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Drohung: Springer-Konzern will 50 Computer-Bild-Redakteure feuern

Redakteure der Computer Bild wollen nicht ohne Tarifvertrag in die Gesellschaft Computer Bild Digital wechseln. Jetzt droht der Axel-Springer-Konzern mit einer Massenentlassung.

Artikel veröffentlicht am ,
Drohung: Springer-Konzern will 50 Computer-Bild-Redakteure feuern
(Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)

Der Konflikt zwischen den Beschäftigten des Magazins Computer Bild und dem Axel-Springer-Konzern spitzt sich zu. 50 Beschäftigte, hauptsächlich Redakteure, sollen entlassen werden. Das hat der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) von den Betroffenen erfahren. Sie alle hatten dem Übergang von der tarifgebundenen Springer AG in die tarifungebundene Computer Bild Digital GmbH widersprochen.

 
Video: Warnstreik der Computer BILD-Gruppe
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60 Beschäftigte der Computer Bild waren nach dem Widerspruch freigestellt worden, hatte das Magazin Meedia am 31. Mai 2012 berichtet.

"Seit Jahren vermeldet die Axel-Springer-AG Rekordergebnisse", heißt es aus dem Kreis der Freigestellten. "Wir haben teilweise seit Jahrzehnten dazu beigetragen", so die Beschäftigten der Titel Computer Bild, Computer Bild Spiele und Audio Video Foto Bild.

Laut den Informationen des Journalisten-Verbands hat die Geschäftsleitung dem Betriebsrat den Plan angekündigt, der Bundesagentur für Arbeit eine Massenentlassung anzuzeigen.

Angaben zur Zahl der Mitarbeiter bei Computer Bild macht der Springer-Konzern nicht.

Die Beschäftigten informieren bei Facebook über ihre Situation.

Nachtrag vom 15. Juni 2012, 23:35 Uhr

Ein Sprecher des Springer-Konzerns erklärte Golem.de: "Es ist bekannt, dass zum 1. Juni 2012 der Betriebsübergang der Redaktion in die Computer Bild Digital GmbH stattgefunden hat, damit entfallen die Arbeitsplätze in der Axel Springer AG. Zahlreiche Kollegen sind in die neue Gesellschaft gewechselt, aber nicht alle. Mit diesen führen wir im Rahmen des Sozialplans Gespräche, um sozialverträgliche Lösungen zu finden.

Es besteht eine formale Anzeigepflicht bei der Arbeitsagentur, wenn in Aussicht steht, dass man mehr als 30 Mitarbeiter entlassen muss. Wir haben den Betriebsrat darüber informiert, dass wir dieser Anzeigenpflicht in Kürze nachkommen müssen, weil wir es nicht ausschließen können, dass es zu Kündigungen kommt. Ob es so weit kommt und wenn ja, wie viele Mitarbeiter davon betroffen wären, lässt sich heute noch nicht sagen."

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redbullface 18. Jun 2012

Ich denke es geht darum, schnell jemandem den Unterschied zwischen Pixel und Byte klar zu...

EQuatschBob 18. Jun 2012

Der Meinung Max Goldts, den ich auch als Musiker und Schriftsteller schätze, kann ich...

Trollversteher 18. Jun 2012

Lerne hier etwas über das Thema Rekursion... Aber Spaß beiseite - das war nicht wirklich...

TimBln 18. Jun 2012

Also die Beschreibung trifft auch auf die c't zu und dort werden wahrscheinlich noch...

spiderbit 18. Jun 2012

mann darf dabei nur nicht vergessen, das es in verschiedenen Ländern auch verschiedene...


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