Grafikkarte: Radeon VII holt Geforce RTX 2080 ein

Mit der Radeon VII kündigt AMD eine Grafikkarte mit 7-nm-Chip an, die mit Nvidias Geforce RTX 2080 gleichziehen soll - aber doppelt so viel Videospeicher hat und dennoch weniger kostet.

Artikel veröffentlicht am ,
Radeon VII
Radeon VII (Bild: AMD)

AMD hat die Elektronikmesse CES 2019 genutzt, um die Radeon VII (gesprochen Seven, eine Anspielung auf 7 nm und römisch für Vega 2nd Gen) vorzustellen. Die Grafikkarte richtet sich an Spieler und basiert auf Vega 20, der ersten GPU im 7-nm-Verfahren. Sie ähnelt damit der Radeon Instinct MI60, die jedoch für Server gedacht ist. AMD sieht die Radeon VII hinsichtlich der Leistung in etwa auf dem Niveau der aktuellen Geforce RTX 2080 (Test) von Nvidia, die derzeit mindestens 650 Euro kostet.

Stellenmarkt
  1. Scrum Master (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. Head of Customer Segment Management (m/w/d)
    Fressnapf Holding SE, Krefeld
Detailsuche

Für die Radeon VII nutzt AMD den Vega 20, allerdings nicht im Vollausbau mit 64 Compute Units, sondern mit 60 aktivierten Shader-Clustern. Das ergibt 3.840 Rechenkerne, die AMD mit 1.800 MHz betreibt - eine Radeon RX Vega 64 (Test) schafft nur gut 1.600 MHz in der luftgekühlten Version. Statt 8 GByte HBM2-Speicher an 2.048 Bit hat die Radeon VII gleicht 16 GByte HBM2 an 4.096 Bit und mit 1 TByte/s etwas mehr als die doppelte Datentransferrate. Zur Leistungsaufnahme äußerte sich AMD nicht.

Laut Hersteller rechnet die Radeon VII zwischen 25 und 42 Prozent schneller als die Radeon RX Vega 64 und soll damit sogar etwas flotter als eine Geforce RTX 2080 sein. Wie üblich sind solche Benchmarks vorsichtig zu beurteilen, wenngleich sie mittlerweile zumeist der Realität entsprechen - die Einstellungen und die genutzten Szenen favorisieren aber in der Regel das eigene Produkt.

Die Radeon VII soll ab dem 7. Februar 2019 für 700 US-Dollar zusammen mit Devil May Cry 5, The Division 2 und Resident Evil 2 in den Handel kommen. Damit kostet die AMD-Grafikkarte so viel wie eine günstige Geforce RTX 2080 (ab 700 US-Dollar) und weniger als Nvidias eigene Founder's Edition für 800 US-Dollar.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
  • Lisa Su auf der CES 2019 (Bild: AMD)
  • Lisa Su stellt die Radeon VII vor. (Bild: AMD)
  • Technische Daten der Radeon VII (Bild: AMD)
  • Radeon Vega VII gegen Vega 64 in Anwendungen (Bild: AMD)
  • Radeon VII gegen Vega 64 in Spielen (Bild: AMD)
  • Radeon VII gegen Geforce RTX 2080 in Spielen (Bild: AMD)
  • Lisa Su auf der CES 2019 (Bild: AMD)
  • Lisa Su zeigt die Radeon VII. (Bild: AMD)
  • Lisa Su zeigt die Radeon VII. (Bild: AMD)
  • Radeon VII (Bild: AMD)
Technische Daten der Radeon VII (Bild: AMD)


Caretaker 22. Jan 2019

Also wenn die R9 mit der 2080 konkurriert, sagt mir der gesunde Menschenverstand das man...

Caretaker 22. Jan 2019

Das ist unwahrscheinlich, denn i.d.R. kümmern sich die Entwickler nach 2 Jahren nicht...

Doomdrake 16. Jan 2019

Ist tatsächlich leider so. AMD verursacht mehr laufende kosten beim Verbraucher als...

chithanh 12. Jan 2019

Ryan Smith von Anandtech schrieb gerade auf Twitter: https://twitter.com/RyanSmithAT...

conker 11. Jan 2019

Genau so ist es. Man bedenke einfach, wieviel Geld die EZB mittlweile "gedruckt" hat...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
New World im Test
Amazon liefert ordentlich Abenteuer

Konkurrenz für World of Warcraft und Final Fantasy 14: Amazon Games macht mit dem PC-MMORPG New World momentan vor allem Sammler glücklich.
Von Peter Steinlechner

New World im Test: Amazon liefert ordentlich Abenteuer
Artikel
  1. Nasa: Sonde Lucy erfolgreich zu Jupiter-Asteroiden gestartet
    Nasa
    Sonde Lucy erfolgreich zu Jupiter-Asteroiden gestartet

    Erstmals sollen Asteroiden in der Umlaufbahn des Jupiter untersucht werden. Der Start der Raumsonde Lucy ist laut Nasa geglückt.

  2. Pornoplattform: Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben
    Pornoplattform
    Journalisten wollen Xhamster-Eigentümer gefunden haben

    Xhamster ist und bleibt Heimat für zahlreiche rechtswidrige Inhalte. Doch ohne zu wissen, wer profitiert, wusste man bisher auch nicht, wer verantwortlich ist.

  3. Whatsapp: Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei
    Whatsapp
    Vater bekommt wegen eines Nacktfotos Ärger mit Polizei

    Ein Vater nutzte ein 15 Jahre altes Nacktfoto seines Sohnes als Statusfoto bei Whatsapp. Nun läuft ein Kinderpornografie-Verfahren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 40€ Rabatt auf Samsung-SSDs • ADATA XPG Spectrix D55 16-GB-Kit 3200 56,61€ • Crucial P5 Plus 1 TB 129,99€ • Kingston NV1 500 GB 35,99€ • Creative Sound BlasterX G5 89,99€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 248,99€) • Gamesplanet Anniv. Sale Classic & Retro [Werbung]
    •  /