Abo
  • Services:

Airbus

Flugzeugkabinen-Design von Vögeln inspiriert

Airbus hat im Rahmen seines Konzeptdesigns die Kabine eines Verkehrsflugzeuges vorgestellt, die 2050 Realität werden könnte. Die Passagiere können durch eine teilweise durchsichtige Hülle die Umgebung betrachten, virtuelles Golf spielen und trockene sowie stickige Luft wird auch niemand mehr hinnehmen müssen.

Artikel veröffentlicht am ,
Airbus Concept Cabin 2050
Airbus Concept Cabin 2050 (Bild: Airbus)

Airbus hat für das Fliegen im Jahr 2050 ein futuristisches Konzept entworfen, das den Designern und Ingenieuren erlauben soll, jenseits eingefahrener Maßstäbe zu denken und Entwicklungen voranzutreiben, die das Fliegen komfortabler machen.

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Dabei hat sich das Airbus-Designerteam an Vogelknochen orientiert. Die bionische Struktur der Kabine mit ihren ungleichmäßigen Verstrebungen soll besonders stabil, aber auch sehr leicht sein. Die dazwischen liegende Membran soll ihre optischen Eigenschaften ändern und wahlweise auch transparent erscheinen können. Über eine Gestenerkennung können die Passagiere aber zum Beispiel auch ihr Leselicht ein- und ausschalten und die Luftzirkulation regulieren.

Die Airbus-Designer träumen auch von einer individuell steuerbaren Klimatisierung - inklusive Aromatherapie. Die Passagiersitze sollen hingegen verformbar sein und auch Akupressurbehandlungen ermöglichen. Mit Energierückgewinnungssystemen, dem sogenannten Energie-Harvesting (Energie-Ernte), sollen auch kleinste Bewegungen der Passagiere in Strom umgesetzt werden, um den Treibstoffverbrauch des Flugzeugs zu senken.

  • Airbus Concept Cabin - Flugzeug der Zukunft mit bionischen Strukturelementen (Bild: Airbus)
  • Airbus Concept Cabin - Panoramaaussicht für die Passagiere (Bild: Airbus)
  • Airbus Concept Cabin -  Interaktionszone mit virtuellem Golf (Bild: Airbus)
  • Airbus Concept Cabin - formändernde Sitze mit Energy Harvesting und holografischer Projektion  (Bild: Airbus)
  • Airbus Concept Cabin -  die bionischen Elemente erlauben ein leichtes und stabiles Design. (Bild: Airbus)
  • Airbus Concept Cabin - die Vitalisierungszone am Bug mit einer Membran, die transparent werden kann  (Bild: Airbus)
Airbus Concept Cabin - Flugzeug der Zukunft mit bionischen Strukturelementen (Bild: Airbus)

Glanzstück des Designs ist jedoch die zentrale und multifunktionale Aufenthaltsplattform in der Mitte des Rumpfes. In der "interaktive Zone" sollen die Passagiere der Zukunft zum Beispiel Videokonferenzen abhalten können, eine kleine Bar besuchen oder Spiele spielen können. An die Wände werden Spielumgebungen, Präsentationen und Einrichtungen projiziert. Das Golfspiel, das ohne echte Bälle stattfindet, erinnert an die Nintendo Wii. Airbus will allerdings anstelle von Fernsehern holographische Projektionen einsetzen, um die Passagiere stärker in das Geschehen einzubinden. Diese Technik soll auch an den Sitzplätzen zum Einsatz kommen.

Noch ist die dazu notwendige Technik nicht serienreif oder nicht einmal auf dem Reißbrett vorhanden. Das Ziel der Concept Cabin ist es auch nicht, daraus einen Prototyp abzuleiten, sondern die Ingenieure zu inspirieren.

Airbus will mit dem Concept Plane ein ganzes Flugzeug als Gedankenmodell entwickeln, das auch über ein neues aerodynamisches Design, bessere Antriebstechniken und ein neues Cockpit verfügt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.299,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 119,90€

Baron Münchhausen. 20. Jun 2011

unud 2010 gibts das 100% transparente Flugzeug. Auf Knopfdruck wird alles ausgeblendet...

Trash 17. Jun 2011

setz dich doch in die First Class...

brill 16. Jun 2011

Mal wieder so ein Traumtänzervideo. Ich erinnere mich vor einiger Zeit hier auch einen...

narf 16. Jun 2011

MUAHAHA! das war aber dann kein zug der DB oder? =)

Der Kaiser! 16. Jun 2011

Wie soll das eigentlich mit der frischen Luft realisiert werden?


Folgen Sie uns
       


Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test

Zu oft stolpert Golem.de beim Spielen über nervende Kabel. Deshalb testen wir vier Headsets, die auf Kabel verzichten, aber sehr unterschiedlich sind. Von vibrierenden Motoren bis zu ungewöhnlich gutem Sound ist alles dabei. Wir haben auch einen Favoriten.

Vier drahtlose Gaming-Headsets im Test Video aufrufen
Gaming-Tastaturen im Test: Neue Switches für Gamer und Tipper
Gaming-Tastaturen im Test
Neue Switches für Gamer und Tipper

Corsair und Roccat haben neue Gaming-Tastaturen auf den Markt gebracht, die sich vor allem durch ihre Switches auszeichnen. Im Test zeigt sich, dass Roccats Titan Switch besser zum normalen Tippen geeignet ist, aber nicht an die Geschwindigkeit des Corsair-exklusiven Cherry-Switches herankommt.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Azio RCK Retrotastatur wechselt zwischen Mac und Windows-Layout
  2. OLKB Planck im Test Winzig, gerade, programmierbar - gut!
  3. Alte gegen neue Model M Wenn die Knickfedern wohlig klackern

IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Job-Porträt Die Cobol Cowboys auf wichtiger Mission
  2. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  3. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"

Machine Learning: Wie Technik jede Stimme stehlen kann
Machine Learning
Wie Technik jede Stimme stehlen kann

Ein Unternehmen aus Südkorea arbeitet daran, Stimmen reproduzierbar und neu generierbar zu machen. Was für viele Branchen enorme Kosteneinsparungen bedeutet, könnte auch eine neue Dimension von Fake News werden.
Ein Bericht von Felix Lill

  1. AWS Amazon bietet seine Machine-Learning-Tutorials kostenlos an
  2. Random Forest, k-Means, Genetik Machine Learning anhand von drei Algorithmen erklärt
  3. Machine Learning Amazon verwirft sexistisches KI-Tool für Bewerber

    •  /