Wenn Firmen ihre Abläufe digitalisieren wollen, fragen sie erstaunlich selten ihre eigene IT-Abteilung nach deren Meinung. Warum eigentlich - und wie kommen die IT-Teams da raus?
Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Der indische Telekommunikationsanbieter Jio Platforms sammelt trotz Coronapandemie Milliarden ein und verspricht eine Erfolgsgeschichte wie Alibaba. Vor allem das Silicon Valley will davon profitieren.
Wer auf Telegram hetzt, den Holocaust leugnet oder Verschwörungsideologien verbreitet, muss nicht befürchten, dass seine Beiträge gelöscht werden. Auch große Gruppen fallen dort nicht unters NetzDG, die Strafverfolgung ist schwierig.
Sandra Joyces Fachgebiet sind Malware-Attacken. Sie ist Threat-Actor-Expertin - ein Job mit viel Stress und Verantwortung. Wenn sie eine Attacke einem Land zuschreibt, sollte sie besser sicher sein.
Abgabetermine und Effizienzansprüche der Auftraggeber drängen viele dazu, Code nach Schema F abzuliefern. Dabei kann viel Gutes entstehen, wenn man Programmieren als Form von Kunst betrachtet.
Ein IT-Produktmanager ist vor allem Dolmetscher - zwischen Marketing, IT und anderen. Dabei muss er scheinbar unmöglich vereinbare Interessen zusammenbringen.
Kein Chef, tolle Projekte und die Taschen voller Geld - so habe ich mir das Leben als selbstständiger Admin vorgestellt. Die Realität ist nicht ganz so glamourös, trotzdem empfehle ich den Weg in die Selbstständigkeit.
174Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Aaron Siller
Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Wenn eine Firma neue Software einführt oder Prozesse digitalisiert, stößt sie intern oft auf Skepsis. Häufig heißt es dann, man müsse "die Mitarbeiter mitnehmen" - aber wie?
Zwei deutsche Unternehmen schaffen mit ihrem Charging Radar Transparenz in der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Für Golem.de haben sie einen Ländervergleich Deutschland - Niederlande aufgestellt.
Wie ein Technisches Hilfswerk für IT-Vorfälle stellen sich Aktivisten ein Cyberhilfswerk vor. Es soll eingreifen, wenn es zum Ernstfall kommt. Die Initiatoren sehen sich als Mittler zwischen Nerds und Behörden.
Bald erreichen die ersten Offshore-Windparks ihr Betriebsende und müssen rückgebaut werden. Nur wie? Zur Auswahl stehen: sprengen, schneiden, schrauben.
Die DSGVO hat dafür gesorgt, dass Daten über registrierte Domains nicht mehr von jedermann eingesehen werden können. Nicht wenige, vor allem staatliche Institutionen stört das. Sie versuchen, das zu ändern - auch an den Icann-Gremien vorbei, die für diese Fragen eigentlich zuständig sind.
Schwefelhexaflourid kommt als Isoliermittel in vielen technischen Anlagen zum Einsatz. Das Problem: Das Gas befeuert den Treibhauseffekt zwanzigtausendfach stärker als Kohlendioxid. Die Suche nach Alternativen läuft deshalb auf Hochtouren.
Fünf Konzerne dominieren das westliche Internet. Sie haben Milliarden Nutzer und sind Umschlagplatz für Unmengen an Daten. Wem gehören die digitalen Big Five?
Holz zu verbrennen gilt als umweltfreundlich. Doch um den Holzbedarf all der Kamine und Biomassekraftwerke zu stillen, werden ganze Wälder vernichtet. Zudem entstehen bei der Verfeuerung enorm viel CO2 und Feinstaub.
Wissenschaftliche Forschung kann unabsehbar fatale Folgen für ganze Gesellschaften haben - gerade im Bereich der KI. Der Umgang mit solchen Ergebnissen ist nicht geregelt: Höchste Zeit, das zu ändern.
Nach dem Kohleausstieg muss mehr Strom aus erneuerbaren Energien kommen, doch der Platz für die Anlagen wird knapp. In anderen Ländern werden Solarmodule daher zu Wasser gelassen. Lohnt sich der Aufwand?
Obwohl weltweit Hunderttausende zertifizierte Softwaretester gründlich ihre Arbeit verrichten, gibt es keine fehlerfreie Software. Wofür gibt es dann diese Tester - und wie wird man das?
Eine Serie, die die Fans polarisierte. Eine Show, die einerseits feministisch, andererseits sexistisch war. Ein Raumschiff, auf dem es vor Konflikten hätte brodeln sollen, was aber nicht geschah. Das war Star Trek: Voyager. Was ist davon nach einem Vierteljahrhundert geblieben?
Frauen wollen gar nicht in der IT arbeiten? Quatsch, finden diese sieben Entwicklerinnen. Sie erklären, warum sich immer noch so wenige Frauen für Softwareentwicklung entscheiden und was man dagegen tun kann.
Konzerne führen DevOps, agiles Arbeiten und Container gerne im Paket ein. Das soll helfen, auch den trägsten Konzern von innen heraus fit für die Zukunft zu machen. Was dabei jedoch alles schieflaufen kann und wie echte Erfolge erzielt werden, erzählt ein IT-Consultant aus eigenem Erleben.
19Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Valentin Höbel
Passen Generation Silberlocke und Generation Social Media in ein IT-Team? Ganz klar: ja! Wenn sie ihr Wissen teilen, kommt am Ende sogar Besseres heraus. Entscheidend ist die gleiche Wertschätzung beider Altersgruppen und keine Konflikte in den altersgemischten Teams.
Technik, also auch Computertechnik, war schon immer ein männlich dominiertes Feld. Das heißt aber nicht, dass es in der Geschichte keine bedeutenden Programmiererinnen gab. Besonders das Militär zeigte reges Interesse an den Fähigkeiten von Frauen.
In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
165Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel
IT-Experten sind mitunter so umworben wie Profifußballer. Unternehmen sollten sich an den Strategien der Bundesliga orientieren, um erfolgreiche Player hervorzubringen.
Sich selbst und anderen helfen zu können, ist eine Schlüsselqualifikation im IT-Support. Außerdem gilt es, Ruhe zu bewahren, selbst wenn ein ganzer Konzern stillzustehen droht.
Vom Landwirt bis zum Fernbusfahrer: Millionen Menschen gehen mit viel Begeisterung in Computerspielen zur Arbeit - ob allein oder gemeinsam mit anderen.
Der Mann arbeitet, die Frau macht den Haushalt und zieht die Kinder groß - ein Bild aus längst vergangenen westdeutschen Zeiten? Nein, zeigen uns die aktuellen Zahlen. Nach wie vor sind die Rollenbilder stark, und das hat auch Auswirkungen auf den Anteil von Frauen in der IT-Branche.
Falls sich Stadia und das Streaming von Games durchsetzen, gibt es eine Herausforderung für die Bewahrer des digitalen Erbes: Wie kann man etwas sammeln, wenn man nichts mehr hat, das man ins Regal stellen oder auf einer Festplatte speichern kann?
Wenn es um die Frage geht, warum es immer noch so wenig Frauen in der IT gibt, kommt früher oder später das Argument, dass Frauen nicht eben zur Logik veranlagt seien. Kann die niedrige Zahl von Frauen in dieser Branche tatsächlich mit der Biologie erklärt werden?
Ämter als Arbeitgeber haben einen schlechten Ruf. Zu Recht oder ist das ein Vorurteil? Ein junger Fachinformatiker erzählt von seinem Arbeitsalltag in Unternehmen und einer Behörde.
Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Einen Change zu wollen, gehört heute zum guten Ton in der Unternehmensführung. Doch ein erzwungener Wandel in der Firmenkultur löst oft keine Probleme und schafft sogar neue.
16Kommentare/Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel
Schmelzendes Packeis, steigende Meeresspiegel, zerstörte Ökosysteme und schrumpfende Fischgründe: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Ozeane sind gewaltig. Aber auch umgekehrt gibt es große Einflüsse.
Mit Elite war es erstmals möglich, in einem Computerspiel ein ganzes Universum auf eigene Faust zu erkunden. Golem.de blickt anlässlich des 35-jährigen Jubiläums auf den Klassiker und seinen bemerkenswerten Werdegang zurück.
Die intelligenteste Infrastruktur nützt Städtern wenig, wenn das Wohnen unerschwinglich wird. Stadtplaner und Architekten suchen nach Lösungen - und haben schon einige gefunden.
Gerade im IT-Bereich können Unternehmen sehr schnell wachsen. Dabei können der Fachkräftemangel und das schnelle Onboarding von neuen Mitarbeitern zum Problem werden. Wir haben uns bei kleinen Startups und Großkonzernen umgehört, wie sie in so einer Situation mit den Herausforderungen umgehen.