Prozessor: AMD kann Epyc-Verkäufe mehr als verdoppeln

Dank starker Nachfrage der großen Cloud-Anbieter hat AMD die Verkäufe seiner Epyc-Server-Prozessoren stark erhöhen können. Die Computing- und Graphics-Sparte bringt aber weiter mehr Geld. AMD kann sich seine Partner für 7-nm-Technik außerdem frei aussuchen.

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Das Server-Geschäft mit AMDs Epyc nimmt Fahrt auf.
Das Server-Geschäft mit AMDs Epyc nimmt Fahrt auf. (Bild: Nico Ernst)

Das vergangene Geschäftsjahr ist für AMD das zweite in Folge, bei dem das Unternehmen ein "signifikantes Umsatzwachstum" aufweisen kann, wie es in der Pressemitteilung zum beendeten vierten Quartal des Finanzjahres 2018 heißt. Eine weitere wohl sehr positive Nachricht für AMD ist, dass das Unternehmen die Verkäufe seiner Server-Prozessoren Epyc "mehr als verdoppelt" hat im Vergleich zum Vorquartal.

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Der Gesamtumsatz stieg der Mitteilung zufolge von 5,25 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 um 23 Prozent auf 6,48 Milliarden US-Dollar im Jahr 2018. Der Jahresgewinn beläuft sich auf 337 Millionen Dollar. Im Vorjahr hatte AMD 33 Millionen US-Dollar Verlust gemacht. Im vierten Quartal 2018 weist AMD einen Umsatz von 1,42 Milliarden Umsatz und 38 Millionen Gewinn vor. Das ist zwar deutlich weniger als im Vorquartal mit 1,65 Milliarden US-Dollar Umsatz und 102 Millionen US-Dollar Gewinn, im Vergleich zum Vorjahresquartal steigerte AMD aber den Umsatz um 6 Prozent und kommt so auch wieder aus den negativen Zahlen.

Serversparte wächst langsam

Als besonders wichtig bezeichnet AMD die deutliche Steigerung der Verkäufe seiner Epyc-Prozessoren. Das wird unter anderem auf den Cloud-Einsatz in Amazons Web Services und Microsofts Azure zurückgeführt (PDF). Im Server- und Konsolengeschäft setzte AMD im vierten Quartal aber nur rund 433 Millionen US-Dollar um, was 39 Prozent weniger ist als im Vorquartal und auch nur minimal mehr als im Vorjahresquartal. AMD begründet das mit deutlich weniger Konsolenverkäufen, die das Geschäft mit den Epyc-Chips nur teilweise ausgleichen könne. Die nächste Generation der Epyc-Chips mit Codenamen Rome auf Basis der Zen-2-Architektur soll Mitte des Jahres erscheinen.

Besser sieht es nach Unternehmensangaben im CPU- und GPU-Geschäft aus. Mit 986 Millionen US-Dollar setzte AMD hier rund 9 Prozent mehr um als im Vorjahr und immerhin noch 5 Prozent mehr als im Vorquartal. Getrieben wird dieses Geschäft vor allem durch die Verkäufe der Ryzen-Prozessoren, die für 80 Prozent des Gesamtumsatzes in diesem Bereich sorgen. AMD hat darüber hinaus zwar weniger GPUs an Endnutzer verkauft, gleicht dies aber durch ein Rekordergebnis bei den Verkäufen der GPU-Beschleuniger für Rechenzentren wieder aus.

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Darüber hinaus verhandelte AMD das Wafer Supply Agreement (WSA) mit dem Auftragsfertiger Globalfoundries neu. Nachdem Globalfoundries das 7-nm-Verfahren zunächst gestoppt hat und AMD bereits bei TSMC in 7 nm fertigen lässt, darf AMD sich seine Partner für den 7-nm-Node und kommende Technik künftig frei aussuchen. Für die 12-nm-Technik und älter bleiben beide Unternehmen aber weiter "langfristig strategische" Partner und beide Unternehmen haben sich hierfür auf Abnahmemengen und Preise bis ins Jahr 2021 geeinigt.

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George99 31. Jan 2019

Bei einer Xeon-Workstation gehe ich mal davon aus, dass dort das Mainboard ECC-RAM...

flopalistik 31. Jan 2019

AMD hat Schulden abgezahlt und ist erstmal frei von weiteren Zahlungen bis 2022, da...

Katsuragi 30. Jan 2019

wir haben letztes Jahr einen kleinen Virtualisierungscluster mit EPYC-Prozessoren...

honna1612 30. Jan 2019

IO in 24nm und die kerne mit 7nm auf einem interposer. Das ist skalierbar und günstig...



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