Arbeit: Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
Neue Teammitglieder, die gleich am ersten Tag voll einsatzbereit am Tisch sitzen und dabei noch jede Menge neue Impulse in die Firma bringen: Das wünschen sich viele Unternehmen bei Neueinstellungen. Nachdrücklich werden solche fertigen Experten in der Branche gesucht, Stellenanzeigen geschaltet, Prämien an Mitarbeiter für das Werben im Netzwerk verteilt. Die großen Gewinner sind dabei oft Personalberater, denn sie streichen mitunter fünfstellige Vermittlungsprovisionen ein. Teilweise erinnert die Suche nach IT-Experten an den Transfermarkt der Fußballbundesliga.
Doch bei steigendem Bedarf an IT-Fachkräften und zugleich sinkender Zahl der Arbeitnehmer kann das allein nicht erfolgreich sein – zumindest nicht für den Großteil der Unternehmen. Das blinde Zusammenkaufen von All-Stars ist auch im Sport selten eine nachhaltige Strategie. Was wäre möglich, wenn der Aufwand für die externe IT-Profi-Suche nach innen geleitet würde, nämlich in die Entwicklung der eigenen Mitarbeiter? Und wie erkennt man deren Potenzial und entwickelt es optimal?