RSA Security stellt neues Verschlüsselungsverfahren vor
Nightingale verteilt unternehmenskritische Daten und sensible Informationen mit Hilfe von Verschlüsselungstechniken auf zwei unterschiedliche Server – dem Nightingale-Server und einem beliebigen Applikations-Server. Das kryptografische Verfahren ist als "Secret-Splitting" bekannt. Es soll sicherstellen, dass ein Angreifer die Informationen nicht entschlüsseln kann, wenn er sich Zugang zu einem Server verschafft.
Das Verfahren basiert auf der RSA-BSafe-Verschlüsselungssoftware. Die Daten liegen nur temporär zusammenhängend vor und werden nur dann in Klartext – zum Beispiel auf einem Client – zusammengeführt, wenn sich dessen Nutzer zuvor entsprechend authentifiziert hat. Ansonsten bleiben die Informationen gesplittet. Die Verteilung auf unterschiedliche Server eliminiert die Anfälligkeit durch einen Angriff an einem Punkt. Im Prinzip fungiert die Nightingale-Technologie als Backend-Privacy-Server, der den Applikationsserver vor Angriffen abschirmt.
Die Nightingale-Technologie soll ab dem dritten Quartal 2003 als Software Development Kit verfügbar sein. Darüber hinaus soll sie in künftigen Identity- und Access-Management-Lösungen von RSA Security integriert werden.



