Bei der Kollision von Goldatomkernen in einem Teilchenbeschleuniger in den USA haben Wissenschaftler erstmals Antihelium-4-Teilchen produziert. Die 18 Antiteilchen, die aus der Kollision von einer Milliarde Goldteilchen entstanden, sind die schwersten bislang nachgewiesenen Antimateriepartikel.
Google finanziert die Entwicklung von Programmen, die das Internet transparent machen. Damit sollen Nutzer feststellen können, ob der Datenverkehr verlangsamt oder ob Daten manipuliert werden.
Studenten der Jade-Hochschule bauen einen elektrisch angetriebenen Rennwagen. Mit dem Elektroflitzer wollen sie im August die Formula Student Electric auf dem Hockenheimring gewinnen.
Forscher in den USA haben ein Verfahren entwickelt, um leistungsfähige kleine Antennen zu produzieren. Die werden mit Hilfe eines 3D-Druckverfahrens auf gekrümmte Oberflächen aufgebracht.
Die US-Luftwaffe schickt eine Drohne vom Typ Global Hawk nach Japan. Sie soll Luftaufnahmen von den vom Erdbeben betroffenen Gebieten liefern, vor allem von dem Atomkraftwerk in Fukushima.
Die von Intel-Mitbegründer Gordon Moore formulierte Vorhersage der fortlaufenden Verkleinerung von Halbleitern soll noch viele Jahre Gültigkeit behalten. Das sagte ARM-Chef Warren East dem Wall Street Journal.
Zwei theoretische Physiker haben eine Theorie aufgestellt, nach der Zeitreisen möglich sind. Allerdings werden nicht Menschen in die Vergangenheit und in die Zukunft reisen, sondern Elementarteilchen.
HAL ist ein Roboteranzug, der die Bewegungen eines Menschen mit Maschinenkraft unterstützt. Er soll beim Heben und Tragen großer Lasten helfen. Er kann aber Menschen mit Muskelschwäche auch das Gehen ermöglichen.
Während Fahrzeughersteller großen Wert auf den Aufprallschutz ihrer Autos legen, vernachlässigen sie offensichtlich die Sicherheit der Fahrzeugelektronik. Wissenschaftler aus den USA haben erneut Wege gefunden, diese zu manipulieren.
An den asiatischen Spotmärkten sind die Preise für Flash-Speicher um 20 Prozent nach oben geschnellt, auch DRAM wird teurer. Marktbeobachter erwarten durch die Katastrophe in Japan auch eine Verknappung anderer Bauteile wie Akkus und Displays.
Nach der Katastrophe in Japan sehen sich die Hersteller von elektronischen Geräten und Halbleitern vor allem von Stromausfällen bedroht. Einige Unternehmen haben die Produktion ausgesetzt, andere sind kaum betroffen.
Darpa, Nasa und Northrop Grumman haben erstmals ein Auftankmanöver zwischen zwei unbemannten Flugzeugen simuliert. Der Testflug diente zur Vorbereitung des ersten autonomen Auftankens, das Anfang kommenden Jahres durchgeführt werden soll.
Einzelne Atome könnten in Zukunft als Datenspeicher in einem Quantencomputer dienen: Deutsche Wissenschaftler haben eine Möglichkeit gefunden, ein Qubit in ein Rubidium-Atom zu übertragen und wieder auszulesen.
In einer Studie haben US-Wissenschaftler getestet, ob sich Patienten von einem Pflegeroboter waschen lassen wollen. Die Probanden hatten nichts dagegen, wenn die Berührungen rein funktional waren und der Roboter dazu schwieg.
Auf der eigenen Konferenz Techfest haben Microsoft-Entwickler Bildschirme der Zukunft präsentiert. Dazu gehören Gestensteuerungssysteme, aber auch 3D-Bildschirme für mehrere Nutzer, auf denen jeder Nutzer ein anderes Bild sieht.
Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) hat sich ein Patent für den Schreibvorgang bei MRAMs gesichert. Damit sollen die magnetischen Ladungen so schnell wie bei DRAMs geschrieben werden können.
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Nachrichtentechnik in Berlin haben einen neuen Weltrekord bei der Datenübertragung durch Glasfasern aufgestellt. Über 29 Kilometer wurden 10,2 TBit/s gesendet.
Das US-Unternehmen Hanson Robotics hat den seit längerem angekündigten Roboter Zeno überarbeitet und auf den Markt gebracht. Es gibt ihn mit dem bekannten Jungengesicht, aber auch auch mit dem Antlitz einer Frau oder dem Konterfei des Wissenschaftlers Albert Einstein.
Wissenschaftler in den USA wollen einem Roboter menschliches Verhalten beibringen: Er soll durch Gesten einen Menschen auf sich aufmerksam machen und dann erkennen, ob er damit Erfolg hat.
Million Song Dataset ist eine über 270 GByte große Datenbank mit Beschreibungen von Musikstücken. Entwickler sollen sie für neue Anwendungen im Musikbereich nutzen.
Die EU-Kommission will bis Mitte des Jahrhunderts Verbrennungsmotoren weitgehend aus Städten verbannen. Ab 2050 sollen Städte für Autos und leichte Nutzerfahrzeuge mit Verbrennungsmotor tabu sein.
Tesla Motors hat Details zum Verkaufsstart des Elektroautos Model S bekanntgegeben. Danach wird das Auto Mitte kommenden Jahres in Nordamerika auf den Markt kommen. Auf dem europäischen Festland wird es erst ein Jahr später zu kaufen sein. Außerdem hat Tesla erstmals Preise für die Modelle mit den größeren Akkus genannt.
Cebit 2011 Bayerische Datenschützer haben das vom Fraunhofer IIS entwickelte Positionsbestimmungssystem geprüft und für datenschutzrechtlich unbedenklich erklärt. Ein Partner des Fraunhofer IIS will ab diesem Jahr größere Städte einmessen.
Cebit 2011 Das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut hat ein interaktives Schaufenster entwickelt. Über das System können Nutzer mit Gesten im Katalog eines Geschäftes blättern oder nach Geschäftsschluss einkaufen.
Vor fünf Jahren war die Erkennung von Plagiaten aufgrund der damals vorhandenen technischen Mittel kaum möglich, argumentieren die Professoren Peter Häberle und Rudolf Streinz, die damals die Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg geprüft haben.
Cebit 2011 Taxi Driver, Shakespeare oder Gene Kelly - Robothespian kann singen und deklamieren und beherrscht nebenbei noch etwa 30 Fremdsprachen. Entwickelt und gebaut wird der schauspielende Roboter von einem kleinen Unternehmen aus Großbritannien.
Cebit 2011 Einen Unterwasserroboter, der auf dem Meeresgrund nach Rohstoffen suchen und Unterwasserbauwerke kontrollieren soll, zeigen mehrere Fraunhofer-Institute auf der Cebit. Er soll Ende des Jahres erstmals auf Tauchfahrt gehen.
Cebit 2011 Das Fraunhofer IOSB zeigt in Hannover einen intelligenten Raum, der erkennt, wer sich gerade darin befindet. Menschen interagieren mit dem Raum per Gesten.
Cebit 2011 Der neue Eigentümer Innov Labs stellt in Hannover eine überarbeitete Version des Dinoroboters Pleo vor. Pleo RB ist mit neuen Sensoren und Fähigkeiten ausgestattet worden.
Cebit 2011 Nutzer können möglicherweise ihren Computer bald mit den Augen steuern: Das schwedische Unternehmen Tobii hat zusammen mit Lenovo ein Notebook entwickelt, das über ein Eyetrackingsystem verfügt.
Cebit 2011 Der Telepräsenzroboter Jazz des französischen Herstellers Gostai hat ein Display bekommen, das den Nutzer zeigt, der den Roboter steuert. Das vereinfacht die Kommunikation mit dem Roboter.
Cebit 2011 Rittals Mikro-Rechenzentrum ist ausfallsicher in einem feuersicheren Tresor untergebracht und bietet gleichzeitig USV und die entsprechende Kühlung. Insgesamt soll die Serverlösung bis zu 5.000 SAP-Benutzer gleichzeitig versorgen können.
Ein mit Sensortechnik und einem Computer ausgestattetes Trikot misst Körperdaten und Bewegungen eines Athleten. Die Auswertung dieser Daten soll zu effizienterem Training und besseren Leistungen führen.
Nach knapp 55 Stunden trennte sie nur eine Sekunde: Die beiden Besten des ersten Robotermarathons im japanischen Osaka haben sich bis zum Schluss einen spannenden Wettkampf geliefert.
Der Forschungssatellit Rosat könnte zum Jahresende 2011 auf die Erde prallen, befürchtet die Bundesregierung. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt denkt sogar über den Abschuss des Satelliten nach.
Robonaut 2 ist am 24. Februar 2011 an Bord eines Spaceshuttle zur Internationalen Raumstation gestartet. Er ist der erste humanoide Roboter, der von der Erde aus in den Weltraum aufbricht.
Rapid Prototyping mal ganz anders: Auf einer wissenschaftlichen Konferenz haben Wissenschaftler demonstriert, wie sie mit dem 3D-Drucker Körpergewebe herstellen. Damit wollen sie in Zukunft lebendige Implantate erschaffen.
In Japan liefern sich gerade fünf Roboter einen sportlichen Wettkampf: Sie laufen einen Marathon. Die Veranstalter erwarten, dass der Sieger am Sonntag das Rennen beendet.
Kein Dach, keine Seitenscheiben, nur ein kleiner Windabweiser: Das Konzeptauto Smart Forspeed ist etwas für sonniges Wetter. Seine Verbesserungen beim Antrieb sollen auch künftigen Elektrosmarts zugutekommen.
Ist ein Elektromotor ein angemessener Antrieb für eine Luxuslimousine? Die britische Edelmarke stellt auf dem Genfer Autosalon den Prototyp vor, mit dem genau das ausgelotet werden soll.
Das Haus der Zukunft verfügt über ein intelligentes Energiesystem, das Stromerzeuger, -speicher und -verbraucher koordiniert. Sharp hat ein solches Gerät entwickelt und getestet.
Volvo will im kommenden Jahr den Kombi V60 als Diesel-Hybrid auf den Markt bringen. Das Auto fährt rein elektrisch 50 km weit, im Hybridmodus mit beiden Motoren 1.200 km.
Roboter werden derzeit von Menschen ferngesteuert oder agieren autonom. Das US-Militär will, dass die Maschinen miteinander kommunizieren und kooperieren. Das soll es ermöglichen, dass Roboter gemeinsam komplexe Einsätze durchführen.
Eine Drohne, die wie ein Vogel fliegt, hat das US-Technologieunternehmen Aerovironment entwickelt. Das unbemannte Fluggerät ist nur 16 cm groß und wiegt weniger als 20 g.
Wissenschaftler aus der Schweiz haben ein Auswertungssystem entwickelt, das die Bedienung einer Gehirn-Maschine-Schnittstelle vereinfacht. Der Nutzer muss sich weniger auf die Kommandos konzentrieren und kann gleichzeitig an etwas anderes denken.