mit Stift und Papier!
  1. Wacom Brainwave Ein Graph sagt mehr als tausend Worte
  2. Canvas Dells Stift-Tablet bedient sich bei Microsoft und Wacom
  3. Intuos Pro Wacom verbindet Zeichentablet mit echtem Papier

Bundesnetzagentur: Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
Bundesnetzagentur
Puppenverbot gefährdet das Smart Home und Bastler
  1. My Friend Cayla Eltern müssen Puppen ihrer Kinder zerstören
  2. Matoi Imagno Wenn die Holzklötzchen zu dir sprechen
  3. Smart Gurlz Programmieren lernen mit Puppen

  1. Re: Briefwahl gab es doch auch noch

    Cok3.Zer0 | 16:00

  2. Re: Und wie soll das kontrolliert werden?

    ipsy | 16:00

  3. Re: Sinn und Zweck?

    Cok3.Zer0 | 15:59

  4. Re: Wie löst man das Problem?

    FalschesEnde | 15:57

  5. Re: Erklärung für einen Kryptodepp

    bombinho | 15:57


  1. 15:49

  2. 14:30

  3. 13:59

  4. 12:37

  5. 12:17

  6. 10:41

  7. 20:21

  8. 11:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel