Radeon Software 19.2.3: AMD-Treiber macht Raven Ridge endlich flotter
AMD hat die Radeon Software 19.2.3(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht und damit wie versprochen einen Treiber, welcher die Ryzen Mobile unterstützt. Diese sogenannten APUs, als Chips mit Zen-Kernen und Vega-Grafikeinheit, hatten seit ihrer Veröffentlichung Ende 2017 nahezu keine Software-Akualisierung erhalten: Selbst das im Dezember 2018 von uns getestete Thinkpad A485 von Lenovo hat einen Treiber von Juli 2018 statt eines halbwegs aktuellen. Diese Situation hat für Unmut bei Kunden gesorgt, mit der Radeon Software 19.2.3 gibt es nun die Lösung in Form eines Treibers für APUs und dedizierte GPUs.
Die aktuelle Radeon Software soll verglichen zum Launch-Treiber die Geschwindigkeit in allerlei Titeln erhöhen. Manche Spiele wurden vor Raven Ridge und manche danach veröffentlicht, denn die Optimierungen betreffen unter anderem auch Klassiker wie Counter Strike Global Offensive.
Neben dem Shooter wurden Civilization 6, Destiny 2, Fortnite, Middlearth Shadow of War, Player Unknown's Battlegrounds, Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3 und World of Warcraft getestet. Der Leistungszuwachs liegt bei 3 Prozent bis 23 Prozent, im Mittel sollen es 10 Prozent bei regulären Spielen und 17 Prozent bei E-Sports-Titeln sein. Die Einstellungen wurden bei einem Ryzen 5 2500U so gesetzt, dass mindestens 20 fps oder besser 30 fps anliegen.

Neben den Ryzen Mobile, also Raven Ridge (Ryzen Mobile 2000) sowie den neueren Picasso (Ryzen Mobile 3000), unterstützt die Radeon Software 19.2.3 auch die Ryzen-APUs für Desktop, beispielsweise den Ryzen 5 2400G für den Sockel AM4 und generell AMDs Radeons wie die RX- sowie die Vega-Serie oder die Radeon VII.
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