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AMD-CPUs/GPUs: Matisse und Navi erscheinen frühestens Juli 2019

Spätsommer für die Ryzen-3000-CPUs und neue Radeon-Grafikkarten: AMD plant beide Produktreihen ab dem dritten Quartal 2019, wird vorher aber im Mai und im Juni jeweils einige Ankündigungen machen.

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Matisse und Navi im dritten Quartal 2019
Matisse und Navi im dritten Quartal 2019 (Bild: AMD)

AMD hat auf dem alljährlichen Treffen der Anteilshaber (Meeting of Stockholders) eine grobe Roadmap für die Ryzen-3000-Prozessoren alias Matisse sowie für neue Radeon-Grafikkarten mit Navi-Architektur vorgelegt: Dieser zufolge erscheinen beide Serien im dritten Quartal 2019, also frühestens im Juli.

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Zuvor wird AMDs Chefin Lisa Su jedoch am 27. Mai 2019 eine Keynote auf der Komponentenmesse Computex halten, was für Ankündigungen und Demos spricht. Zwei Wochen später am 10. Juni folgt das Next Horizon Gaming genannte Event im Rahmen der Spielemesse E3, dort will AMD eine neue Generation an Gaming-Produkten vorstellen. Tests und die Verfügbarkeit werden aber erst noch mal einige Wochen danach gegeben sein.

Lisa Su sagte auf dem Meeting of Stockholders, dass Navi in Form von Mainstream-Grafikkarten veröffentlicht werden soll. Die Radeon VII (Test) bleibt somit zumindest vorerst das Topmodell, vielmehr wird AMD die Radeon RX 580/570 und die Radeon RX Vega 64/56 mit Navi ablösen. Erstere basieren auf 14-nm-Polaris-Chips und wurden ursprünglich als Radeon RX 480/470 bereits im Juni 2016 in den Handel gebracht. Die Vega-Modelle folgten im August 2017 und sind aufgrund des HBM2-Speichers vergleichsweise teuer in der Produktion, weswegen Navi mit 7 nm und GDDR6-Videospeicher wohl die bessere Marge aufweisen dürfte.

Details zur Architektur von Navi sind bisher kaum durchgesickert. AMD selbst spricht in Linux-Patches weiterhin von GCN (Graphics Core Next), allerdings legen die Patches nahe, dass die Technik stark umgebaut wurde. GCN-Implementierungen wie Polaris und Vega sind trotz vergleichbarer Fertigungstechnik weitaus weniger effizient als Nvidias Geforce-Karten, was einerseits der Architektur geschuldet ist und weil andererseits AMDs die GPUs oft weit über den Sweet-Spot hinaus taktet, damit die Leistung stimmt.

Die Ryzen 3000 alias Matisse sind AMDs neue Prozessoren mit bis zu 16 Kernen und Zen-2-Architektur in 7 nm für Sockel AM4, vorerst dürfte der Hersteller sich aber auf Octacores beschränken. Die Zen-2-Technik unterstützt PCIe Gen4, ist jedoch abwärtskompatibel zu Mainboards mit 300er/400er-Chipsätzen. Die CPU-Kerne an sich haben ein überarbeitetes Frontend mit besserer Sprungvorhersage und optimiertem Prefetching, zudem wurden die L1-Instruktionen und der Micro-Op-Cache angepasst. Im Backend hat AMD die Gleitkomma-Einheit auf 256 Bit und die Bandbreite der Load/Store-Units verdoppelt.

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notnagel 17. Mai 2019

Fehlendes Intel HAXM und die Tatsache, dass ein 1700x etwa in Spielen kaum schneller ist...

Xim 17. Mai 2019

Nein, müssen sie eigentlich nicht. Denn sie beweißen es mit der CPU und GPU-Performance...

yumiko 16. Mai 2019

Vielleicht klassischer Paper-Launch :p


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