RRM

Nasa schickt robotische Tankanlage für Satelliten zur ISS

Die US-Weltraumbehörde Nasa will eine Weltraumtankstelle auf der Internationalen Raumstation (ISS) installieren. Verlaufen die Tests erfolgreich, könnten dort ab 2013 Satelliten mit Treibstoff versorgt oder repariert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
RRM: einmal volltanken, bitte!
RRM: einmal volltanken, bitte! (Bild: Nasa)

Die US-Weltraumbehörde Nasa will mit dem letzten Spaceshuttle eine robotische Weltraumtankstelle, Robotic Refueling Mission (RRM) genannt, zur Internationalen Raumstation (ISS) transportieren. Damit sollen Satelliten mit Treibstoff versorgt werden.

Einsatzbereit ab Mai 2013

Stellenmarkt
  1. Microsoft 365 Cloud Engineer (m/w/d)
    BUCS IT, Wuppertal
  2. Salesforce Administrator (m/w/d)
    DiMaBay GmbH, Berlin, Bayreuth (Home-Office möglich)
Detailsuche

Die Raumfähre Atlantis soll Anfang Juli Ausrüstung zur ISS mitnehmen, mit deren Hilfe der Roboter Special Purpose Dextrous Manipulator, kurz Dextre genannt, Satelliten auftanken oder auch kleinere Reparaturen daran ausführen soll. Dextre ist seit März 2008 auf der ISS im Einsatz. Wenn die Tests erfolgreich verlaufen, soll das System in zwei Jahren eingesetzt werden.

  • RRM: So stellt sich der Künstler die Weltraumtankstelle im Einsatz vor. Rechts ist Dextre zu erkennen. (Bild: Nasa)
  • RRM verfügt über eine ganze Reihe von Anschlüssen für das Betanken von Satelliten. (Bild: Nasa)
  • Mit einem besonderen Werkzeug öffnet der Roboterarm Dextre die Versiegelung am Tank eines Satelliten. (Bild: Nasa)
  • Transportgefährt: Das Spaceshuttle Atlantis steht schon für den letzten Flug bereit. (Bild: Nasa)
  •  
  •  
RRM: So stellt sich der Künstler die Weltraumtankstelle im Einsatz vor. Rechts ist Dextre zu erkennen. (Bild: Nasa)

Zu der RRM-Ausrüstung gehören unter anderem Werkzeuge, um die Versiegelung zu lösen, mit der die Tanköffnungen eines Satelliten verschlossen sind - die Satelliten waren eigentlich nicht dafür gedacht, betankt zu werden. Weitere Werkzeuge dienen dazu, den Tankdeckel zu öffnen sowie den Treibstoff einzufüllen. Wenn die Atlantis an der ISS angedockt hat, wird ein Astronaut die RRM-Ausrüstung bei einem Weltraumspaziergang zu Dextres Enhanced Orbital Replacement Unit Temporary Platform (EOTP) bringen. Dextre und der Roboterarm Canadarm2 werden RRM dann zu seiner endgültigen Position transferieren.

Treibstoffdepots im Weltraum

Ziel des Projekts sei, "den Weg für zukünftige robotische Auftankmissionen zu bereiten", erklärt die Nasa. Kürzlich hat die Nasa dazu aufgerufen, Konzepte für das Anlegen von Treibstoffdepots im Weltraum einzureichen. An den Depots sollen sich Raumfahrer auf dem Weg zu anderen Himmelskörpern, etwa dem Mars, mit Treibstoff versorgen können.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Der Start der Atlantis ist für den 8. Juli geplant. Es wird der 135. und letzte Start eines Spaceshuttles.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Google
Neues Pixel 6 kostet 650 Euro

Das Pixel 6 Pro mit Telekamera und schnellerem Display kostet ab 900 Euro. Google verbaut erstmals einen eigenen Prozessor.

Google: Neues Pixel 6 kostet 650 Euro
Artikel
  1. M1 Pro/Max: Dieses Apple Silicon ist gigantisch
    M1 Pro/Max
    Dieses Apple Silicon ist gigantisch

    Egal ob AMD-, Intel- oder Nvidia-Hardware: Mit dem M1 Pro und dem M1 Max schickt sich Apple an, die versammelte Konkurrenz zu düpieren.
    Eine Analyse von Marc Sauter

  2. Klimaforscher: Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle
    Klimaforscher
    Das Konzept der Klimaneutralität ist eine gefährliche Falle

    Mit der Entnahme von CO2 in den nächsten Jahrzehnten netto auf null Emissionen zu kommen, klingt nach einer guten Idee. Ist es aber nicht, sagen Klimaforscher.
    Von James Dyke, Robert Watson und Wolfgang Knorr

  3. Kalter Krieg 2.0?: Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe
    Kalter Krieg 2.0?
    Die Aufregung um Chinas angebliche Hyperschallwaffe

    Die Volksrepublik China soll eine Hyperschallwaffe getestet haben. China dementiert die Vorwürfe aber und sagt, es wäre ein Raumschiff gewesen.
    Eine Analyse von Patrick Klapetz

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Cyber Week: Bis zu 16% auf SSDs & RAM von Adata & bis zu 30% auf Alternate • 3 Spiele für 49€: PC, PS5 uvm. • Switch OLED 369,99€ • 6 Blu-rays für 40€ • MSI 27" Curved WQHD 165Hz HDR 479€ • Chromebooks zu Bestpreisen • Alternate (u. a. Team Group PCIe-4.0-SSD 1TB 152,90€) [Werbung]
    •  /