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Compiz: Version 0.9.0 rendert über Plugins

Die aktuelle Entwicklerversion 0.9.0 des Compositing Managers Compiz verlagert das Rendering-Framework in einzelne Plugins. Damit soll Compiz zukünftig auch mit XRender und Clutter verwendet werden können.
/ Jörg Thoma
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Der Compositing-Manager Compiz ist in der Entwicklerversion 0.9.0 veröffentlicht worden(öffnet im neuen Fenster) . Das Rendering-Framework wurde in die Plugins OpenGL und Compositing aufgeteilt. Die Verlagerung des Rendering-Frameworks in einzelne Plugins soll künftig auch die Verwendung anderer Rendering-Bibliotheken ermöglichen, etwa Clutter oder XRender.

Compiz bringt in dieser Version ein komplett neues API mit, das nicht mehr C, sondern C++ verwendet. Auch die Plugins wurden auf C++ portiert und verwenden das neue API. Ein neues Plugin-Framework ermöglicht auch die Verwendung von Compiz als reinen Fenstermanager ohne Compositing. Zudem kann das Fensterdekorationsplugin Dekorationen vererben, was mit KDE4- und GTK-Fenstern funktionieren soll.

Die Zusammenarbeit mit KDE wurde verbessert: Über ein Plugin kann Compiz direkt auf QT zugreifen, um KApplikationen zu erstellen. Eine neue Serialisierungsschnittstelle in Compiz-Core speichert Plugin-Zustände über den Neustart eines Plugins und Compiz hinaus. Die Daten werden in den X11-Fenstereigenschaften gespeichert.

Die Vorabversion bezeichnen die Entwickler noch als instabil, die nächste stabile Version soll die Versionsnummer 0.10 tragen. Ein Erscheinungstermin steht aber noch nicht fest. Der Quellcode von Compiz 0.9.0 kann unter releases.compiz.org(öffnet im neuen Fenster) heruntergeladen werden.


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