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Verschlüsselung

SuSE und IBM erhalten Sicherheitszertifikat EAL2+

Sicherheitszertifikat nach Common Criteria für SuSE Linux Enterprise Server 8. SuSE und IBM haben heute das Common-Criteria-Sicherheitszertifikat der Sicherheitsstufe EAL2+ (Evaluation Assurance Level 2+) für den SuSE Linux Enterprise Server 8 auf IBM eServer xSeries erhalten. Eine Zertifizierung nach dem höheren Sicherheitslevel EAL3+ zusammen mit den Anforderungen des Controlled Access Protection Profile (CAPP) für die gesamte IBM eServer Produktlinie wurde bereits beantragt. Damit soll Linux der Weg zu einem breiteren Einsatz bei Regierungen und in unternehmenskritischen Umgebungen geebnet werden.

Xerox erforscht fälschungssicheren Dokumentendruck

Glossmark-Verfahren soll Schrift-Dokumente unkopierbar machen. Drei Xerox-Forscher haben den USA eher durch Zufall eine neue Drucktechnik entwickelt, womit sich Hologramm-artige Bilder in gewöhnliche Drucke einbetten lassen. Nach Herstellerangaben lassen sich die so genannten Glossmark-Bilder von herkömmlichen Scannern und Kopierern nicht vervielfältigen. Die Glossmark-Bilder erscheinen, wenn man wie bei einem Hologramm das Dokument ankippt. Das Verfahren könnte man verwenden, um die Sicherheit von Dokumenten zu erhöhen.
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Abit MAX 3 - Pentium-4-Board mit Festplatten-Verschlüsselung

Spezielle Kühlung und Systembus bis 1 GHz übertaktbar. Abit wird im 3. Quartal 2003 sein neues Pentium-4-Mainboard IC7-MAX3 mit 800-MHz-Systembus ausliefern, das mit einigen Besonderheiten aufwarten soll. Darunter ein spezielles Chipsatz-Kühlsystem für Übertaktungsfans sowie eine Festplattenverschlüsselung für den Schutz sensibler Daten - oder der eigenen Filesharing-Sammlung.

WebStation - Billig-PC ohne Festplatte

Lindows.com bringt Netzcomputer für 169,- US-Dollar. Der umstrittene Linux-Distributor Lindows.com hat jetzt mit der Lindows WebStation eine Art Netzcomputer vorgestellt. Die WebStation soll für 169,- US-Dollar angeboten werden und kommt ohne Festplatte aus. Das Betriebssystem startet von CD.

Toshiba will digitale Inhalte mit SD-Cards schützen

Neues Digital-Rights-Management-System vorgestellt. Mit Hilfe von Digital-Rights-Management-(DRM-)Systemen soll sichergestellt werden, dass man nur auf die digitalen Inhalte wie Musik, Bilder und Texte zugreifen kann, für die man zuvor einen "Schlüssel" erworben hat. Zumeist sind diese Systeme zum Schutz von Inhalten für den Nutzer aber mit recht unangenehmen Nutzungseinschränkungen verbunden. Toshiba verkündet jetzt, ein neues und kopiersicheres DRM-System entwickelt zu haben, bei dem Anwender kaum Restriktionen akzeptieren müssen.

Linux für Tablet-PCs

Lycoris stellt Linux-Distribution für die Tablet-PC-Plattform vor. Der Linux-Distributor Lycoris hat jetzt eine spezielle Linux-Distribution für Tablet-PCs vorgestellt. Die Lycoris Desktop/LX Tablet Edition soll es Herstellern erlauben, Tablet-PCs rund 100 Euro günstiger anzubieten als dies mit einem Microsoft-Betriebssystem möglich ist.

AnyDVD - DVD-Kopierschutzknacker zieht in die Karibik

Ehemaligen DVD-Treiber von Elaborate Bytes gibt es nun separat von SlySoft. Offenbar, um rechtlichen Problemen aus dem Weg zu gehen, hat der Schweizer Softwareentwickler Elaborate Bytes, von dem die Kopiersoftware CloneCD und CloneDVD stammen, Anfang Juli 2003 einen Teil seiner Technik an einen Partner verkauft. Der von CloneDVD verwendete Treiber AnyDVD zum Umgehen des DVD-Kopierschutzes (CSS) von DVD-Spielfilmen erscheint nun als eigenständige, kostenpflichtige Anwendung beim in Antigua beheimateten Unternehmen SlySoft.

NEC: 100-km-Glasfaserübertragung mit Quantenkryptografie

Einzel-Photon über 100 km herkömmliche Glasfaser-Leitung übertragen. NEC, die Telecommunications Advancement Organization of Japan (TAO) und die Japan Science and Technology Corporation (JST) haben die erfolgreiche Übertragung eines einzelnen Photons über 100 km Niedrigpreis-Glasfaser vermeldet. Dabei wurde ein Quantenkryptografiesystem eingesetzt, das eine sichere Datenübertragung ermöglichen soll.

Microsoft Small Business Server 2003 Release Candidate kommt

Komplettlösung für kleinere Unternehmensnetzwerke. Der Microsoft Small Business Server 2003 ist ab sofort für Entwickler als Release Candidate verfügbar. Wie die Vorgängerversionen ist auch die vierte Generation der Komplettlösung auf die Anforderungen kleinerer Unternehmen mit Netzwerken von bis zu 50 Computern abgestimmt. Die Software ist sowohl in einer Standard- als auch einer Premiumversion verfügbar.
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RSA Security stellt neues Verschlüsselungsverfahren vor

Neue Nightingale-Technologie basiert auf der Methode des "Secret-Splitting". RSA Security hat ein neues Verschlüsselungsverfahren vorgestellt. Die neu entwickelte Lösung Nightingale (dt.: Nachtigall), die in den RSA Laboratories entwickelt wurde, basiert auf der Technologie des "Secret-Splitting" und soll alle Arten von sensiblen Informationen sowohl vor internen als auch vor externen Bedrohungen schützen. Unter die Daten mit besonders hoch einzustufenden Schutzanforderungen fallen beispielsweise Patienten- oder Finanzdaten, Kreditkarteninformationen, kryptografische Schlüssel oder andere wichtige Daten.

BMG lizenziert neuen Kopierschutz für CDs

CDs mit MediaMax CD-3 enthalten Datentrack mit Windows-Media-Dateien. Die Bertelsmann Music Group (BMG) hat mit SunnComm Technologies, einem Spezialisten für Kopierschutztechnologien, ein weltweites strategisches Lizenzabkommen abgeschlossen.

Verschlüsselungs-Lösung für WindowsCE-PDAs

Pointsec für PocketPC 2.0 für Firmenkunden verfügbar. Pointsec Mobile Technologies bietet ab sofort für WindowsCE-PDAs mit PocketPC 2002 die Verschlüsselungslösung Pointsec für PocketPC 2.0 auf dem deutschen Markt an. Mit der für Firmen konzipierten Software lassen sich die Daten auf mobilen Endgeräten in Echtzeit verschlüsseln, so dass Unbefugte selbst bei einem Geräteverlust nicht auf sensitive Firmendaten zugreifen können.

Neuer Bugbear-Wurm verbreitet sich explosionsartig (Update)

Wurm späht vertrauliche Daten aus und versendet deutsche Mail-Texte. Wie die Anbieter von Antiviren-Software berichten, verbreitet sich seit Donnerstagmorgen der Wurm Bugbear.B explosionsartig im Internet. Nachdem zunächst Details zur Arbeitsweise des Wurms fehlten, wurden diese mittlerweile nachgereicht, wobei die Antiviren-Spezialisten ungewöhnlich hohe Gefahrenstufen ausgerufen haben. Bereits die erste Variante des Wurms sorgte im Oktober 2002 für eine enorme Verbreitung, wird aber von der aktuellen Version deutlich in den Schatten gestellt. Auch der Neuling nutzt ein altes Sicherheitsleck im Internet Explorer zur automatischen Verbreitung, deaktiviert Virenscanner sowie Firewalls und enthält eine Trojaner-Komponente. Besonders gefährlich: Die Nachrichtentexte einer verseuchten E-Mail können in deutscher Sprache sein. Zudem versucht der Unhold, sich zwischen zahlreichen internationalen Banken zu verbreiten.

Bund und Bitkom gründen IT-Notfallzentrum

Mcert soll Mittelstand mit Sicherheitsinformationen versorgen. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) hat zusammen mit dem Bundesinnenministerium und dem Bundeswirtschaftsministerium ein IT-Notfallzentrum für den Mittelstand gegründet. In Form einer Private Public Partnerschaft wird das Projekt von einer Reihe von Unternehmen finanziell unterstützt. Dazu zählen Datev, Deutsche Telekom, Giesecke & Devrient, Microsoft, PSINet, SAP und Symantec.

Wireless LAN Access Point mit VPN-Funktionalität per IPsec

Hacker müssen draußen bleiben. Da mit der mittlerweile recht beliebten WLAN-Technik auch neue Probleme wie Ausspionieren von Daten und Hackerangriffe in den aktuellen Verschlüsselungsstandards aufgetreten sind, hat die deutsche Entwicklerfirma in.secure einen Wireless LAN Access Point mit VPN-Funktionalität auf IPsec-Basis entwickelt.

SSL-Sicherheitsleck in Safari-Browser und Konqueror Embedded

Zertifizierung einer SSL-Verbindung kann manipuliert werden. Gemäß einem Sicherheitsbericht von Secunia weist sowohl der Apple-Browser Safari als auch Konqueror Embedded ein Sicherheitsleck auf, wodurch ein Angreifer dem Nutzer die korrekte Zertifizierung einer SSL-Verbindung vorgaukeln kann. Die Desktop-Ausführung von Konqueror betrifft dieses Sicherheitsleck nicht.

Verfassungsklage gegen neues Urheberrechtsgesetz geplant

S.A.D. sieht sich in seiner Existenz bedroht. Laut einem Bericht der Computerbild plant der Software-Hersteller S.A.D., eine Verfassungsklage gegen das neue Urheberrechtsgesetz einzureichen. Das neue Gesetz beinhaltet ein Umgehungsverbot von Kopierschutztechniken und Systemen zum Digital Rights Management (DRM), was faktisch einer Abschaffung der Privatkopie gleichkommt.

Microsofts DRM-System "schützt" jetzt auch Audio-CDs

Zusammenarbeit zwischen Microsoft und Macrovision. Macrovision und Microsoft haben ein Lizenz-Abkommen getroffen, infolgedessen die Digital-Rights-Management-Technik von Microsoft zukünftig auch auf Audio-CDs zum Einsatz kommen soll. Macrovision will Plattenfirmen damit die Möglichkeit geben, verschiedene Inhalte auf Audio-CDs auf unterschiedliche Art und Weise zu schützen.
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PalmOS-PDA Tungsten C mit Mini-Tastatur und WLAN-Funktion

Tungsten C mit PalmOS 5.2.1, 400-MHz-CPU, 64 MByte RAM und SD-Card-Steckplatz. Nachdem Gerüchte zu einem Tungsten C bereits Anfang April 2003 die Runde machten, bestätigten sich diese Angaben nun. Palm integriert in den Tungsten C ein WLAN-Modul, um darüber drahtlos Internetdienste nutzen zu können. Zeitgleich mit dem Tungsten C kündigte Palm mit dem Zire 71 ein Modell mit Digitalkamera an.

Sun stellt weitere Verschlüsselungsboards vor

SSL und IPsec Verschlüsselungen mit Hardware-Unterstützung. Sun stellt mit dem SCA 500 und SCA 4000 zwei neue Crypto Accelerator Boards vor. Das SCA 4000 Board wurde speziell im Hinblick auf die FIPS 140-2 Level 3 Zertifizierung entwickelt (Federal Information Processing Standards; Zertifizierung der US-Behörden) und erzielt eine Leistungsrate von 4.300 Operationen pro Sekunde. Damit sei es vor allem für Online-Applikationen im Finanz- und Bankensektor sowie der öffentlichen Hand und der Verwaltung geeignet.

Integralis: 60 Prozent der Münchner WLANs ungeschützt

Mehrheit der Unternehmen und Privatleute verzichten auf Verschlüsselung. Der IT-Sicherheitsdienstleister Integralis hat eine Bewertung der Sicherheitseinstellungen von Münchner Wireless LANs (WLANs) vorgenommen und vermeldet dabei Besorgnis erregende Ergebnisse. Bei über 60 Prozent der gefundenen Basisstationen (engl. Access Points) in München sei nicht einmal die Standard-Verschlüsselung WEP eingestellt.
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Biometrie: Fujitsu entwickelt kontaktlose Hand-Erkennung

Venen-Muster zur Identifizierung nun auch ohne "Handauflegen" möglich. Im Herbst 2002 hatte Fujitsu die Entwicklung eines biometrischen Systems zur Personen-Identifizierung mittels Handflächenerkennung angekündigt. Ein Maus-Prototyp mit Infrarotleuchte und Bildsensor ermittelte dabei anhand der Venen-Muster der aufgelegten Hand, ob es sich um einen autorisierten Nutzer handelt - nun will Fujitsu die Technik so weiterentwickelt haben, dass sie auch ohne physischen Kontakt funktioniert.

RSA stellt USB Token vor: Smartcard-Leser als USB-Stecker

RSA SecurID 6100 USB Token: Authentifizierung mit Zertifikats-Management. RSA Security führt mit RSA SecurID 6100 USB Token ein weiteres Authentifikationsprodukt ein. Der kleine USB-Stecker vereint eine Zwei-Faktor-Authentifizierung mit einer Smartcard-Lösung und ermöglicht so eine Identifikation des Anwenders. Die USB-Token-Lösung unterscheidet sich von einer traditionellen Smartcard-Lösungen: Der USB-Token von RSA Security benötigt kein Smartcard-Lesegerät und wird damit für Unternehmen kostengünstiger und für den Anwender benutzerfreundlicher.

Adaptec kauft Eurologic

Ziel: Externe und vernetzte Storage-Lösungen jetzt aus einer Hand. Adaptec will das irische Unternehmen Eurologic Systems, einen Anbieter für externe und vernetzte Speicherlösungen, übernehmen. Mit dieser Akquisition will Adaptec seine Position im Markt für direct-attached Server Storage weiter ausbauen und komplette, End-to-End-Netzwerk-Storage-Lösungen sowohl auf Block- als auch auf File-Basis anbieten.

Premiere: Neues Verschlüsselungssystem ab Herbst

Nagravision soll Schwarzseher aussperren. Der Pay-TV-Sender Premiere hat sich für Nagravision als neues Verschlüsselungssystem entschieden. Das vom Schweizer Softwarehaus Kudelski speziell für Premiere weiterentwickelte Verschlüsselungssystem soll im Herbst 2003 eingeführt werden.

Un-CDs: Register für Audio-CDs mit Kopierschutz gestartet

Tipps zur Umgehung von Kopierschutz-Sperren. Mittlerweile versieht fast jedes Plattenlabel seine Audio-CDs mit einem Kopierschutz. Solche normwidrigen "Un-CDs", die sich in vielen Playern nicht abspielen lassen, sind oft nicht einmal hinreichend gekennzeichnet. Eines sind sie aber auf keinen Fall: Audio-CD-konform. Die c't startet jetzt eine Online-Datenbank, um Informationen über Musik-CDs mit Abspielsperren zu sammeln.

Neuer Kopierschutz wird direkt in Musikstücke integriert

Technologie ermöglicht auch Integration von Informationen. Laut einem Bericht des Online-Magazins Cnet hat das amerikanische Unternehmen SunnComm Technologies eine neue Kopierschutztechnologie lizenziert, die direkt in Musikstücke integriert wird. Selbst wenn man digitale Songs auf ein analoges Medium überspielt oder Lieder aus dem Radio aufnimmt, soll der Schutz erhalten bleiben.

Universitäten gehen gegen File-Sharing vor

Software von Audible Magic ermöglicht Kontrolle von Dateien. Die Netzwerke von Universitäten sind seit Jahren einer der Hauptgründe für florierende Tauschbörsen - kostenlose Breitbandzugänge machen den Down- und Upload von Musik- und Filmdateien problemlos möglich. In den USA formiert sich nun Widerstand - mit einer Kontroll-Software will man möglichen Urheberrechtsverletzungen vorbeugen.

Sicherheitslücke in SSL-Bibliotheken

Neue Version und Patch bereits erhältlich. Die freie SSL-Implementierung OpenSSL enthält eine Sicherheitslücke, die es Angreifern ermöglicht, Usernamen und Passwörter auszuspionieren. Sowohl Patches als auch neue Versionen von OpenSSL, die das Problem beheben, sind bereits erschienen.

Ipswitch: Interner Messaging Server mit Verschlüsselung

Lizenz für unbegrenzte Anwenderzahl kostet rund 695 Euro. Mir seiner neuen Client-Server-Lösung für Instant Messaging will Ipswitch vor allem Unternehmen ansprechen. Dazu bietet der Ipswitch Instant Messenger (IIM) Sicherheistfunktionen wie eine 168-Bit-end-to-end-3DES-Verschlüsselung, ein detailliertes Kommunikations-Protokoll, die Möglichkeit zur Einschränkung von IP-Adressen sowie die Überprüfung der User-Identität.
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Test: Opera 7 Final für Windows erhältlich (Update)

Neue Opera-Version bringt zahlreiche sinnvolle Neuerungen. Nach zwei öffentlichen Beta-Versionen veröffentlichte Opera jetzt den gleichnamigen Web-Browser Opera 7 in der fertigen Version für die Windows-Plattform. Die Rendering-Engine in Opera 7 wurde komplett neu geschrieben und soll nun noch zügiger zu Werke gehen sowie eine bessere Unterstützung der Internet-Standards bieten. Außerdem erhielt der Browser eine neue Oberfläche mit 3D-Knöpfen und Alpha-Blending-Effekten.

Alliance for Digital Progress vs. Hollywood

Apple, Dell, IBM, Intel und Microsoft gegen verschärften Kopierschutz. Unter dem Dach der Alliance for Digital Progress (ADP) hat sich jetzt eine Gruppe von Verbraucherorganisationen, Think Tanks, Steuerzahlerorganisationen und Unternehmen zusammengefunden, die sich in den USA gegen die Einführung einer gesetzlichen Pflicht für technische Kopierschutzmechanismen aussprechen. Insbesondere stellt man sich dabei gegen die Versuche Hollywoods, die Regierung davon zu überzeugen, dass alle digitalen Endgeräte in Zukunft mit einem Kopierschutzsystem ausgestattet sein müssen.

RealNetworks veröffentlicht Helix-DNA-Server im Source Code

Open-Source-End-to-End-Lösung mit Helix-DNA-Server komplett. RealNetworks hat mit dem Helix-DNA-Server jetzt die letzten Schlüsselkomponenten seines Open-Source-Media-Delivery-Systems veröffentlicht. Damit bietet Real Networks jetzt eine Open-Source-End-to-End-Lösung an, einschließlich Producer, Server und Client. Der jetzt veröffentlichte Quelltext des Helix-DNA-Servers ist Kern von RealNetworks Helix Universal Server.

AMD stellt Flash-Speicher mit Sicherheitsfunktionen vor

Sicherheitssystem soll Nutzer vor falschen Telefonrechnungen schützen. AMD hat mit dem Am29PDL640G einen 64-Megabit-(Mb-)Page-Mode-Flash-Speicher mit hoch entwickeltem Sicherheitsstandard vorgestellt. Die mit Mehrfachsicherung arbeitende Technik, die unter anderem einen 64-Bit-Passwortschutz enthält, soll Hackern das unberechtigte Ausspionieren von geschützten Daten erschweren.

Microsoft zeigt Kopierschutz für Audio-CDs und DVDs

Zweite Daten-Session auf Medien enthält spezielle PC-Daten kombiniert mit DRM. Microsoft präsentiert auf dem Musikfachkongress Midemnet im französischen Cannes einen Kopierschutz speziell für Musik-CDs und DVDs. Die Software trägt den Titel Windows Media Data Session Toolkit und soll eine Wiedergabe von Audio-CDs und DVDs auch am PC garantieren, wobei die Weiterbearbeitung der Daten eingeschränkt werden kann.

Kreditkarten-große Festplatte mit bis zu 5 GByte in Planung

StorCard mit Verschlüsselungs-SmartCard und Mikro-Festplatte. Das 2001 gegründete US-Unternehmen StorCard arbeitet nach eigenen Angaben derzeit an einer Festplatte im Format einer Kreditkarte, die bis zu 5 GByte Daten aufnehmen soll. Als Weiteres umfasst das gleichfalls StorCard getaufte Gerät Verschlüsselungsverfahren auf einer SmartCard.

Iomegas USB-Speicherstecker Mini USB erhältlich

Version mit 64 und 128 MByte angekündigt. Iomega bietet USB-Flash-Speicher-Laufwerke nun auch in Europa an. Das Mini-USB-Laufwerk ist - wie die Konkurrenz - nicht größer als ein Autoschlüssel, wiegt 20 Gramm und kann damit problemlos transportiert werden.

Visual Key: Optisches Log-in-Verfahren für PalmOS-Geräte

Einloggen durch Klicken geheimer Bildpunkte. Von der deutschen Firma Sfr stammt die PalmOS-Software Visual Key, mit der man mit wenigen Klicks auf ein Bild seiner Wahl ein Passwort definieren kann, was als Ersatz für Text-Kennwörter dient. Die Software merkt sich auf beliebigen Bildern bestimmte vom Anwender zu definierende Stellen sowie deren Anklickreihenfolge und gibt erst bei erfolgreicher Eingabe den Zugriff auf den mobilen Begleiter frei.

RIAA sucht Schulterschluss mit Technik-Industrie

RIAA tritt Forderungen der MPAA nach besserem Kopierschutz entgegen. Repräsentanten der US-Phono- und -Technik-Industrie haben sich auf neue Grundregeln im Hinblick auf ihr Vorgehen in Bezug auf die Verbreitung digitaler Inhalte geeinigt. Mit ihrem Papier wollen die Business Software Alliance (BSA), das Computer Systems Policy Project (CSPP) und die Recording Industry Association of America (RIAA) eine neue Grundlage für die Industrie legen, die sich mit Problemen der "Piraterie" auseinander setzen müsse, aber zugleich die Digitalisierung im Sinne der Kunden vorantreiben wolle. Dabei tritt die RIAA den Forderungen der Motion Picture Association of America (MPAA) nach einer gesetzlich verankerten Verstärkung von technischen Kopierschutzsystemen entgegen.

Xbox Publix Key Challenge - Und weiter geht's... (Update)

... allerdings erst mit einem noch nicht veröffentlichten Neo-Client. Auf TheNeoProject.com ist zu lesen, dass sich die privaten Betreiber nun doch wieder entschieden haben, mit der Xbox Publix Key Challenge fortzufahren, um mit geballter Rechenkraft der Teilnehmer den Xbox-Kopierschutz auszuhebeln. Damit wolle man insbesondere das Xbox-Linux-Projekt unterstützen.

DeCSS: Norwegischer Teenager freigesprochen

Norwegisches Gericht sieht nichts Unrechtmäßiges in DeCSS-Entwicklung. Ein norwegisches Strafgericht hat den norwegischen Teenager Jon Johansen freigesprochen, der das DVD-Entschlüsselungsprogramm DeCSS mitentwickelt hatte, um DVD-Spielfilme auch auf seinem Linux-Rechner abspielen zu können. "Das norwegische Gericht hat erkannt, dass Jon das Recht dazu hat, die nötigen Schritte auszuführen, um seine eigenen DVDs auf seinem eigenen Rechner anzusehen", erklärte die Rechtsexpertin Cindy Cohn von der US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF), die Johansen in dem international für Aufsehen sorgenden Rechtsstreit zur Seite stand.

Xbox Public Key Challenge abgebrochen

The Neo Project nennt rechtliche Probleme als Grund. Das private Distributed-Computing-Projekt "The Neo Project" hat die Suche nach dem Xbox Public Key "aus rechtlichen Gründen" wieder aufgegeben. Erst Anfang Januar hatte man mit dem Projekt begonnen, mit dem man nach eigenen Aussagen insbesondere dem Xbox-Linux-Projekt helfen wollte, um Installations-Medien erstellen zu können, die auch ohne Ausschalten des Xbox-Kopierschutzes mittels Modchip bzw. Austausch-BIOS akzeptiert werden.

Microsoft veröffentlicht "Titanium" Beta 2

Nächste Exchange-Generation kommt Mitte 2003. Microsoft hat jetzt eine zweite Beta-Version von "Titanium", der nächsten Generation des Microsoft Exchange Servers, veröffentlicht. Zugleich hat man den Namen der neuen Software offiziell bekannt gegeben: Exchange Server 2003.
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Massiver Angriff auf den Xbox-Kopierschutz (Update)

Neo Project will mit verteiltem Rechnen den Xbox Public Key entschlüsseln. Distributed-Computing-Projekte, bei denen viele Internet-Nutzer einen Teil ihrer Rechenkapazität zum Knacken von Verschlüsselungs-Algorithmen, der Suche nach Medikamenten, Außerirdischen oder der Vorhersage von Aktienkursen zur Verfügung stellen, gibt es bereits seit längerem. Das private Neo Project hat sich nun dem Knacken des Xbox Public Key angenommen, um etwa die Xbox-Linux-Distribution ohne installierten Modchip auf Microsofts Spielekonsole Xbox zum Laufen bringen zu können.

E-Mail-Zertifikate auf einer Smartcard speichern und nutzen

Personalisierte Verschlüsselung mit Smartcards. Mit dem Fun Cryptographic Service Provider sollen beliebige X.509-Zertifikate auf eine Smartcard geschrieben werden können, die dann beispielsweise in Outlook Express zur Verschlüsselung und Signierung zum Einsatz kommen sollen. Weitere mögliche Verwendungszwecke soll die Webserver-Client-Authentifizierung oder die Anmeldung unter Win2000/XP sein, so der Hersteller. Der Fun CSP unterstützt viele Smartcards und Kartenleser mit Standardtreibern, auch mehrere gleichzeitig.

EFF gegen den DMCA - US-Gericht spricht Dmitry Sklyarov frei

Russischer Programmierer in allen Punkten für unschuldig befunden. Laut US-Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) ist am 17. Dezember 2002 der russische Elcomsoft-Programmierer Dmitry Sklyarov freigesprochen worden. Skylarov wird von Adobe und Staatsanwalt John Ashcroft vorgeworfen, mit dem von ihm mitentwickelten "Advanced eBook Processor" (AEBPR) eine Software zum Aushebeln von Adobes E-Book-Kopierschutzsystem für den Acrobat Reader geschaffen und damit das umstrittene US-Urheberrechtsgesetz "Digital Millennium Copyright Act" (DMCA) verletzt zu haben.

Distributed.net versucht 72-Bit-RC5-Schlüssel zu knacken

Nach erfolgreichem Knacken eines 64-Bit-Schlüssels im Sommer beginnt neue Runde. Seit 3. Dezember 2002 widmet sich das Projekt Distributed.net dem Knacken eines RC5-72-Schlüssels. Im Juli schaffte man es mit der geballten, verteilten Rechenleistung aller beteiligten Internet-Nutzer bereits, einen 64 Bit langen RC5-Schlüssel (RC5-64) zu knacken, auch wenn es 1.757 Tage gedauert hat.

Datenschützer mit Anleitung zur E-Mail-Verschlüsselung

ULD Schleswig-Holstein und Verbraucherzentrum Kiel fördern E-Mail-Sicherheit. Mit der als gedrucktes Faltblatt und als Online-Version angebotenen E-Mail-Verschlüsselungs-Anleitung "E-Mail für Dich - nicht für jeden" führen das Unabhängige Landeszentrum für Datenschutz und das Europäische Verbraucherzentrum Kiel ihre Kampagne zur Verbreitung von Verschlüsselung fort. "Vertrauliche Inhalte per E-Mail zu übermitteln stellt ein Risiko dar, denn das Mitlesen und Verändern der Mails ist ohne Spuren möglich", so die Warnung der Datenschützer.