• IT-Karriere:
  • Services:

Privacy: Yahoo schaltet Do Not Track ab

Do Not Track wird ab sofort nicht mehr von Yahoo unterstützt. Es sei immer noch kein Standard und zudem kaum verbreitet, heißt es in einer knappen Mitteilung.

Artikel veröffentlicht am ,
Yahoo schaltet seine Unterstützung für Do Not Track ab.
Yahoo schaltet seine Unterstützung für Do Not Track ab. (Bild: Yahoo/Screenshot: Golem.de)

Yahoo schaltet ab sofort die Unterstützung für die Do-Not-Track-Option in Browsern aus. Als Grund nennt Yahoo die mangelnde Standardisierung und Adaption durch andere Anbieter. Tatsächlich gibt es nur wenige Unternehmen, die Do Not Track (DNT) umsetzen, darunter Pinterest und Twitter. Es gebe zahlreiche alternative Werkzeuge zum Schutz der Privatsphäre, schreibt Yahoo in seiner Mitteilung. Diese könnten im Yahoo Privacy Center eingestellt werden.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Atlas Copco IAS GmbH, Bretten

Yahoo sei eines der ersten Unternehmen gewesen, das DNT umgesetzt habe, heißt es weiter in der Mitteilung. Als Microsoft im Internet Explorer 10 DNT standardmäßig auf aktiv setzte, ignorierte Yahoo die Voreinstellung, da sie "nicht den Nutzerwünschen" folgte. Ähnlich argumentierte auch die DNT-Arbeitsgruppe: Ein DNT-Header solle nur dann gesendet werden, wenn ein Nutzer dies explizit festgelegt habe.

Zwar sollte DNT längst vom W3C zum Standard erklärt werden. Allerdings sorgte der andauernde Streit zwischen DNT-Arbeitsgruppe und Werbeträgern für jahrelangen Stillstand. Mitte Oktober 2013 drohte der Arbeitsgruppe sogar das Aus. Seit Mitte April 2014 gibt es jedoch eine vorläufig finale Version des Entwurfs.

Yahoo kämpft seit geraumer Zeit mit rückläufigen Werbeeinnahmen, vor allem bei Bannern. Deshalb entließ Yahoo-Chefin Marissa Mayer Mitte Januar 2014 den Chief Operating Officer (COO) des Internetunternehmens, Henrique de Castro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 9,49€
  2. 37,49€
  3. (-30%) 41,99€
  4. (-20%) 47,99€

Geistesgegenwart 04. Mai 2014

Ja leider gibts da immernoch ettliche Möglichkeiten. z.B. über das Etag Feld im HTTP...

TrudleR 04. Mai 2014

Man könnte meinen, die einzig rationale Meinung hier. DNT war ein Witz, seit es erfunden...

TrudleR 04. Mai 2014

Immer der Spruch, aber dann selber doch keine Lösung haben. Werbung nervt IMMER und...

hallihallo 03. Mai 2014

Zumindestens in dieser Form. Einfach deswegen, weil es auf der Serverseite freiwillig...

Tuxianer 02. Mai 2014

DNT wäre nicht nutzlos, wenn die Firmen sich dran halten würden. Yahoo ist übrigens...


Folgen Sie uns
       


Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020)

Lovot ist ein kleiner Roboter, der bei seinem Besitzer für gute Stimmung sorgen soll. Er lässt sich streicheln und reagiert mit freudigen Geräuschen.

Kuschelroboter Lovot angesehen (CES 2020) Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Schräges von der CES 2020 Die Connected-Kartoffel
  3. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch

Europäische Netzpolitik: Die Rückkehr des Axel Voss
Europäische Netzpolitik
Die Rückkehr des Axel Voss

Elektronische Beweismittel, Nutzertracking, Terrorinhalte: In der EU stehen in diesem Jahr wichtige netzpolitische Entscheidungen an. Auch Axel Voss will wieder mitmischen. Und wird Ursula von der Leyen mit dem "Digitale-Dienste-Gesetz" wieder zu "Zensursula"?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Mitgliederentscheid Netzpolitikerin Esken wird SPD-Chefin
  2. Nach schwerer Krankheit FDP-Netzpolitiker Jimmy Schulz gestorben

Shitrix: Das Citrix-Desaster
Shitrix
Das Citrix-Desaster

Eine Sicherheitslücke in Geräten der Firma Citrix zeigt in erschreckender Weise, wie schlecht es um die IT-Sicherheit in Behörden steht. Es fehlt an den absoluten Grundlagen.
Ein IMHO von Hanno Böck

  1. Perl-Injection Citrix-Geräte mit schwerer Sicherheitslücke und ohne Update

    •  /