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Verschlüsselung

Nortel verbindet WLANs mit GSM, CDMA, GPRS und UMTS

Netz-Infrastruktur soll Hotspots mit anderen Schnurlostechniken verbinden. Nortel will für Netzwerkbetreiber Lösungen vorstellen, mit denen WLAN-Hotspots künftig mit GSM-, CDMA-, GPRS- und UMTS-Netzen zusammenarbeiten können. Für deren Kunden soll so eine "single sign on"-Schnittstelle angeboten werden, die das Roaming zwischen den unterschiedlichen Systemen ermöglicht, ohne dass man sich jedesmal neu einloggen oder unterschiedliche Passwörter verwenden muss, wenn das Netz gewechselt wird.

Sony Pictures Entertainment gründet "Digital Policy Group"

Digitale Inhalte sollen zukünftig besser geschützt werden. Um dem anhaltenden Problem der illegalen Vervielfältigung digitaler Medieninhalte besser begegnen zu können, hat Sony Pictures Entertainment jetzt die Gründung der "Digital Policy Group" bekannt gegeben. Diese Organisation soll Strategien entwickeln, wie sich Content zukünftig kopiergeschützt über das Internet distribuieren lässt.

Aral vertreibt abhörsicheres Enigma-Mobiltelefon (Update)

T-TeleSec NetKey-Card sorgt für Verschlüsselung. Aral übernimmt ab Mitte Dezember 2002 exklusiv den Vertrieb des abhörsicheren Enigma-Mobiltelefons. Das neue Handy arbeitet mit einer digitalen Signatur auf einer zweiten Karte, die Mobil- oder Festnetzgespräche zu Geräten des Herstellers Beaucom verschlüsseln hilft.

S.A.D.: Kopierschutz von Gothic 2 geknackt

Softwarehersteller gibt "Entwarnung für potenzielle Käufer von Gothic 2". Am letzten Montag hatte JoWooD gemeldet, für das PC-Spiel Gothic 2 zusammen mit Sony einen Kopierschutz entworfen zu haben, der nicht ohne weiteres umgangen werden könnte. Softwarehersteller S.A.D. gab nun bekannt, dass dieser Schutz mit der eigenen Kopiersoftware GameJack umgangen werden könne.

Entsprechen kopiergeschützte CDs Verbraucherinteressen?

Phonoverbände im Gespräch mit Staatssekretär Matthias Berninger. "Kopiergeschützte CDs sind eindeutig gekennzeichnet und entsprechen damit den berechtigten Interessen der Verbraucher", so Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände. Ein Anspruch auf eine Kopie besteht laut Gebhardt nach deutschem Urheberrechtsgesetz nicht; kopiergeschützte CDs seien zudem vom Verbraucher längst akzeptiert.

E-Mail-Sicherheit in und zwischen Unternehmen soll steigen

Utimaco und Partner starten SecurE-Mail Alliance. Utimaco Safeware hat mit einigen Partnern die so genannte SecurE-Mail Alliance gegründet, die das Ziel verfolgt, Lösungskonzepte für E-Mail-Sicherheit auf breiter Basis zu entwickeln. Der Verbund favorisiert ein pragmatisches Technologiekonzept, das standardisierte Client- und Serverlösungen für die Verschlüsselung und das Signieren von E-Mails kombiniert.

MagiQ kündigt absolute sichere Quanten-Verschlüsselung an

Navajo soll Informationsübertragung sicherer machen. Mit einer Seed-Finanzierung von 6,9 Millionen US-Dollar im Rücken will MagiQ Technologies eine neuartige Quanten-Kryptographie-Technologie entwickeln und ab 2003 auf den Markt bringen. Zu den privaten Finanziers des Unternehmens gehören unter anderem Amazon-Chef Jeff Bezos, Neal Goldman, Präsident von Goldman Capital Management, und Walter Riley, Chairman von Guaranteed Overnight Delivery.

Macrovision kauft Kopierschutzspezialist Midbar

Macrovision will einheitliche Kopierschutzlösung entwickeln. Macrovision hat den israelischen Kopierschutzspezialisten Midbar Tech übernommen. Das in Tel Aviv ansässige Unternehmen zeichnet für die Kopierschutztechnologie Cactus Data Shield (CDS) verantwortlich, die auf zahlreichen CDs eingesetzt wird. Midbars CDS-100- und CDS-200-Kopierschutzprodukte finden sich heute auf rund 45 Millionen CDs - vor allem in Asien und Europa.
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Ericsson will WLAN und UMTS verknüpfen

Hotspots und mobile Datenkommunikation unter einem Hut. Ericsson hat mit seinen Partnern Agere und Proxim vor, zusammen eine End-to-End-Lösung für Telekommunikationsanbieter zu entwickeln, mit der WLAN und 2G- und 3G-Mobilfunknetze miteinander kombiniert werden können.

Trojanisches Pferd in Sendmail

Modifizierte Version von Sendmail aufgetaucht. Das CERT Coordination Center warnt vor einem trojanischen Pferd in Kopien der MTA-Software Sendmail. Einige Pakete der Software seien modifiziert und in Umlauf gebracht worden, so das CERT.

Digital World Services mit neuen Lösungen für Verlage

Sichere Distribution auch für eBooks auf Pocket-PCs und PalmOS-PDAs. Digital World Services erweitert seine ADo2RA-Plattform um ein Plug-In für Digital Asset Management (DAM). Durch die Integration mit TEAMS von Artesia, einem führenden Hersteller von DAM-Systemen, könne ADo2RA nun als komplettes End-to-End-System für den Vertrieb von Medieninhalten genutzt werden. Inhalteanbieter sollen von neuen Einnahmequellen, dem Schutz digitaler Bestände, dem Vertrieb über verschiedene Kanäle und geringeren Produktionskosten profitieren.

IBM verbessert Sicherheitssystem für PCs

Neue Client-Software soll Umgang mit Passwörtern vereinfachen. IBM hat sein Embedded Security Subsystem, das IBM in seinen ThinkPad-Notebooks als auch NetVista-Desktop-PCs einsetzt, verbessert. Das Sicherheitssystem, das es Nutzern erlaubt, ihre Passwörter und User-IDs in sicherer Weise zu verwalten, arbeitet nun auch mit IBMs Tivoli Access Manager zusammen.

Trojaner-Wurm nutzt Windows-Sicherheitslücke

Bugbear späht Passwörter, Kreditkartennummern und weitere vertrauliche Daten aus. Wie zahlreiche Anbieter von Antiviren-Software übereinstimmend berichten, verbreitet sich seit vergangener Nacht ein Trojaner-Wurm namens Bugbear rasant im Internet. Der Wurm nutzt ein altes Sicherheitsleck im Internet Explorer, deaktiviert Virenscanner sowie Firewalls und enthält eine Trojaner-Komponente, die nach vertraulichen, sensitiven Daten auf dem befallenen System sucht.

distributed.net knackt RC5-64-Schlüssel

15.769.938.165.961.326.592 Schlüssel überprüft. "Some things are better left unread", so die mit einem 64-Bit RC5-Key verschlüsselte Botschaft, die am 14. Juli 2002 mit Hilfe von distributed.net geknackt wurde. Der "Glückliche" war ein Pentium-III mit 450 MHz aus Tokio, der den korrekten Schlüssel "0x63DE7DC154F4D03" übermittelte.

MacOS: SSL-Patch für Internet Explorer endlich erhältlich

Neue Versionen für MacOS und MacOS X erhältlich. Microsoft bietet nach über drei Wochen endlich einen Patch gegen die SSL-Sicherheitslücke im Internet Explorer für die MacOS-Plattform an. Dabei steht sowohl ein Patch für die normale MacOS-Version als auch ein Update für den MacOS-X-Browser zum Download bereit. Die Patches sind bereits auch in deutscher Sprache verfügbar. Auf Patches für Outlook Express und das Office-Paket müssen die Anwender weiter warten.

GnuPG 1.2.0 erschienen

Neue Version wurde auf bessere Kompatibilität getrimmt. Die vom Bund geförderte Open-Source-PGP-Version GnuPG steht ab sofort als stabile Version 1.2.0 zum Download bereit. Seit der Version 1.0.7 hat sich einiges an dem Produkt getan, so dass zahlreiche Änderungen enthalten sind.

Kopierschutz knacken als Sport

Einblick in die Spielepiratenszene. Den Kopierschutz knacken und das Computerspiel in der Szene verbreiten, noch bevor es auf den Markt kommt: Für Spielepiraten sei das eine rein sportliche Herausforderung, erklären Insider gegenüber dem Computermagazin c't in Ausgabe 20/2002. Seit Jahren sind Spielepiraten in internationalen Gruppen organisiert, die fast wie Sportmannschaften miteinander wetteifern. Wer als erstes einen bedeutenden Spieletitel in die Finger kriegt, den Kopierschutz oder Authentifizierungsmerkmale entfernt und ihn auf die so genannte Topsite, einen schnellen FTP-Server, stellt, hat eine Runde des ständigen Wettrennens für sich entschieden.

m-pay: Vodafone erlaubt mobiles Bezahlen per Handy

Via Handy sicher und bequem im WAP oder Web einkaufen. Ab sofort können Vodafone-D2-Kunden im WAP oder Internet bei Vodafone-Partnern Kleinbeträge bis zu zehn Euro per Handy bezahlen. "Vodafone m-pay" sei damit das erste umfassende "Micropayment"-System für den M-Commerce, das ohne Anmeldung, Vorabregistrierung, Freischaltung, Kreditkarte, zusätzliche Software oder spezielle Passwörter auskommt, so das Unternehmen. Die Abbuchung erfolgt per Handyrechnung oder vom Prepaid-Guthabenkonto.

Apache-Wurm nutzt OpenSSL-Sicherheitslücke aus

Slapper-Wurm sucht nach veralteten OpenSSL-Versionen. Wie zahlreiche Anbieter von Antiviren-Software berichten, verbreitet sich ein Wurm über Apache-Web-Server mit aktiviertem SSL. Der jüngst entdeckte Apache-Wurm Slapper nutzt eine Sicherheitslücke in OpenSSL, um ein Shell-Skript auf Linux-Systemen mit installiertem Apache zu starten und sich stetig weiter zu verbreiten. Außerdem ist eine Distributed-Denial-of-Service-Attacke denkbar.

Zuverlässigkeit biometrischer Systeme soll verbessert werden

Gesellschaft für Informatik fordert internationale Standards. Biometrische Systeme sind insbesondere seit den Terroranschlägen vom 11. September letzten Jahres ein auch in der Politik und im gegenwärtigen Wahlkampf kontrovers diskutiertes Thema. Iriserkennung, digitale Fingerabdrücke und Gesichtserkennung werden bereits bei der Zugangskontrolle von Passagieren an manchen Flughäfen eingesetzt und sollen in Zukunft unter anderem auch bei der Erstellung von Personaldokumenten zur Anwendung kommen.

SSL-Patch für deutschsprachiges Windows 2000 ist da (Update)

MacOS-Software wartet weiter auf Fehlerbereinigung. Das Security Bulletin zur SSL-Sicherheitslücke von Anfang September wurde überarbeitet und bietet nun auch einen Patch für das deutschsprachige Windows 2000 an. Für die ebenfalls betroffene MacOS-Software stehen weiterhin keine Patches bereit.

Integralis bietet Sicherheitsservice für Wireless LANs

S3-Services: Kontinuierliche Überprüfung von Unternehmensnetzwerken. Der IT-Sicherheitsanbieter Integralis testet in Zukunft auch Funknetzwerke auf Sicherheitslücken. Mit dem neuen WLAN-Service erweitert Integralis seine S3-Services, ein Sicherheitspaket zur kontinuierlichen Überprüfung von Unternehmensnetzwerken, u.a. mit Hilfe des Einsatzes von simulierten Hackerangriffen.

Patches für SSL-Sicherheitslücke in Windows erhältlich

Auch MacOS von dem Problem betroffen - noch keine Patches verfügbar. Wie Microsoft in einem aktuellen Security Bulletin eingesteht, steckt der Fehler beim Prüfen von SSL-Zertifikaten nicht nur im Windows-System, sondern auch zahlreiche MacOS-Software aus Redmond besitzt diese Fehler. Immerhin bietet Microsoft nun Patches für die meisten Windows-Versionen an, um das Sicherheitsleck zu schließen.

TI: Cardbuscontroller mit integriertem Flash-Management

TIs Lösung soll Kosten senken helfen. Der neue Controller von Texas Instruments liest verschiedene Flash-Medientypen ohne kostspielige Adapter und unter Bereitstellung der Smart-Card-Funktionalität. Der PCI1620-CardBus-Controller, der - kompatibel zum PCMCIA Standard Proposal 262 - für die Verwendung in Laptops und Klein-PCs entwickelt wurde, soll die allgemeinen Betriebskosten des Endkunden um bis zu 70 Prozent senken und das Dilemma beim Einsatz von verschiedenen Flash-Media-Karten lösen.

VPN mit IPSec-Verbindungen auch auf dynamischen IPs

Israelische Softwarefirma baut dynamischen Domain Name Service. Das israelische Softwareunternehmen LEAD IP Systems hat eine VPN-Implementation angekündigt, die IPSec-Sicherheit nicht nur mit statischen, sondern auch mit dynamischen IP-Adressen realisieren soll.

Fujitsu entwickelt Maus mit Handflächen-Venen-Erkennung

Hersteller strebt Erkennungsgenauigkeit von über 99,5 Prozent an. Fujitsus Entwicklungslabor hat die Entwicklung einer angeblich hochpräzisen biometrischen Erkennungstechnik angekündigt, welche Personen an den Mustern ihrer Venen auf der Handinnenfläche identifizieren soll. Laut Hersteller soll die Technik so genau sein, dass in einem Test mit 700 Personen alle korrekt erkannt worden sein sollen.

Weiterer Sicherheits-Patch für MacOS X 10.1.5

Update aktualisiert OpenSSL und Security. Apple bietet innerhalb kurzer Zeit ein weiteres Sicherheits-Update für MacOS X an, das neue Versionen von OpenSSL und Security enthält, die nun einen Angriff von außen abwehren sollen. Der Patch eignet sich für zahlreiche Sprachen von MacOS X 10.1.5.

Forscher: Keine Gefahr durch "knackbare" RSA-Verschlüsselung

Umstellung auf längere Schlüssel als erster Ausweg. Sowohl durch Verwendung längerer Schlüssel als auch durch Entwicklung neuer Verschlüsselungsverfahren soll die Vertraulichkeit des Datenaustauschs über das Internet auch weiterhin gewährleistet bleiben. Mit diesem Hinweis hat der Trierer Informatik-Professor Christoph Meinel auf einen Bericht in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung reagiert. Danach soll angeblich ein "Chaos" ausbrechen, falls es dem US-Mathematiker Daniel J. Bernstein gelingt, mit seiner geplanten neuen Rechenmaschine das Verschlüsselungssystem RSA zu knacken.

Neu gegründete PGP Corporation übernimmt PGP

Neues PGP 8.0 für Ende des Jahres angekündigt. Im Oktober 2001 verkündete Network Associates (NAI), dass man sich von dem Produkt PGP trennen will. Nach einer bislang erfolglosen Suche nach einem passenden Käufer, gehen die Rechte nun an die ausgegliederte PGP Corporation zurück. 1991 hob die PGP Corporation als PGP Inc. das Verschlüsselungsprogramm Pretty Good Privacy (PGP) 1991 aus der Taufe und wurde 1997 von NAI gekauft. Mit im Boot der PGP Corporation sitzt auch wieder Phil Zimmermann, der Erfinder von PGP. Zugleich wurde die neue Version 8.0 von PGP für November 2002 angekündigt.

SSL-Sicherheitslücke steckt im Windows-Code

Microsoft arbeitet an Bugfixes; keine Terminangabe genannt. Wie das US-Computermagazin Computerworld berichtet, befindet sich das vergangene Woche entdeckte SSL-Sicherheitsloch gar nicht im Internet Explorer, sondern steckt im Windows Quellcode. Darin könnte der Grund liegen, dass sich Microsoft kurze Zeit nach Bekanntwerden des Sicherheitslochs bemühte, das Risiko klein zu reden.

KDE 3.0.3: Bugfix-Release des Open-Source-Desktops

Update beseitigt SSL-Sicherheitslücke. Das KDE Projekt bietet jetzt ein drittes Update der dritten Generation seines freien Unix-Desktops zum Download an. KDE 3.0.3 bietet dabei vor allem eine verbesserte Stabilität gegenüber KDE 3.0.2, das im Juli veröffentlicht wurde.

Internet Society: Neues Urheberrecht verhindert Innovationen

Gesetze zum "Digital Rights Management" als Gefahr für Wissenschaft und Technik? Die Internet Society (ISOC) hat sich in einer öffentlichen Mitteilung vehement gegen technikreglementierende Gesetze ausgesprochen, die lediglich die wirtschaftlichen Interessen bestimmter Inhaber von geistigem Eigentum auf Kosten größerer Teile der Gesellschaft schützen. Die weltweiten Diskussionen um so genannte "Digital Rights Management"-(DRM-)Systeme illustrieren das Ergebnis von gesetzlichen Technikreglementierungen: Eine Welt, in der jede digitale Medien-Technik entweder verboten oder gesetzlich vorgeschrieben ist. Der Effekt dieser Gesetze sei es, speziellen und insbesondere innovationsfeindlichen Interessensgruppen Veto-Macht über neue Technologien zu gewähren.

Sicherheits-Update für Linux-Version von Opera

Problem mit OpenSSL in Opera 6.03 bereinigt. Nachdem Opera am 13. August eine fehlerbereinigte Version des Windows-Browsers veröffentlicht hat, folgt nun die Linux-Version, um die Sicherheitslücke in OpenSSL vom vergangenen Monat zu bereinigen. Ferner hat Opera noch einige Bugs beseitigt.

Palm gewinnt weiteren Patentstreit

Gericht spricht Palm von Patentverletzung frei. Wie Palm mitteilte, wurde das Unternehmen am 12. August 2002 von einer Patentanklage freigesprochen. Im Februar 2000 hatte die amerikanische Firma E-Pass Technologies Klage gegen den PDA-Hersteller eingereicht und behauptet, Palm hätte ein Patent des Unternehmens widerrechtlich verwendet. Ein kalifornisches Bezirksgericht hat Palm nun von dem Vorwurf freigesprochen.

Microsoft redet Sicherheitslücke im Internet Explorer klein

Microsoft argumentiert mit vorgezogenen Argumenten, statt einen Patch anzubieten. Vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass sowohl der Internet Explorer als auch der Open-Source-Browser Konqueror eine Sicherheitslücke beim Aufruf von SSL-Webseiten aufweisen. Beide Browser prüfen SSL-Zertifikate nur unzureichend. Während für Konqueror sofort ein Patch zum Schließen der Sicherheitslücke erschien, will Microsoft das Problem ein paar Tage später klein reden.

HP erweitert Linux-Unterstützung

Software-Portierung zum Festpreis. Hewlett-Packard (HP) hat jetzt nach der Fusion mit Compaq seine Linux-Strategie erweitert und bei der Gelegenheit auch sein Portfolio an Linux-Produkten und -Dienstleistungen überarbeitet.

Opera 6.05 für Windows stopft SSL-Sicherheitsloch

Aktueller Browser behebt Sicherheitsleck in OpenSSL. Die Ende Juli entdeckte Sicherheitslücke in OpenSSL betrifft auch den Web-Browser Opera, der nun in einer fehlerbereinigten Version zumindest für die Windows-Plattform erhältlich ist. Außerdem wurden weitere Bugs beseitigt; Neuerungen bietet diese Version nicht.

Internet Explorer und Konqueror mit SSL-Fehlern

Browser prüfen SSL-Zertifikate nur unzureichend. Sowohl der Internet Explorer als auch der Linux-Browser Konqueror weisen eine Sicherheitslücke beim Aufruf von SSL-Seiten auf, wie Beiträge auf der Bugtraq-Mailingliste berichten. Angreifer können einem Surfer so die sichere Verbindung zu einer bestimmten Webseite vorgaukeln, die aber so nicht existiert.

Chip-Fingerabdrucksysteme sollen Mobiltelefone schützen

Studie zum Weltmarkt für chipbasierte Fingerabdrucksysteme. Nach einer Studie kommen im Segment Fingerabdruckerkennung derzeit verstärkt chipbasierte Systeme auf den Markt und treten in Wettbewerb mit den bisher eingesetzten optischen Sensoren. Vor allem tragbare Geräte wie Mobiltelefone und Laptops sollen mit den Fingerabdruckchips ausgerüstet werden. Entsprechend positiv bewertet die Unternehmensberatung Frost & Sullivan das Marktgeschehen. Wurden im Jahr 2001 weltweit gerade einmal 5,1 Millionen US-Dollar Umsatz erzielt, so können die Anbieter im Jahr 2006 mit mehr als 424 Millionen US-Dollar rechnen.

Weltweit zum Ortstarif mit Live-Bild telefonieren

Guck mal wer da spricht: Videotelefonie im Netz. Videotelefonie übers Internet ist nicht nur preiswert, sondern hat mit aktueller PC-Software auch einen brauchbaren Qualitätsstandard erreicht. Außerdem macht es einfach Spaß, seinen Gesprächspartner zu sehen, berichtet das Computermagazin c't in der aktuellen Ausgabe 17/02.

Web.de: FreeMail jetzt mit automatischem SSL-Zugang

Unverschlüsselter Zugang ab 14. August nur noch optional möglich. Web.de will die Sicherheit seines FreeMail-Dienstes künftig erhöhen, indem man den sicheren Zugang mit SSL (Secure Socket Layer) zum Standard macht. Heute steht der verschlüsselte Zugang nur optional zur Verfügung.

Sicherheitslücke in OpenSSL

Neue Version 0.9.6e soll Probleme beheben. In einem Security Bulletin warnen die Entwickler der freien SSL-Implementierung OpenSSL gleich vor vier Sicherheitslücken in OpenSSL, die sich aus der Ferne ausnutzen lassen. Betroffen sind alle OpenSSL-Versionen bis 0.9.6d bzw. 0.9.7-beta2.

Sun bietet Liberty-konforme Single-Sign-On-Lösung an

Sun ONE Identity Server 6 und des Sun ONE Directory Server 5.2. Sun hat die Verfügbarkeit der nach Unternehmensangaben bisher einzigen auf dem Markt erhältlichen End-to-End-Lösung für eine Network-Identity-Infrastruktur angekündigt. Damit will Sun das Bedürfnis der Unternehmen nach Sicherheit, Datenschutz und föderativem Identity Management für Web Services adressieren.

Spyware macht PCs zu Verrätern - Arbeitnehmer wehrlos?

PC-Spionage am Arbeitsplatz und zu Hause. "Diese Software können Sie kostenlos benutzen, wenn Sie sich im Gegenzug mit Werbung aus dem Internet beliefern lassen." Klingt gut, wird aber bedrohlich, wenn das Programm, das angeblich nur die Reklame liefert, nebenbei akribisch Ihr Tun am PC protokolliert - womöglich Passwörter mitschreibt - und die Daten ins Web sendet, warnt das Computermagazin c't in Ausgabe 15/02.

Studie: Management blockiert Sicherheit

Informationssicherheit für das Top-Management nur ein "lästiges Übel"? Für fast ein Drittel der deutschen Top-Manager gilt IT-Sicherheit immer noch als "lästiges Übel": In einer aktuellen KES/KPMG-Sicherheitsstudie bescheinigen die befragten IT-Profis ihrer Führungsriege fehlendes Bewusstsein und ungenügende Kenntnisse in Sachen Informationssicherheit.

DeCSS - 2600.com beendet rechtlichen Kampf gegen Hollywood

Gang zum Supreme Court in DVD-Kopierschutz-Streit nicht angetreten. Die Betreiber des US-amerikanischen Hackerszene-Magazins 2600 sehen sich trotz Beistandes durch die US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) gezwungen, den bereits seit zweieinhalb Jahren andauernden Kampf gegen das Veröffentlichungsverbot der DVD-Entschlüsselungs-Software DeCSS einzustellen.

Deutschland lässt Kryptoprozessor entwickeln

BSI beauftragt Darmstädter Informatiker mit Prozessorentwicklung. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn hat Prof. Johannes Buchmann und Prof. Sorin Huss von der Technischen Universität Darmstadt mit der Entwicklung eines Kryptoprozessors für Systeme der Hochgeschwindigkeitsverschlüsselung beauftragt. Ziel des Projekts sind Prozessoren, die das Verschlüsseln von Daten in kürzester Zeit und dabei absolut sicher leisten.