Telekom räumt Sicherheitsprobleme ein

Passwörter von bis zu 250.000 Kunden sollen ausgetauscht werden

Die Deutsche Telekom hat gegenüber dem Chaos Computer Club die aufgedeckten Sicherheitsmängel in seinem OBSOC-System bestätigt und die "Eingangstore dieser Plattform geschlossen", heißt es in einer Stellungnahme der Telekom.

Artikel veröffentlicht am ,

Neben der Schließung des Internetzugangs wurde auch eine Sperrung von Administrationsrechten vorgenommen, da entsprechende Passworte offenbar bekannt geworden seien. Unter Verwendung dieser gehackten Passwörter hätten Web-Auftritte und damit zusammenhängende Dienste verändert werden können, aber keine externen Bestellvorgänge oder Rechnungsdaten, so die Telekom, die auch bestätigte, dass mit den gehackten Passwörtern E-Mails hätten mitgelesen werden können.

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Theoretisch seien rund 250.000 Kunden betroffen, die die Telekom jetzt informieren will. Auch die entsprechenden Passwörter sollen sofern notwendig ausgetauscht werden. Die übrigen Dienste der Deutschen Telekom wie z.B. bei T-Com T-DSL, ISDN oder Rechnung Online oder Dienste der T-Online wie E-Mails und Online-Banking seien keinesfalls betroffen, versicherte die Telekom.

Interne Spezialisten sollen nun die gesamte Plattform über die Routinemaßnahmen hinaus einer zusätzlichen intensiven Sicherheitsüberprüfung unterziehen. Während die Telekom von "einem" Hacker spricht, dem die entsprechenden Passwörter bekannt geworden seien, warnt Volker Birk vom CCC, dass "die völlig ungeschützten Kennwörter nicht einem Hacker, sondern MINDESTENS einem Hacker bekannt geworden sind".

Warum man nicht früher auf die Hinweise des CCC und Dirk Heringhaus reagiert habe, lässt die Telekom offen.

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Robin Hood 28. Jul 2004

Tja, selbst die ausgelernten azubis werden nicht mehr übernommen, und die mangelnde...

moppi 28. Jul 2004

ja das würde mich auch mal innterissern ^_-

duschlampe 28. Jul 2004

her mit den details! ;-)

Upsala 28. Jul 2004

Bitte nicht in die Hotline versetzen... Die soll nicht noch schlechter werden! Lieber als...



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