Abo
  • Services:

Zen-Chips: AMD will Embedded-Umsatz verdoppeln

Im Desktop- und im Serversegment hat AMD mit den Zen-basierten Prozessoren bereits Erfolg, im Embedded-Bereich weniger. Das soll sich mittelfristig ändern, denn der Markt bewegt sich hier sehr langsam.

Artikel veröffentlicht am ,
Epyc 3000 mit 16 Kernen
Epyc 3000 mit 16 Kernen (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

AMD will den Umsatz im Embedded-Geschäft verdoppeln, das sagte der US-amerikanische CPU-Entwickler im Gespräch mit Computerbase auf der derzeit in Nürnberg stattfindenden Embedded World. Vergangenes Jahr sei der Umsatz zwar um 15 Prozent gestiegen, verglichen mit Desktop und Server ist das aber wenig, weil das Embedded-Segment noch einmal viel mehr Zeit für Veränderungen als der Servermarkt benötigt.

Stellenmarkt
  1. Wirecard Technologies GmbH, Aschheim near Munich
  2. BWI GmbH, Bonn

Passende Chips hatte AMD im Februar 2018 vorgestellt, sie heißen Epyc 3000 und Ryzen V1000: Erstere sind verlötete CPUs mit bis zu 16 Zen-v1-Kernen, wohingegen es sich bei Letzteren um die Embedded-Variante von Raven Ridge mit vier Cores und Radeon-Grafikeinheit handelt. Zu den wichtigen Partnern im Embedded-Bereich gehören Supermicro, einer der größten Hersteller von Serverhardware weltweit, und Congatec aus Deutschland; insgesamt sollen es über 50 alleine für Ryzen Embedded sein.

Im Maker-Segment gibt es mit dem Udoo Bolt zudem einen Bastelrechner, welcher viel Aufmerksamkeit auf AMDs Embedded-Angebot brachte und mit dem Smach Z existiert ein - sehr kontrovers diskutiertes - Handheld mit Ryzen V1000. Während der Udoo Bolt sich mittlerweile verspätet zumindest in Produktion befindet, wurde der Smach Z seit mehreren Jahren immer wieder verschoben und Smach Team konnte bisher (öffentlich) nie einen überzeugenden Prototyp präsentieren.

Wie Computerbase aus Herstellerkreisen erfahren hat, plant AMD weitere Embedded-Chips: Die R-Serie für beispielsweise Spielautomaten wurde seit 2014 nicht aktualisiert, sie nutzt noch Steamroller-Module aus der Bulldozer-Ära. In der Benchmark-Datenbank gelistete Modelle wie der R1606G und der R1505G dürften die entsprechenden Nachfolger mit vier Zen-Kernen und aktueller Radeon-Grafikeinheit sein.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,89€
  2. (-66%) 3,40€
  3. 31,99€
  4. 2,49€

rdbrdn 27. Feb 2019 / Themenstart

Grad mal bei supermicro geschaut. Die haben fünf mini-ITX boards mit epyc 3000...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Dirt Rally 2.0 - Fazit

Brettern auf der Gerade, Zittern in der Kurve - wir haben Dirt Rally 2.0 getestet.

Dirt Rally 2.0 - Fazit Video aufrufen
Galaxy S10e im Test: Samsungs kleines feines Top-Smartphone
Galaxy S10e im Test
Samsungs kleines feines Top-Smartphone

Mit dem Galaxy S10e bietet Samsung auch ein kompaktes Modell seiner neuen Oberklasse-Smartphone-Serie an. Beim Gerät gibt es zwar ein paar Abstriche bei der Hardware, es liegt aber fantastisch in der Hand und macht super Fotos - für uns der klare Geheimtipp der neuen Reihe.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Samsung Galaxy M20 kommt an drei Tagen nach Deutschland
  2. Smartphone Samsungs LPDDR4X-Speicher fasst 12 GByte
  3. Non-Volatile Memory Samsung liefert eMRAM aus

Trüberbrook im Test: Provinzielles Abenteuer
Trüberbrook im Test
Provinzielles Abenteuer

Neuartiges Produktionsverfahren, prominente Sprecher: Das bereits vor seiner Veröffentlichung für den Deutschen Computerspielpreis nominierte Adventure Trüberbrook bietet trotz solcher Auffälligkeiten nur ein allzu braves Abenteuer in der deutschen Provinz der 60er Jahre.
Von Peter Steinlechner

  1. Quellcode Al Lowe verkauft Disketten mit Larry 1 auf Ebay
  2. Wet Dreams Don't Dry im Test Leisure Suit Larry im Land der Hipster
  3. Life is Strange 2 im Test Interaktiver Road-Movie-Mystery-Thriller

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /