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Star Trek Voyager: Starke Frauen und schwache Gegner

Eine Serie, die die Fans polarisierte. Eine Show, die einerseits feministisch, andererseits sexistisch war. Ein Raumschiff, auf dem es vor Konflikten hätte brodeln sollen, was aber nicht geschah. Das war Star Trek: Voyager. Was ist davon nach einem Vierteljahrhundert geblieben?

Artikel von Peter Osteried veröffentlicht am
Die Crew der Voyager
Die Crew der Voyager (Bild: Getty Images)

Als Star Trek: Voyager 1995 in die Produktion ging, war die nächste Generation bereits ins Kino gewechselt und Star Trek: Deep Space Nine lief noch immer. Die neue Serie sollte etwas Neues bringen. Zwar setzten die Macher auf das altbekannte Format einer Raumschiff-Serie, bei der die Crew Woche für Woche ein Abenteuer erlebt. Um es frisch zu halten, änderten die Produzenten Rick Berman, Michael Piller und Jeri Taylor jedoch die Ausgangsbedingungen.

Inhalt:
  1. Star Trek Voyager: Starke Frauen und schwache Gegner
  2. Drei müde Jahre ...
  3. ... und dann kommen die Borg!
  4. Technik, die gut altert

So verschlägt es das Raumschiff Voyager und seine Besatzung schon im Pilotfilm in den Delta-Quadranten, mehr als 70.000 Lichtjahre von der Heimat entfernt. Nicht nur heißt dies, dass die Rückkehr 70 Jahre dauern wird. Noch mehr Konfliktpotenzial liegt zudem darin, dass sich auf der Voyager die Crews zweier Schiffe zusammenfinden.

Janeway: die erste wichtige Kapitänin

Die eine ist die Sternenflotten-Crew unter Captain Janeway, die andere setzt sich aus Rebellen des Maquis zusammen, einer Widerstandsgruppe gegen das expandierende cardassianische Reich. In den Augen der Sternenflotte sind die Maquis-Mitglieder Terroristen. Das ist Zündstoff, heute noch mehr als damals.

Kommandiert wird die Voyager von Captain Kathryn Janeway. Schon in der ersten Staffel zeigt sich, dass die von Kate Mulgrew gespielte erste Kapitänin in einer Hauptrolle im Star-Trek-Universum eine der Stärken der Serie ist. Sie lässt sich von niemandem einschüchtern - am wenigsten von jenen, denen sie im Delta-Quadranten begegnet. In einer der schönsten Szenen erklärt sie einem Kazon-Captain: "I don't like bullies, and I don't like threats, and I don't like you."

Sternenflotte zähmt Rebellen in rasantem Tempo

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Die übrige Brückenbesatzung besteht aus dem Vulkanier Tuvok, der als Spion beim Maquis eingeschleust wurde, aus Chakotay, dem Anführer einer Maquis-Zelle, der klingonisch-menschlichen Ingenieurin B'Ellana Torres, dem Steuermann Tom Paris und dem jungen Fähnrich Harry Kim. Im Delta-Quadranten kommen noch der Koch Neelix sowie Kes hinzu, die einer Spezies mit nur wenigen Jahren Lebenszeit angehört. Ihre Zeit auf der Voyager ist sogar noch kürzer, denn als mit der vierten Staffel die übersexualisierte Borg Seven of Nine auf das Schiff kommt, wird Kes-Darstellerin Jennifer Lien aus ihrem Kontrakt entlassen, um im Rahmen des Budgets zu bleiben.

Sternenflotte gegen Rebellen: Das enorme Konfliktpotenzial, auf das die Fans hofften, wird nicht ansatzweise ausgeschöpft. Wenn man bedenkt, dass die Crew der Voyager aus ideologisch völlig gegensätzlichen Mitgliedern besteht, hätte es alleine aufgrund der unterschiedlichen Weltanschauungen Probleme geben müssen. Stattdessen lässt sich Maquis-Führer Chakotay gleich zu Beginn der ersten Staffel von Janeway zähmen und die Zuschauer bekommen danach eine Crew zu sehen, die praktisch immer hundertprozentig zusammenarbeitet - ganz ähnlich wie die Crews der verschiedenen Schiffe mit Namen Enterprise.

Auch sonst nimmt die Serie erst nach einigen Jahren an Fahrt auf.

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Drei müde Jahre ... 
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Neuro-Chef 26. Mär 2020

ansonsten habe ich Voyager beim erneuten Anschauen letztes Jahr wieder sehr genossen. Und...

LH 20. Mär 2020

Das ändern einer Figur ist "mentale Gewalt"? Albern. Einfach albern. Wer eine Geschichte...

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LH 18. Mär 2020

So wirklich groß ist das Schiff ja nicht, und als Transporter - was es wohl sein soll...

Trockenobst 18. Mär 2020

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