Versata

SAP-Konkurrent beschwert sich bei der EU

Das US-Unternehmen Versata hat eine Wettbewerbsbeschwerde gegen SAP bei der EU-Kommission in Brüssel eingereicht. Versatas Werkzeug Pricer sei von SAP ausgesperrt und dann geklont worden, lautet der Vorwurf.

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Versata: SAP-Konkurrent beschwert sich bei der EU

Wie das Unternehmen aus Austin im US-Bundesstaat Texas erklärte, habe der deutsche Konzern die Nutzung von Versata-Programmen durch SAP-Kunden blockiert. Versata, ein Tochterunternehmen von Trilogy Inc., ist Anbieter von Java-Software zur Automatisierung von Vorgängen in Unternehmensanwendungen.

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Die ehemaligen Partner streiten sich schon länger. Im August 2009 war SAP wegen Patentrechtsverletzungen zur Zahlung von 138,6 Millionen US-Dollar an Versata verurteilt worden. Die Klageschrift, die SAP die Verletzung von fünf Patenten vorwirft, war schon 2007 eingereicht worden. SAP-Anwälte hatten die Patente als ungültig bezeichnet und die Forderungen abgewiesen. Neben dieser Klage sind noch weitere Verfahren anhängig.

Versata habe einst erfolgreich mit SAP zusammengearbeitet, das Werkzeug Pricer des Unternehmens sei von den ERP-Nutzern des Herstellers gerne eingesetzt worden, erklärte der Hersteller. SAP habe aber Versatas Produkt in drei Schritten ausgeschaltet. Zuerst seien Versata die Angaben zur Interoperabilität mit SAPs Plattform verweigert worden. Dann habe SAP einen Klon von Pricer herausgebracht und diesen schließlich zusammen mit seinen ERP-Produkten zu einem niedrigeren Preis vermarktet. Ein Versata-Anwalt forderte von der EU-Kommission, SAP dazu zu verurteilen, das rückgängig zu machen. SAP solle zudem zu einer Strafe verurteilt werden.

Versata hat in den letzten Jahren eine Reihe von Softwarefirmen übernommen. 2006 kaufte Versata Artemis International Solutions, 2007 folgten Nextance und Gensym. 2008 übernahm Versate Nuvo, Tenfold Evolutionary Technologies, International (ETI) und Clear Technologies. 2009 folgte der Kauf von Everest Software.

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