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AMD: Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

Der freie Userspace-Teil des AMD-Grafiktreibers für die kommenden Navi-Karten ist in das Mesa-Projekt eingepflegt worden. Linux-Nutzer können die Karten dann wohl problemlos ab September einsetzen.

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Die Navi-Karten RX 5700 sollen in wenigen Tagen erscheinen.
Die Navi-Karten RX 5700 sollen in wenigen Tagen erscheinen. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Der letzte wichtige Treiberteil, um die kommende Grafikkartengeneration Navi von AMD auch unter Linux zu nutzen, wurde in die Mesa-Userspace-Bibliothek eingepflegt. Der Kernel-Teil ist bereits seit einigen Wochen verfügbar und zuletzt erschienen ist auch der Code für die Libdrm, die als wichtige Schnittstelle zwischen Linux-Kernel und Mesa fungiert. Auch die Navi-Firmware stellt das Linux-Team von AMD inzwischen bereit.

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Damit stehen nun alle nötigen freien Linux-Treiber-Bestandteile für Navi bereit - vor dem geplanten Start der Grafikkarten RX 5700 am kommenden Sonntag, dem 7. Juli 2019. Diese freien Komponenten zum Starttag verwenden zu wollen, heißt für Linux-Nutzer wohl aber etwas Handarbeit. Immerhin befinden sich sowohl Linux 5.3 als auch Mesa 19.2, also die Versionen mit dem Navi-Code, offiziell noch in Entwicklung. Stabil erscheinen werden diese wohl erst Anfang September. Zusätzlich dazu benötigt der Navi-Support auch noch LLVM 9, das ebenfalls noch in Entwicklung ist.

Die für Herbst geplanten Veröffentlichungen der verschiedenen Linux-Distributionen sollten damit die Navi-Karten von Haus aus unterstützen. Zusätzlich dazu wird AMD wohl wie bisher auch selbst Linux-Treiberpakete anbieten, die auch die nun verfügbaren freien Komponenten nutzen. Dieser Treiber läuft jedoch unter Umständen nicht auf jeder Distribution und Version.

Bisher umfasst der Mesa-Code mit RadeonSI auch nur den OpenGL-Teil des Userspace-Treibers. Der freie Vulkan-Treiber Radv wird von der Community unabhängig von AMD entwickelt und steht deshalb noch nicht bereit, was sich aber bis zur Veröffentlichung von Mesa 19.2 ändern könnte. Der AMDVLK-Treiber von AMD selbst ist dann wie bisher Teil des Treiberpakets des Herstellers.



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