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Blackberry: Facebook und Amazon sollen Interesse an RIM haben

Wieder gibt es Verkaufsgerüchte über den angeschlagenen IT-Konzern RIM . Das Blackberry -Geschäft könnte verkauft und das Unternehmen aufgespalten werden.
/ Achim Sawall
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Firmenchef Thorsten Heins im Mai 2012 (Bild: David Manning/Reuters)
Firmenchef Thorsten Heins im Mai 2012 Bild: David Manning/Reuters

Research In Motion prüft den Verkauf seines Blackberry-Geschäfts. Das berichtet die britische Sunday Times(öffnet im neuen Fenster) ohne Angabe von Quellen. Mögliche Kaufinteressenten seien Facebook und Amazon. Seine E-Mail-Serviceangebote für Unternehmen würde der Konzern behalten und weiterbetreiben. Der Verkauf sei Teil der Prüfung der strategischen Optionen, die bis Juli 2012 andauern soll.

Möglich sei auch, dass das Blackberry-Geschäft in ein börsennotiertes Unternehmen ausgegründet wird. Das Datendienste-Angebot für Firmen könne aber auch verkauft oder für Konkurrenten wie Apple und Google geöffnet werden. Ein weiteres Modell sei, das Unternehmen als Ganzes zu erhalten, aber einen Anteil an ein Technologieunternehmen wie Microsoft zu verkaufen.

Laut einem unbestätigten Bericht vom 30. Mai 2012 hat Research In Motion die Banken J.P. Morgan Securities und RBC Capital Markets engagiert, um eine weitgehende strategische Überprüfung des Geschäftsmodells durchzuführen. Es habe im vergangenen Jahr Verkaufsverhandlungen von Research In Motion mit Amazon und Microsoft gegeben. Unter der alten Führung von Mike Lazaridis und Jim Balsillie kam es jedoch nicht zu einem Verkauf. Geprüft werden solle auch eine Erweiterung der Blackberry-Plattform durch Partnerschaften und Lizenzen.

Dem US-Branchenmagazin Cnet sagte ein RIM-Sprecher(öffnet im neuen Fenster) : "RIM hat Berater engagiert, die dem Unternehmen helfen zu prüfen, wie die Blackberry-Plattform durch Partnerschaften, Lizenzmöglichkeiten und strategische Alternativen in Schwung gebracht werden kann. Wir glauben, der beste Weg, um den Wert für unsere Anteilseigner zu erhöhen, ist ein Turnaround für das Unternehmen. Dabei bleiben wir" .


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