Ein Schutz gegen Spectre-v2-Angriffe im Linux-Kernel ist zu langsam und soll deshalb nicht genutzt werden. Die Patches sind jetzt aus den stabilen Zweigen entfernt worden. Ersatz ist aber bereits in Arbeit.
Der Schutz gegen Spectre-v2-Angriffe über Hyperthread-Grenzen hinweg ist für die kommende Linux-Version vorgesehen, kostet aber so viel Leistung, dass diese nicht standardmäßig umgesetzt werden soll. Auch Intel und AMD empfehlen diese Nichtnutzung des STIBP-Schutzes.
Forscher mehrerer Universitäten haben neue Möglichkeiten gefunden, Prozessoren von AMD und Intel sowie von ARM anzugreifen. Die Meltdown/Spectre-Attacken werden nur teilweise durch bisherige Patches verhindert, was für Cloud-Anbieter wichtig ist.
AMD liefert Prototypen von 7-Nanometer-Chips und Intel kann noch nicht einmal 10-nm-Produkte in großen Stückzahlen herstellen. Selten war die Halbleiterbranche so gespalten, was die Wichtigkeit von kleineren Strukturbreiten betrifft. Und das ist ziemlich gut so.
Gemeinsam mit HPE baut das Höchstleistungsrechenzentrum der Universität Stuttgart einen neuen Supercomputer: Der Hawk schafft 24 Petaflops auf Basis von Rome, AMDs zweiter Epyc-Server-CPU-Generation.
Gleich mehrfach hat AMD in San Francisco einen Benchmark gezeigt, bei dem ein 1-Sockel-System mit der neuen Epyc-CPU Rome zwei der teuersten Xeon von Intel schlägt. Das Versprechen ist aber vor allem: Das Rome-System kostet weniger.
Update Multichip-Packages gibt es bald auch bei Mainstream-CPUs: AMD packt die x86-Kerne und die Busse inklusive Speichercontroller in getrennte Chips. Das Design darf man revolutionär nennen.
Im dritten Quartal 2018 konnte AMD dank überzeugender Ryzen-Prozessoren seine Marktanteile bei x86-Chips ausbauen. Die Zahlen von Mercury Research, Mindfactory und Valves Steam zeigen die gleiche Tendenz.
Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Im dritten Quartal 2018 konnte AMD zwar Umsatz und Gewinn steigern, aber nicht so stark wie erwartet. Die Aktie brach dennoch von über 25 US-Dollar auf 17 US-Dollar ein, da das vierte Quartal schlechter laufen wird als von den Anlegern gedacht - hier wurde zu viel erwartet.
Dell rüstet seine Latitude-Rugged-Notebooks künftig mit besserer Hardware aus. Statt dem Core i3 können Nutzer einen Intel-Prozessor der Kaby-Lake-Refresh-Serie auswählen. Ein Display mit 1.000 cd/m² und stabile Gehäuse machen die Notebooks für die Nutzung im Freien sinnvoll.
Mit dem Matterhorn veröffentlicht Alpenföhn einen weiteren CPU-Kühler für AMDs Threadripper-CPUs. Bisher gibt es nur wenige Modelle für diese Prozessoren, weshalb der Matterhorn ein willkommener Neuling ist.
Update Als Reaktion auf die bald erscheinende Radeon RX 590 arbeiten Nvidia und dessen Partner offenbar an einer Geforce GTX 1060 mit GDDR5X-Videospeicher. Es wäre die fünfte Version der Grafikkarte.
Nach der offiziellen Vorstellung des Core i9-9900K hat sich AMD zu den vorab von Intel in Auftrag gegebenen Benchmarks geäußert: Der Ryzen-Entwickler kritisiert das Testfahren und macht Verbesserungsvorschläge.
Einträge in der Datenbank des 3DMark bestätigen, dass AMD an einer neuen Polaris-basierten Mittelklasse-Grafikkarte arbeitet. Interessant ist dabei, wie und wann offenbar der Vertrieb dieses Modells geplant sein soll.
Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
In den kommenden Wochen könnte eine neue Radeon RX erscheinen. Die AMD-Mittelklasse-Grafikkarte soll einen Polaris-30-Chip nutzen, der dank 12-nm-Verfahren höher taktet als sein Vorgänger.
In den meisten Spielen und einigen Anwendungen können AMDs Threadripper-Prozessoren ihre Geschwindigkeit nicht voll nutzen - außer es wird per Neustart eine Speicherpriorisierung eingestellt. Künftig soll das per Software automatisch im Hintergrund passieren, die Leistung steigt.
Ryzen-CPU und Nvidia-Quadro-Grafikkarte in einem recht kleinen Gehäuse: HPs Elitedesk 705 ist ein konfigurierbares Desktopsystem, das sich auch als Workstation eignen soll. Zum Startpreis von 680 Euro ist der PC aber eher ein Bürorechner.
Zwei neue Benchmarkszenen sind beim 3DMark-Entwickler UL in Arbeit: Night Raid testet integrierte Grafikeinheiten und soll auch auf ARM-Geräten laufen. Der noch unbenannte Raytracing-Benchmark testet die von Nvidia beworbene Reflexionstechnik. Interessanterweise kooperiert UL dazu auch mit AMD.
AMDs Linux-Entwickler haben die erste Treiberunterstützung für AMDs Neuauflage der Raven-Ridge-APUs veröffentlicht sowie für deren Nachfolger Picasso. Technisch gibt es offenbar kaum Neuerungen.
32 Kerne bei einer recht kleinen Leistungsaufnahme: Der ARM-Prozessor Emag soll sich laut Hersteller Ampere besonders für Multitasking eignen - etwa Virtualisierung. Der recht niedrige Preis dafür ist ein weiteres Argument. Allerdings ist der Chip nicht für alle Serveranwendungen gut geeignet.
AMDs neue Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H eignen sich durch die Vega-Grafikeinheit für Spiele und kleinere Renderaufgaben. Auch die Taktraten der neuen Notebook-CPUs sind recht hoch. Das Leistungsbudget von 45 Watt wird die Chips aber wohl eher auf größere Laptops beschränken.
AMD hat zwei neue Ryzen-CPUs vorgestellt, die jedoch vorerst nur für OEM-Partner wie Acer verfügbar sind. Der Ryzen 5 2500X und der Ryzen 3 2300X haben einen anderen internen Aufbau als ihre Vorgänger, das macht sie je nach Anwendung oder Spiel noch ein bisschen schneller.
Wer bisher eine Geforce-Grafikkarte mit einem Threadripper 2990WX mit 32 Kernen nutzte, musste in Spielen mit niedrigeren Bildraten leben als bei einem 16-Kern-Modell. Der neue Geforce-Treiber 399.24 behebt dieses Problem, der AMD-Chip wird nicht mehr ausgebremst.
AMDs Athlon 200GE tritt gegen Intels Pentium Gold an und soll die Konkurrenz bei der CPU- sowie der iGPU-Leistung schlagen. In Spielen mit dedizierter Grafikkarte ist der Chip aber ein bisschen langsamer.
Das Higame von Chuwi ist wie Intels NUC ein Mini-PC mit einem Kaby-Lake-G-Prozessor. Die RX-Vega-M-Grafikeinheit und die Intel-CPU leisten gute Arbeit, trotzdem enttäuscht die Box im Vergleich zum Konkurrenten.
Nach drei erfolgreichen Jahren bei AMD mit den Ryzen-Chips verlässt Jim Anderson den CPU-Entwickler und heuert als neuer CEO bei Lattice an, einem der größten Hersteller für programmierbare Schaltungen wie FPGAs.
Die neue Version von Steam Play nutzt Vulkan, um weitere Spiele für Linux kompatibel zu machen. Valve soll dadurch bereits diverse Titel wie Stalker oder Quake portiert haben. Schwierig wird das bei Spielen mit komplexen Anti-Cheat-Systemen.
Auch wenn AMDs neuer Threadripper 2990WX mit 32 CPU-Kernen sich definitiv nicht primär an Spieler richtet, taugt er für Games. Kombiniert mit einer Geforce-Grafikkarte bricht die Bildrate allerdings teils massiv ein, mit einem Radeon-Modell hingegen nur sehr selten.
Für Workstations: AMDs Threadripper 2990WX mit 32 Kernen schlägt Intels ähnlich teure 18-Core-CPU klar und der günstigere Threadripper 2950X hält noch mit. Für das Ryzen-Topmodell muss aber die Software angepasst sein und sie darf nicht zu viel Datentransferrate benötigen.
Mitte August 2018 wird AMD den Ryzen Threadripper 2990WX veröffentlichen: Der hat 32 statt 16 CPU-Kerne, passt aber weiterhin in den Sockel TR4. AMDs Chip ist für kleine Workstations gedacht und wird preislich aggressiv positioniert, womit Intel erneut in Zugzwang gerät.
Vier Zen-Kerne und 1.536 Shader mit Vega-Technik: Der Ruyi-Chip der Konsole von Subor rechnet schneller als Sonys Topmodell. Das von AMD entworfene SoC wird auch für Spiele-PCs in Internetcafés genutzt.
Dank guter Radeon- und Ryzen-Verkäufe sowie einer höheren Nachfrage bei Spielekonsolen hat AMD deutlich mehr Chips abgesetzt als im Vorjahr und auch den Gewinn gesteigert.
Ein Standard namens Virtual Link nutzt USB-C und ist für künftige VR-Headsets gedacht. Virtual Link schafft 4K pro Auge bei 120 Hz, zuerst dürfte er bei Nvidias Turing-Grafikkarten verbaut sein. Das Konsortium hinter Virtual Link besteht bisher aus fünf sehr großen Partnern.
Die aktuelle Version von Googles offiziellem Android Emulator integriert eine Hardware-Virtualisierung per Hyper-V oder Windows Hypervisor Platform, weshalb die Geschwindigkeit auf AMD-Chips drastisch steigt.
Thatic, das Joint Venture aus AMD und chinesischen Firmen, hat begonnen, Zen-basierte x86-Server-CPUs herzustellen. Die Dhyana-Chips stammen von Hygon und werden vom Linux-Kernel bereits unterstützt.
Ersten Benchmarks zufolge taktet AMD den 32-kernigen Threadripper 2990X mit 3 GHz Basistakt und 4,2 GHz Boost. Der 250-Watt-Ryzen benötigt überdies kein neues Mainboard, sondern nur ein UEFI-Update.
E3 2018 Das Bild über die nächste Konsolengeneration wird klarer: Microsoft setzt bei seiner kommenden Xbox - Projektname Scarlett - auf mehr CPU und Bildrate, während Sony bei der Playstation wohl die Navi-Technologie von AMD verwenden will.
E3 2018 Ab September 2018 soll er ausgeliefert werden: Der Smach Z ist ein relativ flotter Handheld, auf dem PC-Spiele wie GTA 5 oder Overwatch laufen - laut Hersteller mit einer Akkuladung bis zu fünf Stunden lang.
Per Crowdfunding sucht der Hersteller Seco nach Käufern für den neuen Bastelrechner Udoo Bolt. Allerdings erinnern nur die Größe und die GPIO-Pins an den Raspberry Pi. Mit einem AMD Ryzen ist er deutlich leistungsfähiger, das spiegelt sich aber auch im Preis wieder.
Computex 2018 Gleich 32 statt 16 CPU-Kerne ab August: AMD wird die Threadripper v2 für den Sockel TR4 veröffentlichen, zudem sind Server/Workstation- und Gaming-Grafikkarten mit GPUs mit 7-nm-Technik geplant.
Ältere Hardware von AMD und Linux für 200 US-Dollar: Atari bietet Vorbestellern ab sofort seine VCS-Heimkonsole an. Innerhalb weniger Stunden haben fast 8.000 Spieler das Gerät geordert.
Mit dem Athlon 200GE hat AMD einen neuen günstigen Prozessor mit integrierter Grafikeinheit im Portfolio. Der Zen-Chip wird gegen Intels Pentium-Modelle positioniert und ist mit 35 Watt ziemlich sparsam.
Das TS-1677X ist ein NAS-System für KI-Anwendungen oder parallel laufende VMs. Deshalb verbaut QNAP einen Ryzen-Prozessor mit maximal 16 Threads und 16 Laufwerkschächte. Preiswert ist die Hardware aber nicht.
Seit dem Start der Raven Ridge genannten APUs wie dem Ryzen 5 2400G vor einigen Monaten gab es keinen neuen Grafiktreiber für die Ryzen-Vega-Chips. Die aktuelle Radeon Software schafft Abhilfe.
Die kommende Version 4.18 des Linux-Kernel soll sowohl AMDs Vega M unterstützen, die in Intels Kaby Lake G genutzt wird, als auch die Vega 20, die wohl für Machine Learning gedacht ist. Die Patches dafür stehen bereit.
Auch wenn Nvidias das Geforce Partner Program offiziell beendet hat, die Partner können vorerst nicht mehr zurück: Nach Asus bringt MSI mehrere Radeon-Grafikkarten unter neuem Namen in den Handel.
Die neue Version des X.org X-Servers 1.20 unterstützt mehrere GL-Backends, XWayland mit der Technik von Nvidia und verbessert die Nutzung von VR-Headsets. Einige Probleme machen noch die Gerätetreiber.