Deep Shot

Computer und Smartphone mit der Kamera synchronisieren

Entwickler vom MIT und Google haben eine neue Art und Weise erdacht, um Daten zwischen Computer und Smartphone auszutauschen: Statt wie bisher über USB-Kabel oder WLAN werden die Daten über die Kamera auf das mobile Gerät übertragen.

Artikel veröffentlicht am ,
Deep Shot: Eine Website wird fotografiert und öffnet sich auf dem Smartphone
Deep Shot: Eine Website wird fotografiert und öffnet sich auf dem Smartphone (Bild: Yang Li)

Zwei Entwickler vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Google haben eine neue Möglichkeit entwickelt, Computer und Smartphone zu synchronisieren: Die Daten werden optisch auf das mobile Gerät übertragen.

Stellenmarkt
  1. Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) für das Zukunftslabor Gesundheit
    HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Göttingen
  2. Embedded Softwareentwickler (m/w/d)
    Hays AG, Hamburg
Detailsuche

Deep Shot heißt die Anwendung, die MIT-Absolvent Tsung-Hsiang Chang zusammen mit Yang Li von Google entwickelt hat. Die Idee ist, dass der Nutzer Daten vom Computer, etwa eine Fahrtroute, die er bei Google Maps erstellt hat, einfach auf das Smartphone übertragen kann.

Dazu installiert der Nutzer zunächst ein Programm auf dem Computer und dem Smartphone. Hat er die Route erstellt, fotografiert er das Fenster mit der Kamera des Smartphones. Auf dem Smartphone wird dann automatisch ein Browser gestartet, in dem Google Maps mit der Route geöffnet ist.

Die Software auf dem Smartphone analysiert, welche Anwendung oder Website geöffnet ist, und fordert von der Software auf dem Computer den Uniform Resource Identifier (URI) der Seite. In dem URI sind alle nötigen Informationen über die erstellte Route enthalten. Wird der URI an das Smartphone übertragen, kann darauf Google Maps mit der Route geöffnet werden.

Das geht auch umgekehrt: Der Nutzer öffnet eine Webseite auf dem Smartphone. Dann richtet er die Kamera auf den Bildschirm des Computers, auf dem Deep Shot installiert ist. Die Software auf dem Smartphone erkennt den Computer und überträgt den URI. Auf dem Computer wird ein Browser mit der entsprechenden Webseite geöffnet.

Derzeit funktioniert das System nach Angaben der Entwickler mit einigen gängigen Webanwendungen, darunter Google Maps oder Yelp. Es sei aber nur wenig Arbeit, es so weiterzuentwickeln, dass jede Anwendung, die ihren Status in einem URI angibt, mit Deep Shot zusammenarbeitet. Grundsätzlich sei es auch möglich, über den URI Daten von einer Anwendung an eine andere zu übergeben, also beispielsweise die Route von Google Maps an ein anderes Kartenprogramm auf dem Smartphone.

Deep Shot entstand während Changs Praktikums bei Google im vergangenen Sommer. Die beiden Entwickler haben das System kürzlich auf der von der Association for Computing Machinery (ACM) veranstalteten Konferenz über Mensch-Computer-Interaktion, der Conference on Human Factors in Computing Systems (CHI), vorgestellt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Akkutechnologie
Solid Power ist näher an brauchbaren Akkus als Quantumscape

Lückenhafte technische Daten, schräge Kostenvergleiche, verschwiegene Nachteile - aber Solid Power ist immer noch ehrlicher als Quantumscape.
Eine Analyse von Frank Wunderlich-Pfeiffer

Akkutechnologie: Solid Power ist näher an brauchbaren Akkus als Quantumscape
Artikel
  1. HMD Global: Zwei neue Nokia-Handys mit LTE ab 35 Euro
    HMD Global
    Zwei neue Nokia-Handys mit LTE ab 35 Euro

    Das Nokia 105 LTE und das 110 LTE kommen mit LTE-Unterstützung und wechselbaren Akkus. Die Kamera des 110 dürfte vernachlässigbar sein.

  2. Nightwatch: Kunststoffkugel macht Apple Watch zum besseren Wecker
    Nightwatch
    Kunststoffkugel macht Apple Watch zum besseren Wecker

    Mit Nightwatch ist der Nachtmodus der Apple Watch wesentlich besser zu sehen. Gleichzeitig bietet die Kugel Platz für das Ladegerät.

  3. Raumfahrt: Rocketlab baut zwei Marssonden für die Nasa
    Raumfahrt
    Rocketlab baut zwei Marssonden für die Nasa

    Was ist mit der Atmosphäre des Mars geschehen? Zwei Sonden, die Rocketlab für die Nasa baut, sollen helfen, es herauszufinden.

Xstream 17. Jun 2011

also ich finde es ehrlich anwenderfreundlicher wenn ich hier im firefox auf meinen...

Artikelhasser 17. Jun 2011

jepp, google goggles klärt.

joschi70 17. Jun 2011

Wenn man sich das Dokument durchliest, wird sehr wohl WLAN/Ethernet für die Kommunikation...

floix 17. Jun 2011

Naja, man müsste nur den QR-Code vom Telefon mit ner Webcam abfotografieren. Wirklich...


Folgen Sie uns
       


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Saturn Super Sale (u. a. Samsung 65" QLED (2021) 1.294€) • MSI MAG274R2 27" FHD 144Hz 269€ • Dualsense Midnight Black + Ratchet & Clank Rift Apart 99,99€ • Apple iPads (u. a. iPad Pro 12,9" 256GB 909€) • Razer Naga Pro 119,99€ • Alternate (u. a. NZXT Kraken WaKü 109,90€) [Werbung]
    •  /