Weltklasseleistungen werden nicht nur von den Sportlern in Rio gefordert. Auch Manager, Logistiker und Techniker der Wettkampfstätten stehen permanent unter Strom - die Technik hinter den Kulissen ist dabei meist analog. Zu Besuch im Stadion Maracanã.
Ein einzelner Computer steuert die Wirtschaft eines ganzen Landes: Vor 45 Jahren startete in Chile das ehrgeizige Projekt Cybersyn - und scheiterte wenig später.
Bei Olympischen Spielen geht es nicht nur um körperliche Fähigkeiten. Die Technologie hilft beim Wettbewerb um Gold, Silber und Bronze mit. Im Training setzt es dabei schon mal Stromschläge. Beobachtungen aus Rio.
Head-mounted Displays gibt es zuhauf, doch was soll man sich damit ansehen? In den noch kargen Markt für VR-Inhalte kommt endlich Bewegung. Die ersten Ergebnisse zeigen vor allem eins: die Lust am Neuen.
Endlich ein Alpha Go für den Hausgebrauch: Die künstliche Intelligenz von Crazy Stone spielt verdammt stark, menschlich und auch ein bisschen verrückt. Das macht süchtig, trotz einiger Mängel.
/9Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Wer ganz oben wohnt, kann weit schauen. Aber wie kommt man auf Wohntürme, die Hunderte Meter hoch sind? Und wie hinaus, wenn's brennt? Forscher arbeiten an originellen Fahrstuhlkonzepten - und die Feuerwehr experimentiert mit Jetpacks.
Wasserwerke lahmlegen, fremde Wohnungen überhitzen oder einen Blackout auslösen: Wer weiß, wo er suchen muss, kann all dies über das Internet tun, wie Recherchen von Golem.de und Internetwache.org ergeben haben. Und viele Betreiber wichtiger Anlagen haben keine Ahnung von der Gefahr.
/51Kommentare/Eine Analyse von Sebastian Neef,Tim Philipp Schäfers
Mit Regenwürmern fängt man Fische - und mit Strom ködern Forscher ungewöhnliche Bakterien. Sie hoffen, dass die nicht nur bei der Abwasseraufbereitung nützlich sein werden.
In Shenzhen gibt es zahlreiche Elektronikhersteller, Bauteile können günstig und schnell hergestellt werden. Das nutzt der Hardware-Accelerator HAX, um Startups bei der Entwicklung ihrer Projekte zu unterstützen. Golem.de hat die Produktschmiede besucht - und dabei unerwartet Mehlwürmer gesnackt.
Das EM-Triebwerk wurde bereits als Zukunft der Raumfahrt gehandelt. Mit physikalischer Detektivarbeit sind Forscher dem Mikrowellen-Triebwerk nun auf die Spur gekommen.
/118Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Unter der freundlichen Oberfläche des großen Wissens-Projekts brodelt es. Dort wird geschimpft, gesperrt und schikaniert. Für Wikipedia, dessen Kapital eine möglichst breite Beteiligung ist, stellt das ein Problem dar. Die Wikimedia-Stiftung sucht nach Ideen, was dagegen getan werden kann.
PGP ist sicher, aber in der Handhabung oft kompliziert, gerade in größeren Unternehmen. Die EU-Kommission will die Technik in einem Pilotprojekt für alle Mitarbeiter einführen. Eine Angst geht dabei um: die vor verschlüsselten Spammails.
Während andernorts noch über digitale Bildung diskutiert wird, setzt sie ein Kölner Gymnasiallehrer bereits um: mit Tablets und dem Klötzchenspiel Minecraft. Er sagt: "Das Spiel eignet sich für jedes Fach."
Raumsonden aus Indien sind inzwischen zum Mond und zum Mars geflogen. Die indische Raumfahrt wird immer ehrgeiziger, aber woher kommt die Technik dafür?
/24Kommentare/Ein Bericht von Frank Wunderlich-Pfeiffer
Technische Geräte im Consumerbereich kommen meist aus Asien. Dass eine wirtschaftlich und qualitativ sinnvolle Produktion auch in Berlin geht, zeigt das Berliner Startup Senic mit seinem Smart-Home-Controller Nuimo. Wir haben uns die Fertigung in einem Kreuzberger Hinterhof angeschaut.
Bei SSDs im M.2-Format war Samsungs 950 Pro bisher konkurrenzlos. Toshiba OCZs neue RD400 soll das ändern. Sie ist in manchen Belangen ein bisschen schlechter - in zwei Details aber besser.
Viele Autokonzerne sammeln heimlich die Daten ihrer Fahrzeuge für meist unbekannte Zwecke. Ein Münchner Startup hingegen zeigt, dass die Fahrer mit ihren Autodaten selbst Geld verdienen können.
Eine lebenswerte Stadt wird es in Zukunft nur mit E-Fahrzeugen geben. Schon heute ist mit der aktuellen Technik allerhand möglich - aber nur, wenn an den richtigen Stellen elektrifiziert und gefördert wird.
Im schwäbischen Schorndorf bei Stuttgart stellt das DLR den öffentlichen Nahverkehr auf den Kopf. Busse verkehren dort in Zukunft nicht mehr nach Fahrplan, sondern nach Bedarf.
Weg mit Privatsphäre im Netz: Die Entwickler der russischen Gesichtserkennungs-App versprechen traumhafte Erkennungsquoten und neue Anwendungen. Russische Sicherheitsbehörden sollen sich schon für die App interessieren. Wir haben sie ausprobiert.
3.731 Kilometer Kabel, moderne Sicherungssysteme, Funkvernetzung für die Lokführer und Netz für alle Smartphone-Nutzer: In den neuen Gotthard-Basistunnel ist so gut wie alles an moderner Technik gesteckt worden, was möglich ist - ein Bauwerk der Superlative.
Essen kann herrlich sein - aber auch Stress. Wie schmeckt es, ist es gesund, macht es dick, unter welchen Bedingungen wurde es produziert? Habe ich Lust darauf und Zeit für die Zubereitung? Diese Fragen muss sich Frank Lachmann nicht mehr stellen. Er ernährt sich von Pulver.
Erfolgreicher erster Test, große Resonanz: Bei Hyperloop One gehen derzeit viele Bewerbungen für den Bau des Transportmittels ein. Zwei Trassen in Europa könnten schon in wenigen Jahren in Betrieb gehen.
Ein Hersteller von Uran-Zentrifugen hat angefangen, Schwungradspeicher zur Energiespeicherung anzubieten und in Containern auszuliefern. Die Technik nähert sich immer mehr der Praxistauglichkeit.
Erst gab es das Internet, das Computer vernetzte. Dann folgten mit dem Internet der Dinge beliebige Gegenstände. Und jetzt soll es auch ein Internet of Living Things geben - ein Internet der Organismen.
Wenn sich jemand mit Anonymität im Netz auskennt, dann doch sicher Drogenhändler im Darknet - könnte man meinen. Doch in ihrem Leitfaden zur Anonymität stellen die Betreiber eines Marktplatzes gewagte Theorien auf und vergessen eine ganze Menge.
Wenn eine Firma schneller wächst als ihre Technik, kämpft sie nicht nur mit Kabelsalat, sondern vor allem mit uralter Software. Und die ist viel schwerer loszuwerden als alte Hardware.