Schäuble will biometrische Sicherung für private Waffen
Moderne Zugangsschlösser sollen Amokläufe verhindern. Private Schusswaffen will Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) künftig mit biometrischen Zugangsschlössern sichern lassen. Pistolen und Revolver sollen zudem nur noch von Berechtigten benutzbar sein.
Das Bundesinnenministerium will private Schusswaffen künftig besser sichern lassen. Nach dem Amoklauf von Winnenden sei die Einführung von Waffenschränken zu prüfen, die sich "mit biometrischen Sicherungen so abschließen lassen, dass nur noch Berechtigte an ihre Waffen herankommen" , sagte Schäuble der Rheinischen Post(öffnet im neuen Fenster) . Pistolen und Revolver sollten so gesichert werden, dass "nur noch der Berechtigte selbst mit ihnen schießen kann" .
Mit den Bundesländern, Sportschützen und Jägern würden deswegen bereits intensive Gespräche geführt, hieß es weiter. Möglicherweise notwendige Gesetzesänderungen könnten "noch in dieser Wahlperiode erfolgen" .
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