Abit MAX 3 - Pentium-4-Board mit Festplatten-Verschlüsselung
Spezielle Kühlung und Systembus bis 1 GHz übertaktbar
Abit wird im 3. Quartal 2003 sein neues Pentium-4-Mainboard IC7-MAX3 mit 800-MHz-Systembus ausliefern, das mit einigen Besonderheiten aufwarten soll. Darunter ein spezielles Chipsatz-Kühlsystem für Übertaktungsfans sowie eine Festplattenverschlüsselung für den Schutz sensibler Daten - oder der eigenen Filesharing-Sammlung.

SecureIDE
Die Festplattenverschlüsselung erledigt Abits SecureIDE, welches zwischen IDE-100/133-Controller und Festplatte hängt und letztere nur lesbar macht, während ein besonderes USB-Dongle eingesteckt ist. Werden Dongle oder Festplatte einfach entfernt, bleiben die darauf befindlichen Daten also verschlüsselt. Abit bewirbt dies wie folgt: "Ein Passwort kann schnell durch Software in wenigen Stunden geknackt werden. Abits SecureIDE wird Regierungs-Supercomputer für Wochen beschäftigen und die RIAA von Euren Kazaa-Dateien fern halten." Die zum Einsatz kommende, eher schwache 40-Bit-DES-Verschlüsselung wird transparent im Hintergrund und ohne nötige Treiber von einem X-Wall LX-40 getauften ASIC erledigt, der bis zu 1,6 GBit Daten pro Sekunde bewältigen soll.
Nach den eigenen Grafikkarten hat Abit nun mit dem MAX3 auch ein Mainboard mit speziellem Kühlsystem ausgestattet. Erstmals kümmert man sich dabei nicht nur um die aktive Kühlung der Northbridge, sondern auch um bei extremer Übertaktung zu Ausfällen neigenden "PWM Power Regulation MOSFETs" und Kondensatoren. Die Hitze wird über einen Kanal geleitet und per aktivem Lüfter an der Mainboard-Rückseite neben den Schnittstellen ausgeführt.

Abit IC7-MAX3
Abits MAX3 ist mit einem Intel 875P/ICH5-R-Chipsatz ausgestattet, der Pentium-4-Prozessoren mit 400, 533 und 800 MHz Systembus und Hyperthreading unterstützt sowie die üblichen Schnittstellen (IDE, Ethernet, USB 2.0, 6-Kanal-Raumklang usw.) zur Verfügung stellt. Es können vier DDR400-SDRAM-Module eingesteckt und so bis zu 4 GByte Speicher genutzt werden.
Es gibt drei Varianten des IC7. Die beiden einfachsten kommen ohne das Kühlsystem und mit einem (IC7) bzw. zwei Serial-ATA-Kanälen (IC7-G) sowie 5 PCI-Slots und einem AGP-8X-Steckplatz. Nur die teuerste Variante, das IC7-MAX3, kommt darüber hinaus mit dem OTES getauften Kühlsystem, der Festplattenverschlüsselungs-Erweiterung SecureIDE, 4 Serial-ATA-Kanälen, Unterstützung für ECC-Speicher, Gigabit-Ethernet, Firewire 400 sowie optischem SPDIF-Eingang und soll auf einen Systembus von 1 GHz und höher übertaktet werden können. Dafür bietet es dann auch eine 4-Phasen-Stromversorgung für den Prozessor.
Preis und Verfügbarkeit des Abit IC7-MAX3 nannte der Hersteller noch nicht. Es wird jedoch laut Roadmap im laufenden 3. Quartal 2003 in den Handel kommen. Ob SecureIDE auch mit anderem Mainboards genutzt werden kann und ob dazu ein entsprechendes BIOS nötig ist, gab Abit auf seinen Produktseiten noch nicht bekannt.
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...die geistig zurück geblieben Filesharer, die er mitlerweile schon in jedem posting mit...
liest sich wie MS DRM :>
ja - das stimmt.
Das habe ich auch nie behauptet. Aber mit einer - mit den Linux-Standardfunktionen...