Sauberes Fahren: Elektroautos werden mit Solarstrom geladen
Umweltschützer kritisieren zuweilen, dass Elektroautos nicht per se sauber sind: Werden sie mit Strom aus fossilen Energieträgern geladen, ist es mit der Umweltfreundlichkeit nicht weit her. General Electric und Nissan setzen deshalb auf Stromtankstellen, die mit Sonnenenergie betrieben werden.
Der US-Konzern General Electric (GE) hat in Plainville im US-Bundesstaat Connecticut einen Solarlader(öffnet im neuen Fenster) auf einem Parkplatz eingeweiht: Das System ist Carport und Ladestation in einem. Auf dem Dach des Carports sind die Solarzellen angebracht, die die Ladesäulen versorgen.
Die Solaranlage soll 125 MWh im Jahr liefern. Der Carport ist mit sechs Ladesäulen ausgerüstet, die 240 Volt Wechselstrom liefern. Damit sollen die Akkus von bis zu 13 Autos am Tag geladen werden können. Strom, der nicht für das Laden gebraucht wird, wird ins öffentliche Stromnetz eingespeist.
Der japanische Autohersteller Nissan(öffnet im neuen Fenster) baut derzeit auf dem Gelände seines US-Hauptquartiers in Franklin im Bundesstaat Tennessee eine Station mit 30 Ladesäulen, die mit Solarstrom gespeist werden. Die Anlage, die im Juli fertig sein soll, ist ausschließlich für Nissans Elektroauto Leaf gedacht.
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