Die quelloffene BSD-Variante OpenBSD ist in der Version 4.7 erschienen. Vor allem im Paket OpenSSH 5.5 haben die Entwickler Reparaturen eingepflegt und neue Funktionen integriert.
HTML5 ist die Zukunft des Web, beschwört Google auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O. Was mit HTML5 möglich ist, zeigen eindrucksvoll die Beispiele Mugtug Darkroom, Clicker.tv und Chromabrush.
Novell hat das erste Service Pack für die Linux-Distribution Suse Linux Enterprise für Anfang Juni angekündigt. Neben Reparaturen bringt SLE11 SP1 einen neuen Kernel mit, der unter anderem die Befehlssatzerweiterung AES-NI in Intels Xeon-Prozessoren 5600 und 7500 nutzen kann.
Der x264-Entwickler Jason Garrett-Glaser hat eine technische Analyse des von Google als Open Source freigegebenen Codecs VP8 veröffentlicht. Sein Urteil fällt kritisch aus. Vor allem die Spezifikation des Codecs sei katastrophal und die Qualität des Encoders liege irgendwo zwischen Xvid und Microsoft VC-1.
Der Internet Explorer 9 soll auch Videos mit dem von Google als Open Source freigegebenen Codec VP8 abspielen können, kündigt Microsoft an. Broadcom will mit seinen Videocore-Chips in Kürze die hardwarebeschleunigte Wiedergabe von WebM erlauben und GStreamer kann ab sofort Videos im neuen Format codieren und abspielen.
Die aktuelle Version 5 der Linux-Distribution Puppy bringt einen neuen Paketmanager und vor allem Softwarepakete aus Ubuntus Lucid Lynx mit. Das flinke Linux lässt sich mit einfachen Mausklicks nach Belieben ausbauen.
Head-Up-Displays (HUD) könnten zukünftig zwischen Verbundglasscheiben untergebracht und damit kratzfester werden. Bisher werden sie meist auf der Scheibe angebracht. Die neue Generation soll außerdem vollkommen transparent sein - eine wichtige Voraussetzung für großflächige Anwendungen.
Mit dem Google Font API, dem Google Font Directory und dem Webfont Loader will Google die Vielfalt an Schriften im Web erhöhen und stellt dazu einige Schriften frei zur Verfügung.
Google gab auf seiner Entwicklerkonferenz Google I/O den Startschuss für WebM, ein Gemeinschaftsprojekt mit Mozilla und Opera, das ein offenes Videoformat für das Web etablieren soll. Google stellt dazu den Codec VP8 als Open Source zur Verfügung.
Mit der Serie "iDataPlex" bringt IBM als erster renommierter Serverhersteller Rackeinschübe auf den Markt, in denen Xeon-Prozessoren von Intel und Fermi-GPUs von Nvidia kombiniert sind. Die Lösung soll für künftige Supercomputer dienen.
Virtualbox ist in der Version 3.2.0 veröffentlicht worden. In der virtuellen Umgebung können jetzt Gastsysteme mit Mac OS X installiert werden. Die Grafikausgabe über RDP wurde beschleunigt und die Speichergröße kann dynamisch angepasst werden.
HP-Entwickler haben ein Konzept vorgestellt, wie Rechenzentren mit sauberem Strom betrieben werden können: Sie wollen Serverfarmen neben großen Milchfarmen errichten. Aus dem Mist der Kühe soll der Strom gewonnen werden, um die Computer zu betreiben.
Entwickler Jörg Schilling hat einen Release Candidate der neuen Version 3.0 der Brennwerkzeuge Cdrtools veröffentlicht. Damit können jetzt auch Blu-ray-Medien gebrannt werden. Die Software kann unter diversen Betriebssystemen verwendet werden.
Alessandro Pignotti will mit Lightspark eine freie Implementierung von Adobes Flash schaffen und hat seine Software in einer Betaversion veröffentlicht. Er stützt sich dabei auf die von Adobe offengelegten Formate.
Facebook kann in vielen Ländern der Welt weitgehend kostenlos mit dem Handy genutzt werden. Dazu arbeitet der Social-Network-Betreiber mit Mobilfunkbetreibern zusammen - von der Antilleninsel Anguilla bis Uganda.
Mitsubishi hat ein Smart-Grid-Projekt angekündigt: Ab kommendem Frühjahr will der japanische Mischkonzern drei Demonstrationsanlagen errichten, anhand derer er die Integration von regenerativen Energiequellen ins Stromnetz mit Hilfe intelligenter Managementsysteme zeigen wird.
Der Eincheckdienst Foursquare wird immer beliebter - und hat mit Serverproblemen zu kämpfen. Wartungsarbeiten sollen nun sicherstellen, dass die Nutzer ungestört Orte entdecken, empfehlen, dafür Punkte sammeln und letztlich zu virtuellen Bürgermeistern werden können.
Das Framework für Python-basierte Webanwendungen Django ist in der Version 1.2 veröffentlicht worden. Gegen Cross-Site-Request-Forgery (CSRF) soll Django jetzt besser gewappnet sein. Django 1.2 unterstützt lediglich Python-Versionen ab 2.4.
In den kommenden Tagen wollen General Motors und Google eine neue Version der Android-App für das Hybridauto Volt vorstellen. Diese App könnte allerdings der Auftakt zu einer größeren Kooperation beider Unternehmen sein, um Ford und Microsoft Konkurrenz zu machen.
Nach Big Buck Bunny und Elephant Dreams soll nun der Film Sintel zeigen, welche Möglichkeiten Open-Source-Software im Animationsbereich bietet. Das Resultat soll ein Kurzfilm in digitaler Kinoqualität werden. Einen ersten Trailer haben die Macher jetzt veröffentlicht.
Die Entwicklerin Maya Posch will mit Wild Fox eine Firefox-Variante veröffentlichen, die den umstrittenen Codec H.264/MPEG-4 AVC unterstützt. Mozilla-Entwickler weigern sich bislang aus patentrechtlichen Gründen, den Codec in Firefox einzubinden. Dennoch verzeichnet das Angebot H.264-codierter Videos im Internet einen deutlichen Anstieg.
Peppermint OS One basiert auf Mint Linux 9 mit dem leichtgewichtigen LXDE als Desktop. Damit will das Peppermint-Team um die Entwickler Shane Remington und Kendall Weaver Ressourcen freihalten, um über Mozillas Prism Webapplikationen bereitzustellen.
Myspace überarbeitet aufgrund von Diskussionen um die Privatsphäre von sozialen Netzen seine Sicherheitseinstellungen. Anders als etwa bei Facebook werden die Statusmeldungen der Nutzer ohne Veränderungen der Standardeinstellungen in Zukunft nur noch für Freunde sichtbar sein - anstatt für jeden.
Das Linux-Supportunternehmen Linuxcare ist zurück und bietet Dienste rund um Cloud-Computing an. Hinter dem neuen Linuxcare steckt einer der Originalgründer. Linuxcare war 1998 als einer der ersten Linux-Supportdienstleister aufgetreten.
Autos verfügen über immer mehr Chips, die alle möglichen Funktionen steuern. Wissenschaftler aus den USA haben gezeigt, dass diese Systeme auch einen Gefahrenherd darstellen: Sie haben ein Auto gehackt und es unter ihre Kontrolle gebracht.
Microsoft zahlt 200 Millionen US-Dollar an den VPN-Experten VirnetX. Microsoft war von einem Gericht zuvor zu einer Strafzahlung von über 100 Millionen US-Dollar an die Firma verurteilt worden. Diese hatte aber kurz darauf eine weitere Klage eingereicht.
150 baden-württembergische Haushalte testen ab sofort Internet per Satellit. 3,6-MBit/s-Internetzugänge sollen sofort machbar sein, im kommenden Jahr will einer der Betreiber 10 MBit/s bieten.
CentOS ist in der Version 5.5 erschienen. Der Nachbau ist aus den Quellen des eben erschienenen Red Hat Enterprise Linux 5.5 entstanden. Einige Red-Hat-spezifische Pakete wurden entfernt, ansonsten bemüht sich CentOS um vollständige Kompatibilität zur Red-Hat-Distribution.
Wie lässt sich verhindern, dass sich Lithium-Ionen-Akkus entzünden? Mit Hilfe der Kernspinresonanzspektroskopie versuchen Wissenschaftler der University of Cambridge, die chemischen Vorgänge zu untersuchen und damit Lösungswege für ein noch nicht gelöstes Problem aufzuzeigen.
Die X Prize Foundation hat vier neue Preise angekündigt, darunter ist ein Wettbewerb eines Roboterautos gegen einen professionellen Rennfahrer. Außerdem will die Stiftung künftig enger mit Unternehmen zusammenarbeiten und bis zu sechs Wettbewerbe im Jahr ausrufen.
Der Linux-Kernel ist in der Version 2.6.34 von Linus Torvalds freigegeben worden. Die aktuelle Version bringt vor allem Verbesserungen an den Grafikkartentreibern und zwei neue Dateisysteme.
Apple hat in den USA ein Patent für einen ortsbezogenen Dienst beantragt, der passend zum aktuellen Standort des iPhone-Benutzers Apps installieren soll, wenn der Anwender das will. Das System könnte Anwendungsentwicklern vollkommen neue Möglichkeiten eröffnen.
David Recordon, der schon für frühere OpenID-Spezifikationen verantwortlich war, hat unter dem Namen OpenID Connect einen Entwurf für die nächste OpenID-Generation vorgelegt. Damit wird OpenID auf Basis von OAuth 2.0 umgesetzt, was die Implementierung erleichtern und neue Möglichkeiten schaffen soll.
Die neue Bildersprache iConji soll die Kommunikation auch über Sprachbarrieren hinweg ermöglichen. Mit einfachen Piktogrammen werden Sätze gebildet, die Benutzer in aller Welt verstehen können - auch ohne Übersetzung.
Mit dem neuen Xenclient hat Citrix einen Bare-Metal-Hypervisor veröffentlicht, der auch ohne Wirtssystem speziell auf Notebooks mit entsprechender Intel-Hardware mit vPro-Technologie läuft. Mit Xenclient können auch mehrere Desktops parallel auf einem Gerät laufen.
Während Facebook die Nutzer wegzulaufen drohen und das Unternehmen in dieser Woche eine Krisensitzung abgehalten haben soll, nimmt Diaspora immer mehr an Fahrt auf. Das noch in Entwicklung befindliche freie, dezentrale, soziale Netzwerk wird immer bekannter und erhält auch immer mehr finanzielle Unterstützung.
Wissenschaftler in den USA haben wenige Nanometer große Roboter entwickelt. In einer speziellen Umgebung können sich diese Roboter autonom fortbewegen.
Die Paketverwaltung für Ruby-Anwendungen Rubygems ist in der Version 1.3.7 erschienen. Die neue Version bringt zahlreiche Bugfixes und etliche neue Funktionen mit.
Die japanische Stadt Tsukuba will zur Musterstadt für Energieversorgung und Mobilität der Zukunft werden: Dort wird eine Infrastruktur für Elektroautos aufgebaut, die mit Solarstrom betrieben wird. Überzählig generierter Strom wird in stationären Akkus gespeichert.
Entwickler bei Canonical wollen für die nächste Ubuntu-Version 10.10 ein einfaches API zur Steuerung per Touchscreen entwickeln. Die Firma will dadurch mit Ubuntu den Embedded-Market erschließen, sich aber aus dem Smartphonegeschäft heraushalten.
Von Skype 5.0 steht eine Betaversion bereit, die nun Gruppenvideotelefonate erlaubt. Bis zu fünf Teilnehmer können sich an einem solchen Videotelefonat beteiligen.
Berichten zufolge will AMD einen Teil seiner Prozessoren, die als "Fusion" CPU und GPU auf einem Die vereinen sollen, in Taiwan herstellen lassen. Die als Globalfoundries abgespaltete ehemalige Fertigungssparte von AMD soll aber dennoch nicht leer ausgehen.
Forscher der Stanford Universität haben ihrem Roboterauto Junior beigebracht, wie James Bond einzuparken: Das Auto nimmt rückwärts Anlauf und platziert sich mit quietschenden Reifen und einer 180-Grad-Drehung in einer Parklücke.
Im Streit mit Apple melden sich nun auch die Adobe-Gründer John Warnock und Chuck Geschke zu Wort, worauf Adobe in Anzeigen unter dem Motto "Wir lieben Apple" hinweist. In einer FAQ nimmt sich Adobe zudem den von Steve Jobs geäußerten Vorwürfen an.
Mit Eclipse Labs bietet Google ab sofort die Möglichkeit, Eclipse-Projekte in einer eigenen Hosting-Umgebung unterzubringen. Die entsprechende Google-Project-Webseite wurde als Betaversion veröffentlicht.
Die internationale Gewerkschaft im Europäischen Patentamt hat in einem Brandbrief an das EU-Parlament eindringlich vor den Risiken der Patentpolitik der EU-Kommission gewarnt. Das demokratisch gewählte EU-Parlament könnte unter Umständen jeden Einfluss verlieren.
Die mobile Linux-Distribution Meego, hinter der Intel und Nokia stehen, soll künftig das noch experimentelle Dateisystem Btrfs verwenden. Die durch Btrfs gewährleistete Datenintegrität bei Stromausfall sowie dessen Kompressionsmöglichkeiten sprechen für den Einsatz des Dateisystems auf mobilen Endgeräten.
Mit dem neuen Crossover Games 9.0 soll das Ausführen von Windows-Spielen unter Linux und Mac OS X komfortabler werden. Enthalten sind rund 8.300 Patches aus dem freien Wine-Projekt, auf dem das kommerzielle Crossover Games basiert.