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Xerox erforscht fälschungssicheren Dokumentendruck

Glossmark-Verfahren soll Schrift-Dokumente unkopierbar machen. Drei Xerox-Forscher haben den USA eher durch Zufall eine neue Drucktechnik entwickelt, womit sich Hologramm-artige Bilder in gewöhnliche Drucke einbetten lassen. Nach Herstellerangaben lassen sich die so genannten Glossmark-Bilder von herkömmlichen Scannern und Kopierern nicht vervielfältigen. Die Glossmark-Bilder erscheinen, wenn man wie bei einem Hologramm das Dokument ankippt. Das Verfahren könnte man verwenden, um die Sicherheit von Dokumenten zu erhöhen.
/ Andreas Donath
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Mit einem Glossmark-Druck soll man nach Xerox-Angaben beispielsweise einen Stempel oder eine Datums- oder Zeitangabe erstellen können, die nicht einfach kopiert werden kann. Gegenüber Hologrammen und Laminaten soll das Glossmark-Verfahren den Vorteil haben, dass es in einem Schritt mit dem eigentlichen Dokument erstellt werden kann, was nur geringe Zusatzkosten verursachen soll. Außerdem lassen sich Variablen wie Prüfsummen oder ähnliches ohne Mehraufwand in die Echtheitsmerkmale einfügen.

Die Zeit, in der hochwertiges Papier und Tinte Beweis genug waren, dass eine amtliche Urkunde, eine Versicherungspolice, eine Geburtsurkunde oder eine Eintrittskarte wirklich echt sind, ist durch Digitaldrucker, Scanner und Bildmanipulations-Software eigentlich vorbei. Praktisch jeder kann zu Hause mit ein bisschen handelsüblicher Computertechnik täuschend echte Fälschungen von Papier-Dokumenten erzeugen.

Es war nach Angaben von Xerox eher Zufall, dass man diese Kopierschutz-Möglichkeit entdeckte. Eigentlich war man auf der Suche nach einer Möglichkeit, Glanzeffekte bei Drucken zu verhindern, welche normalerweise als Fehler gelten. Doch die Forscher fragten sich auch, ob man diese Effekte nicht sogar absichtlich provozieren und beeinflussen kann. Man programmierte daraufhin Software und experimentierte mit Halbtonbildern, Tonern und Papieren, um unterschiedliche Glanzniveaus zielgerichtet zu erzeugen.

Zur Zeit arbeitet Xerox daran, die Technik auf verschiedene Drucksysteme anzupassen und kommerziell nutzbar zu machen. Eine Lizenzierung des Systems bietet man ebenfalls an.


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