• IT-Karriere:
  • Services:

Halbleiter

Intel würde gerne Chips für Apple und Sony herstellen

Nach ersten Experimenten mit Auftragsfertigung für Dritthersteller tastet sich Intel an die großen Kunden heran. Vor Journalisten sagte Finanzchef Stacy Smith jedoch, dass damit nicht unbedingt das Herstellen von fremden Prozessorarchitekturen das Ziel ist.

Artikel veröffentlicht am ,
An mehreren Stellen können Kunden Erweiterungen vornehmen
An mehreren Stellen können Kunden Erweiterungen vornehmen (Bild: Intel)

Intels Finanzchef Stacy Smith hat der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, am liebsten sei ihm die Herstellung von Chips mit Intel-Architektur, die um Elemente der Auftraggeber erweitert sein könnten. Diese Strategie von x86-Kernen, welche andere Firmen dann um ihre eigenen Funktionen ergänzen können, verfolgt Intel schon länger.

Stellenmarkt
  1. Caritasverband für die Stadt Bonn e. V., Bonn
  2. über duerenhoff GmbH, Essen

Bei den nächsten Atom-SoCs ist in Intels Präsentationen ausdrücklich "3rd Party IP", also Technik eines Drittherstellers, zur Integration vorgesehen. Hersteller von Chips für Tablets und Smartphones können diese Bausteine mit Intel-Kernen sogar beim taiwanischen Auftragshersteller TSMC fertigen lassen.

Ein solcher Auftragshersteller, auch Foundry genannt, wolle Intel aber so schnell nicht werden, sagte Stacy Smith. Dann bekäme sein Unternehmen nämlich nur das Geld für die Herstellung der Chips. Lizenzzahlungen für die x86-Architektur wären dann außen vor, wenn Intel beispielsweise ARM-SoCs fertigen würde, wie sie derzeit in den meisten mobilen Geräten verbaut sind.

Wenn aber Apple oder Sony eigene Entwicklungen rund um Intel-Kerne bei Intel herstellen lassen wollten, würde er sofort zusagen, meinte Intels Finanzchef. Den Atom-Prozessor nannte Smith dabei nicht ausdrücklich, dennoch ist dessen Architektur diejenige im Intel-Angebot, bei der die Integration von Sonderfunktionen am leichtesten ist.

Vor kurzem hatte Intel eine Initiative angekündigt, um seine verschiedenen Atom-Designs schneller als bisher geplant auf den Markt zu bringen und auch in puncto Leistungsaufnahme für mobile Geräte passend zu machen. Mit seinen Trigate-Transistoren in 22 Nanometern Strukturbreite, die so noch kein anderer Chiphersteller in Serie fertigen kann, hat Intel zudem eine Technologie entwickelt, die auch für andere Unternehmen interessant sein könnte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,00€
  2. (u. a. Need for Speed Most Wanted, NfS: The Run, Mass Effect 3, Dragon Age 2, Kingdoms of Amalur...
  3. 649€ mit Gutscheincode PSUPERTECH10
  4. (u. a. FIFA 20 Xbox One 33,99€, Terminator Resistance 24,49€)

Folgen Sie uns
       


SSD-Kompendium

Sie werden alle SSDs genannt und doch gibt es gravierende Unterschiede. Golem.de-Hardware-Redakteur Marc Sauter stellt die unterschiedlichen Formfaktoren vor, spricht über Protokolle, die Geschwindigkeit und den Preis.

SSD-Kompendium Video aufrufen
Apple-Betriebssysteme: Ein Upgrade mit Schmerzen
Apple-Betriebssysteme
Ein Upgrade mit Schmerzen

Es sollte alles super werden, stattdessen kommen seit MacOS Catalina, dem neuen iOS und iPadOS weder Apple noch Entwickler und Nutzer zur Ruhe. Golem.de hat mit vier Entwicklern über ihre Erfahrungen mit der Systemumstellung gesprochen.
Ein Bericht von Jan Rähm

  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht MacOS Catalina
  2. Catalina Apple will Skriptsprachen wie Python aus MacOS entfernen
  3. Apple MacOS wechselt von Bash auf ZSH als Standard-Shell

Quantencomputer: Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits
Quantencomputer
Intel entwickelt coolen Chip für heiße Quantenbits

Gebaut für eine Kühlung mit flüssigem Helium ist Horse Ridge wohl der coolste Chip, den Intel zur Zeit in Entwicklung hat. Er soll einen Quantencomputer steuern, dessen Qubits mit ungewöhnlich hohen Temperaturen zurechtkommen.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. AWS re:Invent Amazon Web Services bietet Quanten-Cloud-Dienst an
  2. Quantencomputer 10.000 Jahre bei Google sind 2,5 Tage bei IBM
  3. Google Ein Quantencomputer zeigt, was derzeit geht und was nicht

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

    •  /