Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Golem Plus Artikel
Smarter wohnen:
Nur eine bezahlbare Stadt ist eine smarte Stadt

Die intelligenteste Infrastruktur nützt Städtern wenig, wenn das Wohnen unerschwinglich wird. Stadtplaner und Architekten suchen nach Lösungen - und haben schon einige gefunden.
/ Jan Oliver Löfken
113 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Demonstration gegen hohe Mieten (in Berlin im April 2019): Die soziale Heterogenität geht verloren. (Bild: Steffi Loos/Getty Images)
Demonstration gegen hohe Mieten (in Berlin im April 2019): Die soziale Heterogenität geht verloren. Bild: Steffi Loos/Getty Images

"Städteplaner schauen auf London mit Schaudern" , sagt Christian Schmid, Geograf, Soziologe und Professor am Fachbereich Architektur(öffnet im neuen Fenster) der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich(öffnet im neuen Fenster) . Viele Menschen leiden dort unter hohen Kosten für den Lebensunterhalt und unerschwinglichen Mieten.

Die Preise für Immobilien und Mietwohnungen steigen stetig weiter - trotz des bevorstehenden Brexits. Mehr als umgerechnet 2.000 Euro Monatsmiete für eine Zwei-Zimmer-Wohnung sind eher die Regel als die Ausnahme. Viele Familien leben zusammengepfercht auf engstem Raum. Gerade Geringverdiener brauchen wegen hoher Wohnkosten gleich mehrere Jobs. Bis zu zwei Drittel ihres Einkommens stecken sie in die Miete. "Mit übelsten Spekulationen vernichtet man urbane Qualitäten und erhält einen verheerenden Städtebau" , sagt Schmid.

Golem Plus Artikel