Abo
  • IT-Karriere:

Tor: Anonymisierer nutzt Onion-Routing

FreeHaven-Projekt will Verbindung per Onion-Routing anonymisieren

Mit "Tor" entwickelt das FreeHaven-Projekt ein so genanntes "anonymisierendes Overlay-Netzwerk für TCP". Dabei nutzt Tor das Konzept des "Onion-Routing-Konzepts" und kann diverse Verbindungen über TCP anonymisieren.

Artikel veröffentlicht am ,

Das ursprünglich von der US-Navy entwickelte Sicherheitskonzept "Onion-Routing" lehnt sich, wie der Name verrät, an das Prinzip einer Zwiebelschale an. Der Client wählt einen Pfad durch ein Netzwerk von Onion-Routern und verschlüsselt die zu sendenden Daten in verschiedenen Schichten. Die so geschützten Daten werden dann an den ersten Router der Strecke geschickt, der seine Schicht auspackt und an den nächsten Router weiterleitet. Jeder Onion-Router kennt so nur den Server von dem er das Paket erhält und an den er das Paket weiterleitet, nicht aber die eigentliche Quelle oder das Ziel der Daten.

Stellenmarkt
  1. acarda GmbH, Frankfurt am Main
  2. Dataport, verschiedene Standorte

Dieses Prinzip hat das FreeHaven-Projekt nun für einen TCP-Anonymisierer genutzt und verspricht mit seinem Design einige grundlegende Probleme des Konzepts zu lösen. So soll eine Übertragung mit nur geringer Verzögerung möglich sein. Zudem soll Tor durch den gewählten Ansatz ein höhere Sicherheit bieten als andere Projekte. Tor soll dabei, anders als andere Onion-Routing-Projekte, nicht gegen Patente verstoßen.

Noch steckt Tor in einer frühen Entwicklungsphase, ein entsprechendes Netz ist aber bereits funktionstüchtig und kann Verbindungen anonymisieren. Allerdings warnen die Entwickler, dass sich Nutzer derzeit nicht auf die Anonymisierung verlassen sollten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. (u. a. Wolfenstein: Youngblood, Days Gone, Metro Exodus, World War Z)
  3. 4,99€
  4. (u. a. FIFA 19, Battlefield V, Space Huilk Tactics, Rainbow Six Siege)

einar 06. Aug 2004

Hi, wer sich ein genaueres Bild machen will, hier ein paar Links: übersichtsseite mit...

clicks 06. Aug 2004

Stehkunst

Eser 06. Aug 2004

Hab es grade unter Linux getestet und es funktioniert ganz gut. Die Geschwindigkeit ist...

Eser 06. Aug 2004

Standart? Was ist das denn?

Fitz 06. Aug 2004

Wenn Du meinst ... Es hiess ja auch nicht, das das Patent schon besteht oder gemeldet...


Folgen Sie uns
       


Google Game Builder ausprobiert

Mit dem Game Builder von Google können Anwender kleine, aber durchaus komplexe Spiele entwickeln. Der Editor richtet sich an neugierige Einsteiger, aber auch an professionelle Entwickler etwa für das Prototyping.

Google Game Builder ausprobiert Video aufrufen
Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


    Faire IT: Die grüne Challenge
    Faire IT
    Die grüne Challenge

    Kann man IT-Produkte nachhaltig gestalten? Drei Startups zeigen, dass es nicht so einfach ist, die grüne Maus oder das faire Smartphone auf den Markt zu bringen.
    Von Christiane Schulzki-Haddouti

    1. Smartphones Samsung und Xiaomi profitieren in Europa von Huawei-Boykott
    2. Smartphones Xiaomi ist kurz davor, Apple zu überholen
    3. Niederlande Notrufnummer fällt für mehrere Stunden aus

    Probefahrt mit Mercedes EQC: Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit
    Probefahrt mit Mercedes EQC
    Ein SUV mit viel Wumms und wenig Bodenfreiheit

    Mit dem EQC bietet nun auch Mercedes ein vollelektrisch angetriebenes SUV an. Golem.de hat auf einer Probefahrt getestet, ob das Elektroauto mit Audis E-Tron mithalten kann.
    Ein Erfahrungsbericht von Friedhelm Greis

    1. Mercedes EQV Daimler zeigt elektrische Großraumlimousine
    2. Freightliner eCascadia Daimler bringt Elektro-Lkw mit 400 km Reichweite
    3. Mercedes-Sicherheitsstudie Mit der Lichtdusche gegen den Sekundenschlaf

      •  /