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VIAs 90-nm-CPU Esther beschleunigt auch RSA und SHA

C5J Esther soll zudem mit No Execution (NX) vor Schädlingen schützen

VIA Technologies will seinen in 90-nm-SOI-Technik von IBM gefertigten Nehemiah-Nachfolger "C5J Esther" auch mit Beschleunigung für RSA-Verschlüsselung, SHA-Hashing und zudem mit einem Buffer-Overflow-Schutz ausstatten. Neben höheren Taktraten auch beim Systembus, größerem Level-2-Cache sowie Unterstützung für Intels Multimedia-Befehlssätze SSE2/SSE3 will VIA zudem die Leistung im Vergleich zum Nehemiah deutlich anheben.

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Die für die zweite Jahreshälfte 2004 angekündigten Esther-Prozessoren sollen Taktraten bis über 2 GHz bieten. Vermutlich wird VIA beim Esther aber mit etwas niedrigeren Taktraten einsteigen, vor allem, da der Hersteller diesen als besonders stromsparenden X86-Prozessor vermarkten will. Bei einer Taktrate von einem GHz verspricht VIA eine maximale Stromaufnahme von 3,5 Watt - dennoch soll die Leistung für die Videokompression und Datenverschlüsselung ausreichen. Der C5P-Nehemiah-basierte VIA-Prozessor Eden ESP10000 mit ebenfalls einem GHz bringt es noch auf maximal 7 Watt. Lüfterlose Geräte sollten sich mit Esther also einfacher realisieren lassen und dennoch schneller sein.

Inhalt:
  1. VIAs 90-nm-CPU Esther beschleunigt auch RSA und SHA
  2. VIAs 90-nm-CPU Esther beschleunigt auch RSA und SHA

Wie der Nehemiah verfügt auch der Esther-Kern über die bekannte Verschlüsselungseinheit "PadLock", die einen das elektronische Rauschen auf dem Chip nutzenden Zufallszahlengenerator beinhaltet. Die ermittelten, laut VIA sicheren Zufallswerte können mittels einer x86-Instruktion ausgelesen werden. Esther erweitert dies VIA zufolge um eine Beschleunigung für RSA-Verschlüsselung sowie sicheres Hashing (SHA-1 und SHA-256); gesicherte Online-Transaktionen sollen den Prozessor so weniger belasten.

Der Esther-Kern bietet zur RSA-Beschleunigung laut VIA eine weitere spezielle x86-Instruktion, die eine Montgomery Multiplication ausführt und die Prozessorlast in Verbindung mit entsprechend angepasster Verschlüsselungs-Software reduzieren hilft. Auch die SHA-Beschleunigung soll die CPU weniger belasten und etwa für Sicherheitsprotokolle wie IPsec, SSL/TLS und SSH von Nutzen sein. VIA hofft, seine Prozessoren damit stärker im Netzwerk-Bereich zu etablieren.

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VIAs 90-nm-CPU Esther beschleunigt auch RSA und SHA 
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jockl 21. Mai 2004

VIA hat leider etwas nicht kapiert: Die Leute, die sich diesen NischenProzessor für...

paradigm 21. Mai 2004

Ich finde, das ist nicht nur für Zweitgeräte interessant. Zum Arbeiten und für nicht ganz...

Mike 20. Mai 2004

So ist es - diese dinger sind ideal für fileserver daheim, oder HDD-Videorekorder. Leise...

Icemännchen 20. Mai 2004

zwar keine Konkkurenz zu Intel aber immerhin zeigen Sie das auf dem Prozessormarkt...


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