• IT-Karriere:
  • Services:

Hochspannung

Das Tesla Orchestra spielt Bach auf Resonanztransformatoren

Das Tesla Orchestra aus Cleveland, Ohio, spielt Bach und andere Musik nicht auf klassischen Instrumenten, sondern auf Resonanztransformatoren. Diese erzeugen neben Tönen auch beeindruckende Blitze.

Artikel veröffentlicht am ,
Tesla Orchestra: Diese Musik elektrisiert.
Tesla Orchestra: Diese Musik elektrisiert. (Bild: Paul Sobota)

Eine wahrhaft elektrisierende Musikdarbietung hat das Tesla Orchestra auf Lager: Statt auf herkömmlichen Instrumenten, spielen die Musiker auf zwei elektrischen Transformatoren. Rein akustisch ist der Genuss etwas eingeschränkt, aber optisch macht das Konzert so einiges her.

Elektromusik

Stellenmarkt
  1. uniVersa Lebensversicherung a.G., Nürnberg
  2. Allianz Deutschland AG, Stuttgart

Das Instrumentarium des Tesla Orchestra besteht aus zwei Tesla-Transformatoren oder -spulen. Das sind Resonanztransformatoren, die eine hochfrequente Wechselspannung erzeugen. Entladen sich die Spulen, entstehen Lichtblitze. Mit einer herkömmlichen Tastatur bringen die Musiker die Resonanztransformatoren zum Schwingen - und dabei entstehen eben nicht nur Töne, sondern auch recht beeindruckende Blitze, die bis zu 4,5 Meter lang werden können.

 
Video: Konzert des Tesla Orchestra

Die dabei entstehenden Klänge erinnern an Wellenformen im Sägezahn-Muster, wie sie durch frühe Gitarrenverzerrer und einige Synthesizer bekanntwurden. Der Sinusklang einer Wechselspannung, den viele Musikliebhaber unfreiwillig als Netzbrummen kennen, ist aus dem Generator nicht zu vernehmen.

Musik für Transformatoren

Im Rahmen des Open Sparc Projects (OSP) hatte das Tesla Orchestra Musiker aufgerufen, Stücke für die Aufführung zur Verfügung zu stellen. Das Problem: Ein Tesla-Transformator kann immer nur eine Note erzeugen. Die Musiker müssten also monophone Stücke abliefern. Außerdem empfehlen die Organisatoren "lange Legato-Noten", da ein Staccato auf einer Tesla-Spule nicht gut klinge.

 
Video: Fuge von Johann Sebastian Bach

Die eingereichten Stücke waren bis auf zwei Ausnahmen aber Kompositionen, die eigens für OSP geschrieben wurden, bei denen also die Eigenschaften der Tesla-Transformatoren berücksichtigt sind. Schwieriger wurde es bei dem Stück This Is The Remix des Musikers Girl Talk, das aus Remixes anderer Stücke von Bananarama bis Beastie Boys besteht.

Bach mit Blitz

Der Elektrosound macht aber auch vor der deutschen Klassik nicht halt: Die Musiker haben die Passacaglia und Fuge in c-Moll (BWV 582) von Johann Sebastian Bach unter Hochspannung gesetzt. Auch das Stück Poker Face von Lady Gaga haben die Musiker bereits auf ihren Tesla-Transformatoren gespielt.

 
Video: Poker Face von Lady Gaga

Das Tesla Orchestra ist eine Gruppe von Musikern der Case-Western-Reserve-Universität in Cleveland im US-Bundesstaat Ohio. Dort findet auch das nächste Konzert statt: Am 11. Juni 2011 führt das Tesla Orchestra die besten OSP-Stücke auf.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. Gigabyte Radeon RX 6800 XT Gaming OC 16G für 910,60€, Sapphire Nitro+ Radeon RX 6800 OC...

Esquilax 30. Mai 2011

Danke für die Links! Sehr cool 8-)

Bouncy 30. Mai 2011

Hachja, der Neid auf Erfolg treibt seltsame Blüten... Ja wirklich? Hast du vielleicht...

Dikus 30. Mai 2011

dachte ich auch direkt!

Dorsai! 29. Mai 2011

Ja, das auch. Wobei bei einem entsprechend kleinem Lichtbogen sich der Ozon Ausstoß in...

Charles Marlow 28. Mai 2011

Wobei "Plutonium Rockband" schon fast gruselig klingt angesichts der derzeitigen Lage in...


Folgen Sie uns
       


Apple MacBook Air M1 - Test

Kann das Notebook mit völlig neuem und eigens entwickeltem System-on-a-Chip überzeugen? Wir sind überrascht, wie sehr das der Fall ist.

Apple MacBook Air M1 - Test Video aufrufen
    •  /