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Jobporträt Softwaretester:
"Ein gesunder Pessimismus hilft"

Obwohl weltweit Hunderttausende zertifizierte Softwaretester gründlich ihre Arbeit verrichten, gibt es keine fehlerfreie Software. Wofür gibt es dann diese Tester - und wie wird man das?
/ Peter Ilg
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Ob er Software testet, ist nicht bekannt - der skeptische Gesichtsausdruck würde aber schonmal passen. (Bild: Pixabay/Hintergrund: Pexels/Montage: Golem.de)
Ob er Software testet, ist nicht bekannt - der skeptische Gesichtsausdruck würde aber schonmal passen. Bild: Pixabay/Hintergrund: Pexels/Montage: Golem.de / Pixabay License

Nils Leike wollte ursprünglich einer von denen werden, die er heute kontrolliert: Entwickler. Geworden ist er aber Tester. "Während meines Studiums habe ich gemerkt, dass mich Automatisierung mehr interessiert als Mechanik," sagt Leike zu den Gründen. Studiert hat er Präzisionsmaschinenbau, aufgrund seiner Interessen legte er den Schwerpunkt auf Programmierung.

Nach seinem Master-Abschluss fing Leike als Softwaretester bei dem Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler in Bühl an. "Ich teste automatisierte Getriebe und Hybridantriebe gegen deren vorgegebene Anforderungen," sagt er. Das heißt, er überprüft, ob eine Konsistenz zwischen Anforderungen und Funktionalität besteht und keine Fehlfunktionen vorliegen. Am Getriebe testet Leike zum Beispiel, ob die Gänge genau dann automatisch wechseln, wenn sie wechseln sollen.

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