• IT-Karriere:
  • Services:

Lumia: Nokia entlässt 10.000 Mitarbeiter

Nokia kündigt weitere Massenentlassungen an. Auch in Deutschland werden Standorte geschlossen. Die Luxusmarke Vertu muss der angeschlagene Handyhersteller verkaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia-Arbeiter in Cluj im September 2011
Nokia-Arbeiter in Cluj im September 2011 (Bild: Mircea Rosca/Reuters)

Nokia wird bis zu 10.000 Beschäftigte entlassen und Fabriken schließen. Das gab Konzernchef Stephen Elop am 14. Juni 2012 bekannt. Niederlassungen des Mobiltelefonherstellers in Finnland, Deutschland und Kanada werden geschlossen.

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, München
  2. Universitätsklinikum Münster, Münster

"Wir müssen unser Geschäftsmodell erneuern und sicherstellen, dass wir eine Struktur schaffen, die unsere Wettbewerbsambitionen unterstützt", sagte Elop in einer Erklärung. Elop hatte bereits im April 2012 den Abbau von 10.000 Stellen angekündigt und sich weitere Restrukturierungsmaßnahmen vorbehalten.

Geschlossen werden Nokias Niederlassung in Ulm, Werke im kanadischen Burnaby und die Fabriken in Salo, Finnland. Forschung und Entwicklung soll es in Salo weiterhin geben.

Nokia hat im ersten Quartal 2 Millionen Lumia-Smartphones verkauft, Apple verkaufte 35,1 Millionen iPhones. Im Bereich Smart Devices sollen mehr Lumia-Geräte zu unterschiedlichen Preisen angeboten werden. Nokia kaufte zudem das schwedische Unternehmen Scalado. Der Kaufpreis für das Softwareunternehmen wurde nicht bekanntgegeben. Ein bekanntes Produkt von Scalado ist Remove, ein Werkzeug, das ermöglicht, Personen aus Fotos zu entfernen.

Ende März 2012 hatte Nokia 53.553 Beschäftigte, zusammen mit dem Gemeinschaftsunternehmen Nokia Siemens Networks waren es 122.148.

Die Luxusmarke Vertu wird der finnische Konzern an den Investmentkonzern EQT verkaufen. Angaben zum Preis wurden nicht gemacht. Nokia hatte die Investmentbank Goldman Sachs im Dezember 2011 mit dem Verkauf beauftragt. Das britische Unternehmen wird als unabhängige Tochterfirma geführt. Die handgearbeiteten Mobiltelefone aus wertvollen Materialien kosten 230.000 Euro und mehr, enthalten aber keine aktuelle Technik. Der Jahresumsatz von Vertu wird auf 200 Millionen Euro bis 300 Millionen Euro geschätzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Kopfhörer, Watches und TVs von Samsung)
  2. (u. a. Anno 1800 für 26,99€, Railway Empire für 14,99€, Code Vein für 16,99€)
  3. 119,90€ (Bestpreis mit Amazon)
  4. (AMD Ryzen 9 5950X + Radeon RX 6900 XT)

elgooG 18. Jun 2012

"Wir müssen unser Geschäftsmodell erneuern und sicherstellen, dass wir eine Struktur...

Wary 14. Jun 2012

Beste Lösung!

matok 14. Jun 2012

Absolut schlechtes Management bei Nokia, überhaupt keine Frage. Nur ob die Jobs in...

matok 14. Jun 2012

Das Imageproblem halte ich für überbewertet. Der alles entscheidende Grund, weshalb sie...

sskora 14. Jun 2012

also ich hatte schon ab und zu mit Vertu Geräten zu tun, aber dass die Dinger bei 230.000...


Folgen Sie uns
       


Gocycle GX - Test

Das Gocycle GX hat einen recht speziellen Pedelec-Sound, aber dafür viele Vorteile.

Gocycle GX - Test Video aufrufen
    •  /