Ein technischer Fehler gefährdet das Kicksat-Projekt: Der Mikrocontroller des Transportsatelliten hat sich und damit den Countdown für das Aussetzen der Minisatelliten in die Erdumlaufbahn zurückgesetzt. Die Organisatoren befürchten, dass der Transportsatellit verglüht, bevor er seine Fracht freigibt.
Cree hat eine LED-Lampe als Ersatz für Leuchtstoffröhren angekündigt, die universell einsetzbar sein soll. Das Modell, das vorerst nur in den USA und Kanada angeboten wird, ist vergleichsweise günstig, funktioniert an den meisten elektronischen Vorschaltgeräten und bietet einen guten Farbwiedergabeindex.
Als Facebook Oculus Rift kaufte, war unklar, was eigentlich ein soziales Netzwerk mit einer VR-Brille anfangen will. Oculus-Chef Brendan Iribe berichtet nun von einem ehrgeizigen Plan, damit Millionen von Menschen miteinander zu vernetzen.
Das Entwicklerteam des freien Mediacenters XBMC hat dessen finale Version 13 alias Gotham freigegeben. Neben der Unterstützung für Pulse Audio wurden unter anderem die Einstellungen umorganisiert. Auf dem Raspberry Pi läuft XMBC jetzt deutlich flotter.
Bezahlen mit einem tiefen Blick in einen Scanner: Forscher am Dresdner Fraunhofer IPMS haben einen Retinascanner entwickelt, der klein genug ist für den mobilen Einsatz. Auch an Datenschutz ist gedacht.
Volvo hat im schwedischen Göteborg den Pilotversuch "Drive Me" gestartet, bei dem Testfahrzeuge im normalen Straßenverkehr autonom fahren. Der Fahrer kann jederzeit die Kontrolle übernehmen.
Update Ein Nutzer hat bemerkt, dass die Tastatur-App Swype auf seinem Android-Smartphone pro Tag bis zu 4.000 Mal die Position abfragt. Swype sagt, dies könne nur ein Bug sein - ein anderer Nutzer erreicht auf seinem Gerät allerdings ähnliche Werte. Eine abschließende Antwort seitens Swype gibt es bisher nicht.
Forschern in Darmstadt ist es gelungen, einige Atome des Elements 117 künstlich herzustellen. Sie bestätigen die Ergebnisse eines Teams russischer und amerikanischer Wissenschaftler. Das ist für eine offizielle Anerkennung eines neuen Elements nötig.
Linus Torvalds ist für seine Pionierarbeit am Linux-Kernel von der IEEE Computer Society ausgezeichnet worden. Der Preis, den auch die Basic-Entwickler John Kemeny und Thomas Kurtz erhielten, wird seit 1981 vergeben.
Mit der Veröffentlichung der sechsten Monatsversion von CM11 erklärt das Cyanogenmod-Team sein bisheriges Versionsmodell für beendet: Anstelle der bisherigen finalen stabilen Versionen treten jetzt die Monatsversionen. Dies soll dem Nutzer mehr Sicherheit bieten - und den Arbeitsaufwand reduzieren.
Oneplus hat auf die anhaltende Kritik an dem Smash-your-phone-Wettbewerb reagiert. Die Teilnehmer müssen nun kein halbwegs aktuelles Topsmartphone mehr zerstören. Stattdessen können sie es spenden, nachdem sie das One erhalten haben. Wie das kontrolliert wird, bleibt offen.
Ein US-Startup entwickelt mit der Trinity ein faltbares Windrad mit Stromgenerator, der genügend Energie liefern soll, um ein Smartphone aufzuladen. Zusammengeklappt passt das Gerät in eine 30 cm lange Röhre.
In einem aktuellen Patentverletzungsverfahren haben die Geschworenen eines US-Gerichts Samsung dazu verurteilt, rund 120 Millionen US-Dollar Schadensersatz an Apple zu zahlen. Allerdings muss auch Apple an Samsung Schadensersatz zahlen.
Seit Kurzem können Erdbewohner ihren Heimatplaneten aus dem Weltall betrachten. An der ISS sind vier Kameras angebracht worden, die rund um die Uhr die Erde von oben aufnehmen. Die Bilder sind im Netz verfügbar.
Der Deflektorschild, mit dem Luke Skywalker seinen X-Flügler vor Laserbeschuss schützt, ist physikalisch möglich. Das Prinzip, das dahintersteht, werde schon auf der Erde angewandt, sagen drei angehende Physiker aus England.
Sowohl Suse als auch Red Hat arbeiten an Techniken, den Linux-Kernel bei laufendem System zu patchen. Beide stehen den Kernel-Hackern nun offiziell zur Diskussion bereit.
Do Not Track wird ab sofort nicht mehr von Yahoo unterstützt. Es sei immer noch kein Standard und zudem kaum verbreitet, heißt es in einer knappen Mitteilung.
Multi-User Dungeon gilt als eines der ersten Onlinerollenspiele überhaupt und ist nun von der Stanford-Uni erworben worden. Der Quellcode soll online bereitgestellt werden.
Seafile ist neben Owncloud eine weitere bekannte Alternative zu Dropbox. Damit lassen sich Dateien auf einem zentralen Server zur Synchronisierung mit verschiedenen Geräten ablegen. Wir haben uns die Installation genauer angesehen.
Die Unix-Zeit von OpenBSD nutzt nun fast ausschließlich eine 64-Bit-Variable und löst damit das Jahr-2038-Problem. Die Installation ist zudem signiert.
Eine Softwareentwicklerin wird Executive Director der Wikimedia Foundation. Sie war acht Jahre lang bei dem Softwareunternehmen SugarCRM tätig, bevor sie zu Wikipedia kam.
Kürzlich hat die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf einer Website über das Aussehen eines neuen Raumanzugs abstimmen lassen. Der Schnitt Technology, der im Herbst fertig werden soll, besticht bei Nacht durch leuchtende Flächen.
In einem eigenen Forum haben Canonical-Mitarbeiter angekündigt, dass das Projekt Ubuntu for Android nicht weiter verfolgt werde. Ursprünglich sollten Nutzer damit auf ihrem Android-Smartphone parallel ein vollwertiges Ubuntu-Desktopsystem nutzen können.
Forscher haben ein Smartphone mit ausklappbaren Bildschirmen aus elektronischem Papier entwickelt. Die Displays sind abnehmbar und können aus einem Smartphone ein Mini-Notebook oder eine digitale Landkarte machen.
Neue Grafik für Eve Valkyrie - der Sci-Fi-Shooter wechselt von der Unity-Grafikengine auf Unreal Engine 4. Wir konnten die aktuelle PC-Version mit dem Devkit 2 der Oculus Rift ausprobieren.
In Mannheim hat die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH zusammen mit Bombardier damit begonnen, die ersten Haltestellen für die Primove-Induktionsbusse zu bauen. Noch im Sommer soll die Linie 63 dann mit Akkus beladen den Hauptbahnhof für mindestens ein Jahr im 20-Minuten-Takt ansteuern.
Der Hadoop-Distributor Cloudera und der Anbieter der gleichnamigen Datenbank MongoDB haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Insbesondere Big-Data-Kunden sollen davon profitieren.
Wer als Schüler oder Student Gmail für Bildungseinrichtungen nutzt, wird künftig nicht mehr nach werberelevanten Informationen durchsucht: Google hat erklärt, E-Mails nicht mehr als Grundlage für Werbung zu verwenden.
Graphen gilt als sehr stabiles Wundermaterial. Forscher aus den USA haben jedoch herausgefunden, dass nur fehlerfreies Graphen reißfest ist. Hat der einlagige Kohlenstoff Fehler, ist er nicht sehr solide.
Nach dem Willen einiger Entwickler soll Fedora 21 standardmäßig Wayland anstelle des X-Servers benutzen. Diesem Vorschlag muss das technische Komitee noch zustimmen. Dem Team bliebe ein halbes Jahr zur Umsetzung.
Mozillas eigenes Firefox-OS-Smartphone Flame soll ab dem zweiten Quartal 2014 für 170 US-Dollar weltweit erhältlich sein. Das Smartphone ist ein Referenzgerät für Entwickler und bietet unter anderem eine umschaltbare Arbeitsspeichergröße.
Oneplus hat Details zum Produktionsstand des Cyanogenmod-Smartphones One veröffentlicht: Aktuell sind offenbar erst 100 Geräte produziert worden. Von der Nachfrage überrascht, habe das Unternehmen jetzt die Produktionskapazitäten erhöht.
Nach der NSA-Affäre sind verschlüsselte E-Mails wieder stärker in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Auch bei Golem.de hat die Diskussion Spuren hinterlassen: Die Redaktion traf sich zur Kryptoparty, um die Verschlüsselung mit GnuPG einzurichten.
Die Telekom stellt Gamesload und Musicload doch nicht ein: Ein neuer, aus der Schweiz stammender Eigner will die Portale fortführen und sie überarbeiten. Beide Portale sollen künftig auch mobil verfügbar sein.
Scio ist ein Nahinfrarot-Spektrometer, das kaum größer ist als ein USB-Stick, den Consumer Physics entwickelt hat. Auf Kickstarter sucht das israelische Unternehmen derzeit finanzielle Unterstützung.
Mit Hover haben die Programmierer von Paranoid Android eine neue Benachrichtigungsfunktion für ihre alternative Android-Distribution eingeführt: Systemmeldungen werden kurz als Einblender gezeigt, mit denen der Nutzer auch interagieren kann.
Das Tails-Team hat in Version 1.0 seines Betriebssystems teils kritische Sicherheitslücken behoben, die unter anderem auf den Heartbleed-Bug zurückzuführen sind.
Der Verlag C.H. Beck stellt wegen Plagiatsvorwürfen die Auslieferung des Buches "Große Seeschlachten" ein, in dem Passagen aus der Wikipedia nachgewiesen worden sind. Der Stellenwert von Wikipedia in der Wissenschaft sollte diskutiert werden, so der Verlag.
Fünf Jahre nach den ersten Arbeiten steht eine Beta von GNU Mailman 3 bereit. Sie verfügt über ein neues Web-Interface, eine neue Archivierung und ein REST-API zur Verwaltung.
82 und kein bisschen langsam - Dragster-Pionier Don Garlits plant am 30. April einen neuen Rekord: Er will als Erster auf einer Viertelmeile die Geschwindigkeitsmarke von 200 Meilen pro Stunde (etwa 320 km/h) durchbrechen - mit einem Elektro-Dragster.
Bequem zu tragen ist das Exoskelett mit seinen 20 Kilogramm sicher nicht. Aber dafür soll es Menschen ermöglichen, einen weit entfernten Roboter zu steuern und durch ihn die Umgebung zu ertasten.
Die Newsreader-App Paper von Facebook steht seit Ende Januar bereit. Nun ist die Animations-Engine von Paper als Open Source zur Verwendung in anderen iOS-Apps verfügbar.
Der neue Lockscreen in Ubuntu hatte Sicherheitslücken, die zwar schnell behoben wurden, aber hätten vermieden werden können. Das schreiben zumindest ein X.org- und ein KDE-Entwickler, die derartige Fehler seit langem kennen.
Roboter und Mee(h)r: Das DFKI in Bremen hat eine Testanlage für Unterwasserroboter eröffnet. Kernstück ist ein Meerwasserbecken mit einem Fassungsvermögen von 3,4 Millionen Litern.
Stephen Elop, Chef der Gerätesparte Microsofts, hat Fragen zur Zukunft der Marke Nokia beantwortet. Der frühere Nokia-Chef will den Markennamen Nokia nicht lange für Microsoft-Smartphones einsetzen.
Nissan hat eine sich selbst reinigende Lackierung für Autos vorgestellt, die die klassische Autowäsche überflüssig machen könnte. Weder ölige noch wässrige Substanzen sollen an ihrer Oberfläche Halt finden.
Der Kaffeebecher Muki besitzt ein E-Ink-Display, auf dem Fotos und Texte angezeigt werden. Die Energie zum Bildwechsel stammt aus dem heißen Getränk, die ein Thermoelement im Boden generiert.