Abo
  • Services:

Chicago

Der Roboter als Bibliotheksmitarbeiter

Die neue Universitätsbibliothek in Chicago ist automatisiert: Der Leser bestellt über das Internet ein Buch und ein Roboter holt es aus dem unterirdischen Depot.

Artikel veröffentlicht am ,
Robotischer Kran im Bibliotheksdepot
Robotischer Kran im Bibliotheksdepot (Bild: University of Chicago)

Eine neue Bibliothek der Universität von Chicago ist eine Bücherei ohne Bücher: Statt sich durch Gänge mit Bücherregalen zu zwängen, sitzen die Studenten in einem großen Lesesaal mit einem Glasdach. Ihre Bücher bestellen sie per E-Mail.

Stellenmarkt
  1. Hannover Rück SE, Hannover
  2. d.velop AG, Gescher

Die 3,5 Millionen Bücher lagern in einem unterirdischen Depot, genauer gesagt in zehn etwa 15 Meter hohen Regalen. Darin stehen Metallkisten, 120 x 60 Zentimeter groß und 45 Zentimeter hoch, in die etwa 100 Bücher passen. Sortiert sind sie nicht thematisch wie in einer konventionellen Bibliothek, sondern nach Größe - um den Platz in der Kiste so gut wie möglich zu nutzen.

Jeweils zwei Regale bilden einen Gang, in dem sich jeweils ein riesiger robotischer Kran befindet. Will ein Student ein Buch ausleihen, bestellt er es über den Onlinekatalog der Bibliothek. Die Anfrage wird an den Roboter weitergeleitet, der die entsprechende Kiste aus dem Regal wuchtet und sie zur Buchausgabe transportiert. Ein Bibliotheksmitarbeiter nimmt das gesuchte Buch aus der Kiste und scannt dessen Barcode. Der Nutzer bekommt dann eine E-Mail, dass das Buch für ihn bereitliegt. Etwa fünf Minuten, nachdem der Leser das Buch bestellt hat, kann er mit der Lektüre beginnen.

Soll das Buch zurück ins Depot, scannt der Bibliotheksmitarbeiter den Barcode. Der Kran holt die richtige Kiste aus dem Regal und bringt sie zum Sammelplatz. Liegt das Buch im Behälter, stellt der Roboter diesen wieder an seinen Platz zurück.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Canon EOS 2000D + Objektiv 18-55 mm für 299€ statt 394€ im Vergleich)
  2. ab 119,99€
  3. (heute u. a. JBL BAR Studio für 99€ statt 137,90€ im Vergleich)
  4. (heute u. a. NZXT N7 Z370 Matte Black Mainboard für 237,90€ + Versand statt 272,90€ im...

Messlatte 27. Mai 2011

Universitätsnetzwerke haben in der regel kein Intranet -> Das is ja wohl ein Witz bei uns...

cornhulio 27. Mai 2011

Alles P**********.. Einfach mal 2 3 Jahre lang digitalisieren, ein vernünftiges Portal...

Xstream 26. Mai 2011

da darf man sich dann im lesesaal wieder in den regalen totsuchen, weil jemand das buch...

SunnyS 26. Mai 2011

ich will ja nicht unbedingt Wettern gegen diese Sache, aber modern ist da nichts dran...


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 3 XL - Test

Das Pixel 3 XL ist eines von zwei neuen Smartphones von Google. Das Gerät soll dank Algorithmen besonders gute Fotos machen - in unserem Test kann Google dieses Versprechen aber nur bedingt halten.

Google Pixel 3 XL - Test Video aufrufen
Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  2. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor
  3. NAND und DRAM Samsung scheint künstlich Flash-Preise hoch zu halten

Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on: Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen
Pixel 3 und Pixel 3 XL im Hands on
Googles Smartphones mit verbesserten Kamerafunktionen

Google hat das Pixel 3 und das Pixel 3 XL vorgestellt. Bei beiden neuen Smartphones legt das Unternehmen besonders hohen Wert auf die Kamerafunktionen. Mit viel Software-Raffinessen sollen gute Bilder auch unter widrigen Umständen entstehen. Die ersten Eindrücke sind vielversprechend.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. BQ Aquaris X2 Pro im Hands on Ein gelungenes Gesamtpaket mit Highend-Funktionen

Assassin's Creed Odyssey im Test: Spektakel mit Spartiaten
Assassin's Creed Odyssey im Test
Spektakel mit Spartiaten

Inselwelt statt Sandwüste, Athen statt Alexandria und dazu der Krieg zwischen Hellas und Sparta: Odyssey schickt uns erneut in einen antiken Konflikt - und in das bislang mit Abstand schönste und abwechslungsreichste Assassin's Creed.
Von Peter Steinlechner

  1. Assassin's Creed Odyssey setzt CPU mit AVX-Unterstützung voraus
  2. Project Stream Google testet mit kostenlosem Assassin's Creed Odyssey
  3. Assassin's Creed angespielt Odyssey und der spartanische Supertritt

    •  /