Thermoelektrizität

Handys mit Feuer aufladen

Der japanische Hersteller TES Newenergy hat einen Wassertopf vorgestellt, der über einen USB-Anschluss verfügt. Erhitzt man Wasser, wird durch ein thermoelektrisches Element Strom gewonnen, der zum Aufladen von Handys reicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Stromerzeugender Topf
Stromerzeugender Topf (Bild: TES Newenergy)

Der Wassertopf von TES Newenergy nutzt einen thermoelektrischen Effekt. Beim sogenannten Seebeck-Effekt entsteht eine geringe elektrische Spannung zwischen zwei verschiedenen elektrischen Leitern, wenn eine Temperaturdifferenz auftritt.

  • Thermoelektrischer Wassertopf (Bild: TES Newenergy)
  • Thermoelektrischer Effekt (Bild: TES Newenergy)
Thermoelektrischer Wassertopf (Bild: TES Newenergy)
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TES Newenergy kann mit seiner Entwicklung überschüssige Energie beim Erhitzen des Topfes nutzen, um daraus Strom zu gewinnen. Der Topf muss dazu nicht zwangsläufig auf den Herd gestellt werden, sondern kann auch über offenem Feuer erhitzt werden. Wenn das Wasser kocht, erzeugt der Topf 200 bis 250 mA. Aus welchem thermoelektrischen Material das Modul im Topf gefertigt ist, teilte der Hersteller nicht mit. Es handle sich um ein Oxid, hieß es dazu knapp von TES Newenergy.

Bei einem konventionellen Holzfeuer entstehen Temperaturen von bis zu 800 Grad und damit weit mehr als zum Aufkochen von Wasser erforderlich ist. Ein kleiner Teil der Energie wird vom TES Newenergy-Topf dazu verwendet, kleine Akkus aufzuladen. Bei einem iPhone dauert es nach Herstellerangaben zum Beispiel zwischen 3 und 5 Stunden, bis der Akku vollständig geladen wurde.

Der Topf von TES kann bei Notfällen oder in Gebieten eingesetzt werden, in denen kein Stromnetz vorhanden ist. Im Gegensatz zu Solarmodulen kann er auch in der Nacht oder bei schlechtem Wetter betrieben werden. Mit einem Preis von 24.150 Yen oder rund 210 Euro ist der Topf allerdings recht teuer - verglichen mit einem Ersatzakku mit USB-Anschluss, der oft schon für 30 bis 50 Euro zu haben ist.

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TES Newenergy ist ein Startup, das aus der Arbeit am nationalen Institut für fortgeschrittene Wissenschaft und Technik, AIST, hervorgegangen ist.

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Thread-Anzeige 16. Jun 2011

Ich will mit einem Ventilator auf den Kamin pusten damit die die kalte Luft dort erwärmt...

Der Kaiser! 15. Jun 2011

Hilfe? :>

Satan 15. Jun 2011

zumal es nichtmal den arsch der welt braucht, um den handyempfang zu verlieren - auf dem...

unsigned_double 15. Jun 2011

... mit vergoldeten Anschlüssen und entstörten Teslawellenverstärkern!

Freitagsschreib... 15. Jun 2011

Ist doch eh alles seit Jahren überholt: http://www.youtube.com/watch?v=r0RqPhr-hdA...



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