Abo
  • Services:

Gegen Identitätsdiebstahl: Facebook fragt nach der Handynummer

Facebook wird alle Nutzer auffordern, ihre Handynummer zu verifizieren, damit darüber ein neues Passwort mitgeteilt werden kann. Auch ein Video soll vor Identitätsdiebstahl schützen.

Artikel veröffentlicht am ,
Sicherheitsmitarbeiter im Facebook-Video: "Zeig niemandem dein Passwort!"
Sicherheitsmitarbeiter im Facebook-Video: "Zeig niemandem dein Passwort!" (Bild: Facebook/Screenshot: Golem.de)

Facebook wird in den nächsten Tagen alle Nutzer nach einer Telefonnummer fragen, um Identitätsdiebstahl vorzubeugen. Das hat ein Unternehmenssprecher dem Onlinemagazin Techcrunch bestätigt. "Behalte die Kontrolle über dein Nutzerkonto, indem du diese einfachen Sicherheitstipps befolgst", heißt es in den Anweisungen, zu denen es auch ein Video gibt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Nürnberg, Bonn, München
  2. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim

"Unser Team möchte die Menschen auf Facebook aufklären über Gefahren und schützen", erklärte Facebook-Deutschland Golem.de auf Anfrage. Diese Benachrichtigung sei ähnlich wie ein Security-Hinweis, den Facebook Ende 2011 allen Nutzern gegeben habe. Er weise aktiv auf die Security-Seite hin, wo über die Gefahr von Phishing und Ähnlichem informiert werde. Außerdem werde auf das neue Video aufmerksam gemacht - "es geht ja nicht nur um eine neue Telefonnummer". Facebook würde die Handynummer nicht zu anderen Zwecken einsetzen, erkläre sie.

Facebook: "Willst du deine Handynummer deinen Freunden mitteilen?"

Neben Tipps zum Erkennen vor Betrügern bei Facebook und zur Nutzung eines sicheren Passworts heißt es: "Bestätige deine Mobiltelefonnummer. Wenn du dein Passwort vergessen hast, sind wir dann in der Lage, dir ein neues zuzusenden. Um sicherzustellen, dass wir dich erreichen können, bestätige die Mobiltelefonnummer."

Wer die Sicherheitseinstellung vornimmt und Facebook seine Mobilfunknummer mitteilt, bekommt einen Zahlen- und Buchstabencode per SMS zugesandt, mit dem die Nummer verifiziert werden kann. Facebook nutzt die Gelegenheit und fragt, ob der Nutzer die Mobilfunknummer seinen Freunden mitteilten möchte.

Nachtrag vom 15. Juni 2012, 15:06 Uhr

Einen Zwang, die Handynummer anzugeben, gibt es natürlich nicht. Facebook hat darauf hingewiesen, dass es bei der Benachrichtigung darum geht, auf das Thema Sicherheit aufmerksam zu machen. Bei den Tipps auf der Sicherheitsseite sei die Mobilnummer eine Option.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 103,03€ für Prime-Mitglieder (aktuell günstigste M.2-SSD mit 512 GB)
  2. 139,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis 172,73€)
  3. 69,90€ + 3,99€ Versand (Bestpreis!)
  4. (u. a. Gear S3 Frontier für 209€ und Galaxy S8+ für 469€ - Bestpreise!)

SSD 20. Jun 2012

Und was hat er vorher genommen oder was hat er gemacht? Ich meine, gehört es denn...

endmaster 17. Jun 2012

Ich weiß ja nicht, was für schlechte Filme du guckst, aber ein russischer Mafioso sollte...

InFlagranti 16. Jun 2012

Na ja, das Handy könnte man sich ja auch von einem Freund leihen oder während der...

elgooG 16. Jun 2012

Ja, ist aber ziemlich lästig. Neue Konten kann man darfür errst gar nicht ohne Handy...

SoniX 16. Jun 2012

naja wie auch immer. Ich wurde in der Vergangenheit belästigt, aber dafür jetzt nichtmehr ^^


Folgen Sie uns
       


Smartphones Made in Germany - Bericht

Gigaset baut Smartphones - in Deutschland.

Smartphones Made in Germany - Bericht Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Miix 630 Lenovos ARM-Detachable kostet 1.000 Euro
  2. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  3. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018

Threadripper 2990WX und 2950X im Test: Viel hilft nicht immer viel
Threadripper 2990WX und 2950X im Test
Viel hilft nicht immer viel

Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. 32-Kern-CPU Threadripper 2990WX läuft mit Radeons besser
  2. Threadripper 2990WX AMDs 32-Kerner kostet weniger als Intels 18-Kerner
  3. Zhongshan Subor Z+ AMD baut SoC mit PS4-Pro-Leistung für chinesische Konsole

Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektromobilität iEV X ist ein Ausziehelektroauto
  2. Elektroautos Bundesrechnungshof hält Kaufprämie für unwirksam
  3. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York

    •  /